Kriegsamt. Hmtliche Mittellungen und Hachrichten
MNMummer I11
a) Vewirischaflung des gesamten Schrott= und Spänemarktes
im Inland, Einfuhr von Schrott, aus neutralen
Etaaten und Rückführung aus den besetzten Gebielen. Der
Abtranspoct aus den besehten Gebleten des Westens erfolgt
nach Anweisungen des Kommissars der Eisenzentrale durch die
Nohstosf- und Maschinen-Verwertungsstelle bes Gouverneinens
Rey (Nohma).
b) Sicherstellung des Ferrosiltziumbedarfs und Verleilung
an die Verbraucher.
• e) Steigerung der inländischen Eisenerzprodultion durch
Inbetriebnahme und Unterstützung von Erzbergwerken.
d), Verteilung der vorhaudenen Manganvorräte.
a) Steigerung der inländischen Manganerzförderung und
Einfuhr von Manganerzen aus dem verbündeten und neutralen
Ausland.
5. Das Kommissariah der Eisenzentrale bedient sich
gur geschäftlichen Durchfilhrung obiger Aufgaben:
1. der Eisenzentrale G. m. b. H. (Geschäftsführer:
Levpy und Weygand) für die Bewirtschaftung
der Erze, des Ferrosiliziums und des
Schrotts, « "
diskosociksgsssmchokmb«c
sIMftsMrek«-Ewånduad"
schäftsführer: Weygand und Levy) für die
Bewirtschaftung der Manganerze. —5
der Manganversorgungöstelle (Düsseldorf,
Breite Str. 27; Leiter: Rittmeister d. R.
*“ Hihy), für die Verteilung der Manganvorräte auf
die einzelnen Werke.
Wafken und Uunition
* Erweiterung von fabriken und
Umstellung von Betrieben, für die
Vaffen- und Munitionserzeugung.
1 L EA tteesdesen##sesestt — ## s8 ses s s 80 Nssesse#s###s *∆
4
-
-
2
1
Kriegsamt
Wassen- und Munlifons-Bechaffungs-mt.
Beschaffungs-Amt Mitteilungen, daß bestehende Fabriken
ihre Anlagen für die Wassen- und Munitionserzeugung erweitern
oder noch neu einrichten wollen. Demgegenüber
mutz festgestellt werden, dah die Zahl der vorhandenen Betriebe,
abgesehen von Ansnahmefällen, bis auf weiteres
burchaus zureicht. Es kann daher nur dringend geraten
werden, derartige Einrichtungen nur dann vorzunehmen,
wenn vorher das Waffen= und Munitions-Beschaffungs-Amt,
Technisches Hauptbüro, befragt worden ist. Es wird
jedoch bemerkt, daß in der Mehrzahl ein ablehnender Be-Insbesondere
ist der Bedarf an Bearbeitungswerkstätten
für Artilleriegeschosse und Minen auf absehbare Zeit
reichlich gedeckt. .
Alle zuständigen Behörden und industriellen Kreise
werden gebeten, in diesem Sinne aufklärend zu wirken. Sobald
sich bieran etwas ändern sollte, wird für frühzeitige
Bekanntgabe gesorgt werden.
Referat 4 beim Ingenieur-Komitee).
Fortgesetzt gelangen an das Waffen, und Munition-Glektrische
Cnergieverlorgung.
Waffen- und Munitions- Beschaffungs-Kmt.
chefingenleur.
Beim Waffen- und Munitions-Beschaffungs-Amt sind
sämtliche Beschaffungs- und Verteilungsstellen für die Versorgung
mit elektrischer Arbeit und elektrischen Betriebsmitteln
vereinigt, und zwar:
Beschaffungsstelle für die Rüstungsindustrie einschl. der
staatlichen Institute (früher bei der Feldzengmeisterei).
Beschaffungsstelle für das Feldheer (früher Abt. 3,
Verteilungsstelle für elektrische Maschinen (rüher
Kriegsministerimm. Fabriken-Abt. B. 5. E.). 1
Dazu sind folgende neu geschaffene Stellen gekreten:
Verteilungsstelle für Starkstromkabel. «
Preisprüfungs- und Veschlagnahmestelle.
Die Adresse ist: Wumba, R. III. 1., Berlin
Kurfürstendamm 193/94.
—————————
Londwirtschaft
□I
%%% ss
P
bevölkerung.
Krlegsministerium.
- Rlrlegsamt. ·
fgh.nk.stahmc-2Hgs2,sz.Extra-wim-nn-Huszua
Im Einvernehmen mit dem Preuß. Staatskommissar
für Volksernährung, Exz. Michaelis, ordne ich an, daß die
Kriegswirkschaftsämter sich sofort mit den ihnen unterstellten
Kriegswirtschaftsstellen in Verbindung setzen, um
in weitesten Kreisen der Landbevölkerung in allen Teilen
K die außerordentlich schwlerige Lage binzuweisen,
in der sich hie städtische Bevölkerung und die der
Industrie, besonders der Rüstungsindustrie, befindet. Die
Kriegswirtschaftsstellen müssen durch ihre landwirkschaftlichen
Mitglieder und andere geeignete Persönlichkeiten
sedem Landwirt dies klar machen. Es nützt nichts, wenn
schriftliche Andrdnungen erlassen werden, auch größere
Versammlungen allein haben keinen Zwech; nur das von
Mund zu Mund gesprochene Wort kann bier helfen- Lebrer
und Geistliche müssen berangezogen werden. Es mub
jedem Landwirt zum Bewußtsein kommen, daß *
Pfund Korn, das er über das unbedingt notwendige vian
in seiner Wirlschaft verbraucht, ein Unrecht gegen die *
samtheit ist und unseren Feinden nützt. Jede Kartoff
und Kohlrübe, die noch irgend zur menschlichen Nahruns
gebraucht werden kann, muß der städtischen Benälies 2—
zugeführt werden. Können die Koblrüben nicht voll —
jetzt verwendet werden, so find sie eine Trocknungsam