Die letzten Verständigungsversuche
das Schicksal des Weltfriedens mehr denn irgendeine andere
in ihren Händen hielt, der drohenden Weltkatastrophe
entgegenzuwirken. Schon um denjenigen Elementen in
England, die getreu den Traditionen der alten Gewaltpolitik
auf die Zerschmetterung der stärksten Kontinentalmacht
und des stärksten Rivalen in der Weltwirtschaft
und in der Seegeltung ausgingen, nach jeder Möglichkeit
die Arbeit zu erschweren und ihr Kriegsvorwände, die
der britischen und internationalen Meinung einleuchten
konnten, zu nehmen.
Es sind zwei große Fragenkomplexe, in denen mit England
damals eine Verständigung versucht und bis zum
Ausbruch des Weltkriegs auch materiell erreicht wurde:
die afrikanischen Kolonialfragen und die vorderasiatischen
Wirtschafts- und Eisenbahniragen.
Die Verständigung mit England über die
afrikanischen Kolonialfragen
Die Abmachungen über die afrikanischen Kolonialfragen
sind mir, da ich bei den Verhandlungen selbst nicht beteiligt
war, nur in großen Umrissen bekanntgeworden. Es
handelte sich namentlich um eine Verständigung über die
Liquidation des portugiesischen Kolonialbesitzes, die angesichts
des politischen, militärischen, wirtschaftlichen und
finanziellen Unvermögens des portügiesischen Stammlandes,
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