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Südöstlich von &
Kompagn'en und
WITB. Widen die
Herlautbart:
Truppen, die derartige Greuel verübt haben, als
außerhalb des Gesetzes stehend erklärt und dementsprechend
behandelt werden. Dos bulgarische
Volk ist von tiesem Schmerz erfüllt über die
ron einem feigen Feinde, der seine Tapferke it
nur an wehrlosen. Opfern betäligen kann. Das
Nollsbewußtsein iit empört über diese Barbarei
von Hunnen, welche Lrie Skirne haben,
nen Anspruch zu erheben, auf den Namen der
Vorhut der Zwillsalion auf dem Balkan. Diese
unnerzeihiiche Barbarei wird unbarmhertzig gelichtigt
werden. Die Regierung wird sofort entschiedenen
Prolest erheben und Rumänien unter
Androhung von Repressalien auffordern, die
auf rumänisches Gebiet entführten Bulgaren
wieder in Freiheit zu setzen. Die Presse verlangt
eine internationale Untersuchung.
In Bularesl scheint man sich der Gefahr be-Wuet
zu werden, die eine derartige Unterfuchung
für das Ansehen der rumänischen Armee
und Nation bergen würde. Deshalb beitreit
man sich dort, das Schreckgespenst einer Re-Trolution
vorzuspiege"n, und man behauptet, daß
die Bevölkerung sich gegen die rumänische Herrschaft
erhoben hätte und mit Wafsen in der
Land mit den bulgarischen Truppen gemeinsam
rorgehe. Diese Legende würde nur eines beweisen,
nämlich die Anhänglichleit der Dobrud.
scha an Bulgarien und die im Jahre 1913 durch
ihre erzwungene Angliederung an Rumänien
begangene Unbill. Aber es kann keineswegs
on einer Revolution in einer durch ihre Besiter
vernichteten Provinz die Rede sein Kein
Aufstand ist dort ausgebrochen, meder vor
sloch nach der Kriegserllärung. In Wirklichkeit
Truppen der großen rumänischen
re in der Dobrudscha nur die unbewaffne.
mwohner getötet: namentlich aber Krauen
Oestlicher inder, um daselbst nicht eine Spur der
schen Bevöllerung zu belassen.
(sia, 15. Sept. Die allgemeine Entrüüber
die unmenschlicken Gewalttaten der
solgreichen Vorstäuischen Truppen an vulgarischen Frauen
Die Kä-Gunit
Rumänien
An der rusiisge.
meuerlich eulünntänischen Missetätern Vergeltung üben zu
nien der knnen
nich Kindern in der Dobrudscha steigt ins Un.
essene. Alt und jung verlangt in die Armee
gereiht zu werden, um an den entmenschten
Man verlangt, daß die Regierung unrerzaglich
Repressalien gegen die rumänischen
Gesongenen, namentlich die Offiziere, auwendet.
Die bulgarische Regierung hat an der Hand authemischer
Dokumente und nach sorgsaltiger
Untersuchung einwandfrei feutgestellt, daß rumänische
Behörden Mitglieder der bulgarischen
Veröllerung in der Dobrudscha kurz vor der
Flucht der Rumänen den Russen übergeben haben,
und daß diese Unglücklichen von den Nussen
wie gemeine Verbrecher nach Sibirien verschict
wurden. Bisher hat dieses Los über hundert
Mämer und Junglinge getroffen. Die zurückgebliebenen
Familien der Verbannten wurden
aller Mittel beraubt und sind der bittersten
Not preisgegeben.
4 "
Das Ballun-Unternehmen.
Die Bulgaren in Kavalla.
Sofia, 16. Sept. Der bulgarische Generalstab
teilt unter dem 16. Sept. mit: Am 12.
Sept. haben wir die Stadt Kavalla eingenommen.
Zufolge eines Ablommens zuwischen der
Obersten Heeresleitung und dem Kommandanten
des 4. griechischen Korps werden die gFriechsschen
Truppen nach Deutschland abtransportiert.
Der Abtransport hat am 15. Sept. begonnen.
— Gestern hat die feindliche Flotie den
Hasen von Kavalla und die äußersten Stadtviertel
beschossen. Die Kasernen am Westende
der Stadt stehen in Flammen. Opfer sind leine
zu beklagen.
Sarrailgeht.
Lugano, 17. Sept. Wie der fast immer
mohl insormierte Berichterstatter der „Stampa“
aus Rom meldet, gilt die Abberufung Sarrails
jetzt als endgültig beschlossen. Sarrail
soll drrch General Gouraud ersetzt werden, der
eine Zcitlang auf Gallipoli kommandierte und
dor! einen Arm verlor. Gouraud, der vor dem
Krieg gegen den Sudau und die Marokkaner
lämpfte und einige Zeit Kommandant von
Fez war, hat an der deutschen Westfront an
den eilen franzdi#schen Riederlagen dieses Krieges
teilgenommen. Nach seiner Verabschiedung
von Europa und Berufung nach den Dardanellen
wurde er dort schwer verwundet. Er ist anit
seinen 44 Jahren vielleicht der jüngste franzöfische
General.
Das nue griechische Kabinett.
Athen, 16. Sept. (Agence Havas.) Es iit
ein Kabinett Calogeropulos gebildet worden.
Calogeropulos übernimmt den Vorsitz im Minisierium
und zugleich das Kriegs= und Fi—
nanzministerium; Damiaros wird Marinemi-=nijler.
Wenn der Vierverband in Mitteleuropa auf
Granil beißt, so beißt. er in Griechenland auf
Kantschuk. Er erreicht in Griechenland alles uno
erreicht doch nichts. Auch Calogeropulos ist
leinesfalls der Mann der Entente. Er pgehört
der Partei des verstorbenen Staatsmannes
Theotolis an und stehl seit dessen Tode an der
Spitze. Diese Partei ist scharf antivenizelistisch
und darf alles mehr denn vierverbandsfreunolich
bezeichnet werden. Irgend welche Handlungen
gegen den König, wie sie der Vierverband
wohl gerne sehen würde, sind von diesem
Manne kaum zu erwarten.
London, 16. Sept. Dem „Daily Telegr.“
weird aus Athen vom 14. September gemeldet:
Dimitraktopulos, der sich, wie bereits gemel
det, geweigert habe, ein Kabinett zu bilden, ist
zu diesem Entschluß nach einer Unterreoung gelangt,
die er am Mittwoch mit dem englischen
Gesandten hatte. Diunitrakopulos hatle Freiheit
für die innere Politik verlangt und die soforlige
Abhaitung der Wahlen gewünscht, sowie.
daß die Regierung als polilische Partei daran
Teil nehme. Dieser letzere Vorschlag stind aber
im Widerspruch zur Nole der Entente vom 21.
Juni. in der ausbedungen worden war, daß
die Wahlen von cinem nich#politischen Kabinett
abgehalten werden sollten. Der britisch:
Gesanote war denn auch gegen die von Dimi
trakopnios vorgesschlagenen Maßnahmen.
Berschlebene Nachrichten.
Berlin, 17. Sept. Gestern früh wurde die
26 Jahre alte Friseuse Johanna Ellmann hingerichtet,
die mit der 23jähr. Fabrikarbeiterin
Sonnenberg am 15. März in einem Friseurladen
an der Elsässerstraße die 32 Jahe ale
Arbeiterin Martha Franze ermordeten und dabei
40 Mark und einige Einrichtungsgegenstäude
raubten.
Graz. 17. Sept. Die Ortschaft Ober-Pichling,
am Fuße der Koralpe, wurde dieser Tage
von einem schweren Erdsloß heimgesucht. Mehrere
Gebäude stürzten ein und begruben 21
Personen unter den Trümmern. Bisher wurden
13 Leichen geborgen.
ot- sab Versanglnachrichten.
München, 17. Sept. Erbprinz Albrecht üst
vom Besuche bei seinem Vater, dem Kronprin-
zen Rupprecht, aus dem Hauptquartier wieder
hier eingetroffen.
Käünchener Deuigteisen.
münchen, 17. Sept. In der Nacht zung
Sonntag spielte sich im Englischen Garten nächst
der Königinstraße ein Liebesdrama ab. Passanten
hörten plötzlich aus einem Gebüsch zwei
Schüsse sallen. Als man den Schüssen nachging,
sand man auf einer Bank fest aneinander
geschmiegt, ein Liebespaar tot auf. Der Revolver
lag neben der Bank und Briese an
Münchener Angehörige. Beide waren elegant
gekleidet. Es handelt sich um den 28jährigen
Leutnant a. D. Joseph Lindhuber und um die
22 Jahre alte Schneidermeisterstochter Eleonore
Zubeniz von München.
Bayerhche Nacheichiru.
Hfaffenhofen, 17. Sept. In verschiedenen
Blättern wird mitgeteilt daß Dr. Heim den
Mantelbergerhof, eines der schönsten Bauern-Anwesen
„mit dem gesamten Grundbesitz für
seine Genossenschaft angekauft haben soll, um
dort ein Invalidenheim für alte Dienstbolen zu
errichten. Wie wir erfahren, ist es richtig, ouß
der Hof in den Besitz der Jentralgenossenschaft
übergegangen ist; Bestimmungen über die künftige
Verwendung des Hofes sind jedoch noch
nicht getroffen.
I
vz..
Bwerisches Oberland
Sbersberg, 17. Sept. Die Ausstellung der
Bezugsscheine zum Erwerb von Web-, Wicl u.
Strickwaren ist un Amtsbezirk Ebersberg den
Gemeindebehörden übertragen; die Bezugscheine
brauchen also vom K. Bezirksamt Ebersberg
nicht gestempelt sein.
Miesbach, 17. Sept. Die mißlichen Wütte,
rungsverhöltnisse brachten es mit sich, daß
für Sonntag angesetzte Taubenberg-Turnfest *
Wasser siel. Verschiedene Belanntgaben an den
Bah#hösen führten jeroch eine Anzahi Turner
nach dem Taubenberg, die dann die Wettbe
werbe austrugen; die Hauptentscheidungen werden
aber erst kommenden Sonntag fallen. Bemerkt
sei, dall nachilen Sonntag die Weltlämpfe
bei jeder Wuterung zur Durchführung lommen.
Kreisverband oderbayer gew rbl
Gerossen chaften.
Rosenheim, den 17. September.
Unter der Leitung seines Vorsitzenden, des
Neichstagsabgeordneten M. Irl, hielt heute
der Kreisverband oberbayer. gewerblichen Genossenschaften
in Rosenheim im Weinhaus Fortner
seine dritte Kreisversommlung ab. Sie
war aus ällen Teilen Oberbayerns von vielen
Genossenschaften zahlreich besucht; auch Reichstagsabg.
Schirmer und die Vorsitzenden der
Handwerkskammer und des Handwerlerbundes
wohnten der Tagung an. Als. Vertreter der
Stadt Rosenheim begühte Hof Schlossermrier
Magistratsrat P. Wolf die Tagung, während
die gewerblichen Genossenschaften Nosenbeims
durch Weisgerdermeisser Bauer Grußz
entbieten ließen.
Abg. Jrl wies in seinen Begrüßungsworten
darauf hin, daß die Genossenschaften im Krieg
erst recht vaterländische Pflichten zu erfüllen
haben; ihr hauptsäckjichster Zweck ist es, in
dieser Zeit das Geschäftsleben aufrech! zu erhalten.
Besondcre Erinner ungworte widmete er
den Nämpfern an vet Front, die schon gesallen
sind oder noch Strapazen für uno erdulden.
Auch des Könighauses gedachte er, das für
das Handwerl siets wärmes Interesse gezeigt,
und der Regierung, welche die Entwickelung des
Gewerbewesens immer nach RKräften gesördert
hat.
Den Bericht über die oberbauer. gewerbl.
Genossenschaften Ende 1915 erflattete Direktor
Mertel. Er konnte feststellen, daß Oberbayern,
was die Zahl der Genossenschaften und ihrer
Mitglieder anbelangt, an der Spitze aller Kreisverbände
marschiere. Zunächst erstattete er den
Bericht über die Kreditgenossenschaften, soweit
sie dem oberbaner. Kreisverband oder dem
Landesverbund angeschlossen sind. Sie haben
zusammen 359.000 Anteilsummen und 145.000
Marl Reserven, somit ein eigenes Betriebskapital
von 504.000 Mark. Die Kreditoren betragen
1.646.000 Mark. die Spareinlagen Mark
2.356.000, sodaß also die fremden Velder rund
vier Millionen Marl ausmachen. Der Gewinn
stellt sich auf q6.000 Mark:; eine Genossenschaft.
die dem Kreisverband nicht angeschlossen ist,
hatie einen Verlust von 193 Mark. Die Debitoren
betragen 3147½00 M., Wechsel sund für
1 0 Mark vorhanden. Die eigenen Werlpanierrd
stellen sich auf 352.000 Mark, während
die eigenen Hypotheken 6.000 Mark und die
Immobilien 26.000 Mark erreichen. Einschlicß-#ch
der Haftsumme slellt sich das Deckungsverhältnie
auf 48 . und bietei damit eine gute Risilo-
Prämie. Insgesamt giebt es in Ober
bayern 25 gewerbl. Kienitghosense aften. Weiler
redete der Berichterstatter der Erhöhung
der Geschäftsanteile von 100 auf 200 Mark
das Wort, um die eigenen Mitltel zu ilärlen
und nach außen stärker dazustehen. Die Zahl
der Einzelmitglieder beträgt 2.263, die Haftsumme
beträgt 1.517.000 Mark. Im Interesse
des Ansehens der Genossenschaften empfiehlt
der Berichterstatter serner, die Gewminn= und
Verlustrechnung jeweils mit den Bilanzen zu
veröffentlichen.
Nach dem Bericht über die Werk= und NRohsoffgenossenschaften
stellen sich deren Geschäftsanteile
auf 366.000 Mark, die Reserven auf
4 · Marl, insgesamt also fast 800.000
Mark. Die Kreditoren betragen 2.458.000
Mark, der Gewinn erreicht 142.000 Marl. Die
Debitoren lleben mit 1.176.000 Mark zu
Buche, die eigenen Werpapiere mit 20.500
Mark. Zwei Genossenschaften hatten einen Verlust
von 6.100 Mark. Der Kreisverband zählt
16 Rohstoffgenossenschaften, während 14 dem
Landesverband angeschlossen sind. Die Haft
summe aller Fohstesfgemolsenschafte erreicht den
Betrag von 2.949.000
Die Kredit. und Rohstoffgenossenschaften ha ·
ben somit zusammen: 1.297.000 Mark eigenes
Kapital, 4.200.000 Mark fremde Gelder, Mark
2.458.000 Kreditoren, 4.323.000 Mark Debi.
toren, 101.000 Marl Wechsel, 557.000 Mark
eigene Werlpapiere und 1.279.000 Mark Immobilien.
Sie arbeilen mit einer Bilhr J##me
von 8 Millionen Mark und stellen som.. n An.
betracht ihrer Jugend einen hervorragenden
Wert dar. Die Zahl der gewerblichen= und
Nohstoff= Genossenschaften in Oberbayern beträgt
62 mit 4.971 Einzelmitgliedern. Sie slehen
damit an der Spitze sämtlicher Kreieverbände.
In einem zweiten Bericht behandelte Direltor
Mertel die fünfte Kriegsanleihe. In warmen
Worten legte er den Genossenschaften die
Bedeulung der Kriegsanleihe nahe; die Masse
der Zeichner muß wirlen. Besonders empfahl
er allen den bargeldlosen Schedrerlehr, namentlich
nach dem 1. Oltober, wenn der Schec.
siempel in Wegfall gelommen ist. Die Zeit
werde hoffentlich vorüber sein, daß ein Ve.
werbetreibender oder ein Bauer große Summen
Geldes brach zu Hause liegen lasse. Die
Viijrage des Revisors Stahl, wie die Zentrullasse
bezw. die Genossenschaften sich zu einer
Veleihung der Kriegsanleihe-Papiere nach dem
Kriege slellen, salle jemand, der jetzt Amleihe
zeichne, nach dem Krieg aber bald wieder flüssiger
(eie breucde. beantwortele Dir. Mertel
TLin, daß in diesem Falle mit einem Zinsfuß
n nicht ülber 56 zu rechnen sei; auch die
urlehenslassen der Reichsbank werden nach
m Krieg nicht über emen Zinsfuß von 5,25%
Linausgehen. Ferner sei eine Beleihung in
Hebe von 8607 des Nominalwertes empfehlens.
Wert.
Die Darlegungen des Berichterstatters wurden
mit lautem Beifall aufgenommen.
Nach einer kurzen Pause behandelte Reichstagsabgeordneter
Irl mit großer Sachkenntnis
die Steilungnahme der Genossenschaften zur
lünftigen Rohstofsfversorgung des Handwerkes,
Die Hauptgedanten hierüber hat er bereits
in eine Abhandlung niedergelegt, die in Nr.
#3#b der „Handwerkerzeitung“ erschienen ist. In
ergänzenden Erlauterungen vertrat er heute fol.
gende Leitsätze:
„1. Die am 17. Seplember in Rosenheim
al gehaltene Kreisversammlung oberbayerischen
gewerbl. Genossenschaften erachtet es im Hin
luck auf die durch den Krieg verursachten wirt.
ic astlichen Verhällnisse als eine Lebenofrage
fuür das selbständige Kleingewerbe, daß in
Zulunft der Einlauf von Rohmateri-dien und
Waren auf genossenschaftlichem Wege erfolgt.
Jn#sbesondere gilt es für diejenigen Rohstoffe,
die vom Auslande nach Deutschland eingeführt
werden. Beim Einklauf von Halbsabrilaten, die
im Inlande selbsi erzeugt werden, sollen auch
enossenschaftsmitglieder bisher bestandene Gesc
äftsbeziehungen möglchst aufrecht halten und
die Erhallung des gesamten gewerblichen Mitte
stanoes im Auge behalten. Der wilde, spekulative
Zwischenhandel muß dagegen mit allen
Mitteln belämpft werden. 2. Die Kreisversammlung
erwartel, daß im Beirat des neu ge.
sc affenen Reicheamtes für den Ueber Jang von
der Kriegs= zur Friedenswirtschaft auch das
Hündwerk und besonders die Handwerkerge
nessenschaften ilre Vertretung finden. Der
deutsche Handels= und Gewerbelammertag und
der Hauptverband de icher gewerblichen Gc.
un isenschaften sollen unverzüglich gebeten werden,
bei den maßgel enden Reichssiellen in diesem
Sinne Schrurr 47 lun. 3. Die Geschäfte
einer Lieferund- Eeinkaufsgenossenschaft sind
möglichst mit enan. er zu verbinden, dagegen
so len diese Geno'senschaften ihren Mitgliedem
die Ware nur gen Bar liefern. Eine Lieferung
an Nichtmitglierer soll überhaupt nicht erfolgen
4. Im Interes des Genossenschaftswesens und
zur Sicherung für die einzelnen Genossenschaften
muß ver ungt werden, daß jede Genossen
schaft einem Revisionsverband angehört.“
Bei Begründung dieser Leitsätze empfahl deir
Berichterstatter für jedes Handwerk die Bildung
eines Ausschusses. Werden diese Leitsätze durch
geführt, dann kann es nicht mehr vorkommen
daß das Handwerk aus dem Beirat auzsgeschalte
wird. Je mehr die Konsumvoereine erstarkten
desto mehr mühßten die Genossenschaften ausge)
baut werden. „Borge Geld und bezahle dein
Ware bar“, habe ein Handwerkerführer gesagt
Diese Darlegungen sanden den lebhaftesten Be
fall der Versammlung.
Die Leitsätze des Vortragenden wurden vo
Vorsitzenden der oberbayer. Handwerkskamm
und vom Vorsitzenden des bayer. Handwerke
bundes unterstrichen und zur Annahme ems#
sollen. Nach kurzer Aussprache wurden die Lei#
sätze einhellig angenommen.
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1.
de
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Kleine Form
-henen eisse- Lich“,