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Wildes ermöglichen. Etwas theurer, aber dauerhafter sind Lattenzäune
(Figur 107), deren Höhe und Lattenweite sich nach dem Bedürfniß
richten muß. Billiger sind
1 5 die Splißzäune, zu welchen
4 man anbrüchige Nadelholzstämme
in 1,3—1,5 m lange
Rollen zerschneiden und aus
diesen die erforderlichen Splisse
reißen läßt; die Splisse werden
iin derselben Weise befestigt
Il A vie beim Lattenzaun, auch je
Fzaugur 12 nach Bedürfniß mit Sprunglatten
versehen.
Gegen samenfressende Vögel helfen Vogelscheuchen, Windklappern,
öfteres Abschießen, Bedecken mit leichtem Deckreisig oder Vergiften mit
Mennige (vergl. § 141).
Auf geneigten Flächen muß man gegen Abschwemmung oberhalb
des Kampes auf der Bergseite einen etwa 30 cm tiefen Fanggraben,
event. auch noch einen oder mehrere Gräben diagonal durch den Kamp
ziehen lassen. Diese Arbeiten müssen selbstverständlich vor dem Säen
gemacht werden.
Ein besonderes Augenmerk ist auf das Unkraut zu richten und soll
im Sommer frühzeitig, wenn sich noch wenig Unkraut zeigt, ein öfteres
Ausjäten jedesmal nach einem Regen stattfinden, um es im Keime zu
ersticken. Hiermit verbindet man zweckmäßig auch das Ausjäten aller
schlechten Pflänzlinge, namentlich aus der Mitte der Reihen. Bedecken
der Beete zwischen den Reihen mit Moos, Laub (nicht Birkenoder
Eichenlaub), Brettern verhindert die Entwicklung des Unkrautes,
erhält den Boden frisch und schützt zugleich gegen Auffrieren und Insekten
(Eierablegen der Maikäfer); das Bedecken der Kämpe und
zwar nach dem Aufgehen der Pflanzen und dem ersten Jäten
sollte nie versäumt werden.
8 146.
Tslanzkämpe.
Pflanzkämpe werden ganz in derselben Weise angelegt wie die
Saatkämpe, nur daß man je nach der Holzart und der Größe der zu