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und in derselben Teylunge zu grossen Irrthum und Zweytracht
kommen sind, und wie das nicht untirstanden wurde, ist versehnlich,
das die Land von deßwegen eynander in grosse Kriege und Zweytracht
kommen möchten, die doch gar von langen Zeyden biß allher allewege
bie einander in Hülffe, Rath und Biestande geseßin haben; Darumb
denn alles nod ist zu besynnen und zu betrachten, wie die obgenannten
Unser gnedigen Herren möchten entsatzt und geschieden werden, dadurch
die genannte unser gnedige Herren und ire Lande in Eynickeit
möchten bleiben, brüderlich mit eynander sitzen, und einer dem
andern sine Lande und Lüte helfen schützen und vertheydingen. Sol
das nu alles also versorgt werden, so düncket uns obgenanten Bischoven,
Graven, Prelaten, Landschafft und Städten Missen, Ostirlands, der
Oerter zue Francken und Voytlandes, daß niemand moglicher noch
billicher und gebührlicher die obgenanten unser Herren irer Irrthum
entsetzen, odir mit Rechte scheyden, dann wir von den Landen.
Würde sichs dann also ergeben, daß wir sie daraus also scheyden
und entsetzen sulden, oder musten von Notwegen der Lande, were
es versehnlich, daß ye der obgenannten unser Herren eyne sollicher
unser Schied oder Handel, den wir darinne thun würden, nicht
gefellig sin würde, oder ym zu Willen nicht geschehe, solte dann derselbe
unser Herre darumb Unwillen, Ungnade und Verdechtniß tragen
odir hebin, und vermeynte darum sin Ungnade uf die Lande, uns
in den Landen und Städten, odir unser eyn, an wem sich das
begeben würde, wer sin und das in Rachsal zu strafen, ist uns ein
Nottorft, daß wir uns darum zusamme setzen und verschriben.
Setzen, vereynen und verschrieben uns zusamme, vor uns, unser
Nachkommen und Erbin, geredende und geloben in Kraft dis Briefs
samptlich, alle und unser iglicher besundern bie unser Druwen und
waren Wortten, unser eyner bie dem andern von obgerürter odir
ander Sache wegen, ob das nod geschehe, zu bliben, zu stehen, getrüwelich
zu helfen und zu raten, und einer widder den andern
nicht thun noch helfen. Ob uns den Landen, den Stedten odir unser
iglichen besundern vorgenant, darinnen wonende, welches Stands
odir Wesens er were, von obgerürter Sache wegen, wie oben gemeldet
ist, ichts begeynen, odir undir Augen stossen würde, daß
man uns genannten Bischoven, Prelaten, Graven, Herren, Landschafft
und Stedte, odir iglichen besundern, verunrechten, verweltigen,
beschedigen odir zuschieben, Verschreibunge uns geschehen, und alle
alde Rechtlich und gewonliche löblich herkommen gewonheite zu brechen,
oder sust endirley gedrencknüß thun wulden, von weme das geschee,
so wir odir derselbe und unser iglicher besundern, an dem, odir dem
das geschehe, das vor uns Bischoven, Prelaten, Graven, Herren,