jahr käme, was könnten wir dagegen ktun? Da
sal es vor dem Kriege manch- Gargescheite,
die meinten: Daß in unserer Jeit noch eine
Zungersnot kommen kann, ist nusgeschlossen.
Wars in dem einen Land nicht produzier! wird.
dar bringt der Verlehr mit anderen Ländern
berein. Nun ist durgh den Krieg dieser Ver
lehr rielfach ganz lahm gelegt worden? Wa
bilst da alle Gesckeitheit, all# Or aanisation
Was hilft die mit vollen Vacken gepriese no
Tecknik, so für alles Ersatzslofse wein? Was
bilft aun die gam unüberlegt: Androhung der
Revolution, wenn nichn-r mehr Getreide und
Brot geliesert wird? Oe.sweaen wächei kein
Oalm mehr auf orrriinske Boden, und
lann auch saft nichts vom Aurland besogen
werden. Schnell sertig il dic Jugenod mit dem
Wort. sagt der Dichter. Erwachsene. müssen
vorsichtiger mit ihrer Kritil sein. (R. Grzb.).
— r**
Schandwei
Mühl dors. 6. Juli. Die D Dienstmagd Ma
ria Blatiner aus Kiebing. zurzeit in Ampfing,.
hat sich mit einem Russen Eingelassen und stand
dieserhalb jet vor dem Schöfsengericht. Sie
sicht demnac. it ihrer Nederkunft emgegen und
murde zu fünf Monaten Gesänanis verurteill.
Auck, die Klara Steffel aus Leldenstein hing
sich an einen Russen und sollie sich verantwor
uun. Da aber eine gemeindeamtliche Beicheini
aung vorlag, Uonack sie ale Fol#e dieses iträf
lichen Verhallises vor ihrer Entbindung licht.
wurde die Verhandlung gegen sie ausgesegt.
Der Gerick 8 vor#itzende nannte es einen Sauflatl,
daß deulscke Mädchen sich den feindlich'n
Kriegsgesang enen Lingeben. und meinte, die.
ser Sanstall lönne nur durcl nre#ge Strafen
ausgemistet werden.
Eine Rote Kreu:
Vor.
Sweser
als Tmuaglerin.
Mittenwald. 6. Juli. Von der öflerrei-.
chischen Finanzwache wurde die im Reserrespital
in Seefeld als Rote Krem Schwester tälige
Oberteumantswitwe Elise Outer. die den Gren.
s#ern schon öfters wegen ihrer unnatürlichen Beleiktleit
ausgesalten war, ungehalten. Bei icrer
Untersfucung fand man über drei Kilo
Jigaretten und eine grofere Meng: Zigarren.
Die Smurgierin wurde zu 1159 Kronen ver
urteilt.
(Gaileumord dorsuttk.
Augesburn,. 6. Juli. Während der Taglöhner
Horber roen (Sotten zu hei Mill. Reur idih
letzten Winter im Gefängnis war, sing deisen
Klau mit dem Scuhmacher u. Händler Jo l Pls
Hefele von Donanal### eim ein Lieber verdalluis
au. Letzierer lien jick von der Fran üb: egreden.
den Mann, sobtd er frei werde, 3 #eschie#n#n.
um nahm ven ihr 10 Marl an, um. dafür einen
Revolrer zu erwerben. Am 15 .März gab
peseie auf Horber fünf Schüsse ab. verlente
ihn aber damit nur unbedentend. Wegm Mordrersucks:
und Anit- istung dazu wurden Lesele zu
Fier Jahren, die Horber zu dreieinhaib Jahren
iucktlraus und beide zu sunf Jahren Ebrrerlun
cructeiit.
Jun Dode Verurteilt.
Linz a. Donau. . Juli. Var dem hieĩigen
usnahme? erig ete halte sich d e 52 Jahre aite
Zieinarbeitersfrau Therese Buc mayer don
20 wert iberg. wegen Gatienmordes zu verantworten.
Sie erschlug ihren 70 Jahre alte:
Mann in der Holzieze mit einem Beil- *“
der Tat schleppte sie die Leiche zu einer Lehmaube
und warf sie dort hinab, um den Anschein
eines Unglüä##falies zu erwmecken Das Weib.
melches itets mit ihrem Manne in Unfricden
lebte, wurde zum Tode verurteift.
Elwas über Pilze.
Wilh. Rosenheim.)
Von Zwack,
6.
Fur unsere Ernährung dienübar machen, müssen
wir besondere folche Pilze, an denen die
Natur ein Massenangebot macht. Viele müssen
da umlernen. Gar mienen wird manche: n Pil;
etwas abzubitien haben, wenn er ihn nur einmal
gekostet hat. Allerdings gegen Vorurleil:
ist schwer aufzukommen. Der „Nurtteinpil
· wird nicht gelten lasse n wollen, daß
„man“ auch etwas alleer es eĩsen könne. Aber
den Unbefangenen sei es verraten, ein „gemischtes
Pilzgerich!“ in besser. Wie wir vom
Kommunalrerbano, wenn auck ucht wunschlos,
nehmen, was er hergibt, so müssen wir von
der Natur nehmen, was vorhanoen ist. tein
bilze sind in bunserer näheren Umgebung selten.
Dafür aber gibt es in reichlicher Menge
in unserer lehmigen Gegend unter dichtem
jungen Nodelgehölz, besonders auf moosigem
Boden einen der wertvollsten und wohlschmelkendsten
Pilse, der so wenig Beachtung findet,
nämlich den echten oder Fichtenreizker. Er ist
leicht zu erkennen an seiner orangegelben Milch
die sonst kein Schwamm hat. Sein Fleisch ist
von der Farbe der gelben Rüben. ergleiche
das über den Gistreizker Gesagie!) Dieser lastige
Pilz ist unmittelbar vor dem Zerschneiden
zu waschen. Wem der elwas scharfe, an Papri-=lagewürztes
erinnernde Geschmac nicht zusagt,
mag ihn ganz kurze Zeit in kochendem
Wa###r brühen, bevor er ihn zubereitet. Er
vibi ciue Jel# Aule Suppe, gignet sich zum bra-#
L aufo eind ringlichite auf,
ten lann als Salat gegessen, oder in Essig
eingelegt werden. Sein Massenauftreten läßt
itm geeignet erscheinen zur Herstellung von
Pilzertrall, der zur Nerbesserung der Suppe
dient. (Siehe Pilpnerkölatt der Bayer. Lebensmistelsteile,
lostenlos vom Verlag „Nalur und
Kultur“". München, Herzogstraße 5.)
Ein weiterer, sehr häufig vorkommender,
sast unbeachteter Pilz ist der Hallimasch. Er
Ledeiht an Baumwurzeln und alten Stöden
herdenweise. hat dünnfleischigen mit dunlleren
Falern * HOm von honiggelber bis brauer
Farde, der beim jungen Pilz mit weißer
Haui verichioffen ist, uund weiße bis broune,
nie grünliche Blätier. Das Fleisch ist bräun-.
lich weis-, der Stiel ranichh braun. Er riecht
angenehm, elwas süßlich. und schmes It säuerlich.
Von ihm ist nur der Jut mit dem weichen
Teil des Stiels obe rhalb dem flodigen Ring
zu verwerten. Er wächst ab Seplember. Sein
ungenies barer Vetter, der sparrige Schuppen—
pilz, ist jtrohgelb bis gelb braun am Hut und
Tliel. die beide mit sparrigen, abstehenden
Schunpen bedeit sind, hat gelbes Fleisch,
geilliäh grüne Blätter und unangenehmen, moderigen
Geruck.
Und nock eine ganze Gruppe von Pigzen, die
auf unsere Kriegspeiselarte gehören, muß erwähnt
werden. V# sind die so häusig in unseren
Nadel und Lanbwäldern und auf moorigen
Wiefenhrund wachsenee#n Staubpilze oder
Vorim. „Vergleiche die Ausführmnen über
den einzigen WMiftpilz ur iter renielben, den Kar—
losselbor ist ader Harthoriit!
Wenn mir zu den hier Zmaritgängigen“
Schwämmen nach Pilze der hier nicht behandelten
Art, nämlich Fichrenreizker, Hallimaich
und Vor istr nehmen, so wird der Ga au in
den Wald lohnender, die Erute gröser und
aunuier Kriegespeiseze enel abwedslungsreicher sein.
Nur sei nochmals einoringlichst gewarn!, ror
Olerläcichleit bei der Pilzprüsung. Achtet
#euge auf die chara# #teristischen Merkmale der
Speisepilie! Sind sie nicht deutlich erlenabar,
so lasset die Hände daron. Im Jweifelesalle
2 Kenner! 6#
hm Abbau des Feemdeno klehrs.
Traunstein, 7. Juli. Das Beztrisamt
Düamlein lehnt die Gesuche um Zulassung von
Fremden in der Umgebens ab, wegen der Er
nahrungeschmicrigleilen! Das Bezirisam sag:
. Der öremdenmuzus mus mit ollen
Milteln eingeschrinil weren #2
alb werden Gesuchr um die Erlaubis zur
# mietung in P#louthamen aus ealiensn ]
aknlehm. Aber auch die Einmietung in Gast
häuieln und Fremoenheimen muß wderraien
ottlich:
werden. Ce isi nicht moglich, den Wirke
remdein: *- besondere Zuweilu
Wiehl, GFSleisch, Rurier, Fiern, Suppen Eüunla
gen usfm. zu geben; die Selbsteindeäung ist den
Wirten verboten, jo daß v##aussichtlich schon
in lürzester zelt die Wirte auch selchen Gäslen
iinnigen mürien, die schon einige Zeit bei ihnen
#u ohne n. Bei dieser Sachlage ist en nicht von
Bedeutung. wenn einzelne Aufchuthaltis gesuche
belenen. baf der Sommergaßt oder seine Famil
nuch äril; ichem Zeugnie der Erholung br.
I. * Zeugnis lann niemas den ##
2 da gerade im Bezirt Trannnein
Aufeklen aenommen werden mun. Es aibt
iber in Banern noch eine ganze Reihe von Be-„ien,
deren Ernährungsverhällnisse besser sind,
ici es, weil sie als Kutorte be esondere Juteilungen
erhallen oder weil die vorjährige Erule
nser war. Das Stüät Brot, das cin Sommetfrischler
in Marquartstein verzehr# wird dem
A#rveiter zn Trostoerg sehlen. Ich sordere desdie
VBevollerung
Verhäjtnisse auszutlären und dafür
daß niemand an Sommerfrischler
vrermietet. Es ist eine Pfli ichtwibrigleit und
eine Gewissenlosigleit, wenn in einer Gemeinde
sogar Bezirt!s-Broltmarken abgegeben werden.“
Der Weltkrieg.
W—
WIB. Großes Sauptquartier,
Juli.
Westlicher Kriegsschauplas.
Front dee General-Feldmarschalls
Kronprinzen Rupprecht v. Boyern
Gute Beobachtungsmöglichleit steigerte gestern
den Artilleriekampf in einigen Abschnitten der
slandrischen und Artois-Front zu erheblicher
Stärke.
lel diese
eu sorgen,
den
1
Front Deutscher Kronprinz.
Das durchmeg lebhafte Feuer verdichtete sich,
besonders bei Cerny, am Aisne-Marne-Kanal
und in der westlichen Champagne. Nach schlagartig
einsetzender Arlilleriewirlung griffen die
Franzosen mit starken Krästen vom Cornillet bio
zum Hochberg F Süpbstlich von Naurdby
umutde der Angriff ourch Feuer und im Nah.
lampf durch Gardetruppen abgewiesen. Am
Hochberg wurde der Gegner, der in Teile des
vordersten Grabens eingedrungen war, durch
#frastwollen Gegenstoß eines haun erschen Aegi--
Franlreichs ist, daß.
mentes vertrieben, Hier stürmien die Franzosen
einent vor und brachen nochmals ein. Wieder
murden sie durch Gegenangrisse und in erbitterten
Kämpfen Mann gegen Mann zurückgeworsen.
Crkundungsvorstöse am Brimont und
bei Cernan.,en# Dormoie brachten und eine größe--re
Zahl von Gesangenen ein.
es Herzogs Albrecht
Frontde *#% *7 onlalrech temvberg.
Bei vie sach auslebenren Feuer leine gröhß -
ren Gefechltshandiungen.
Die Fliegertätigkeit.
Bei Tag und bei Nach! war die Fliegertä
tigleil sehr rege. Acht seindliche Flugzeuge u.
ein Fesselballon wurden abgeschossen.
Oestlicher Kriegsschauplaonz.
Hrerevruphe de- 1½ mn Lropold
von Baye
Heeresgruppe Vo Ermolli.
Die Schlacht in Ollgalizien hat gestern zu
einer äußerĩt biutigen Niederlage der Russen
heführi. Nach mehrstündigem slartem Zerstsrungsfeuer
setzte am srühen Morgen der russische
Angriff zuischen Coniuchn und Lamrylowsce en.
Peit immer neu ins Finer geworsenen, tief gealiederten
Kräften stürmien die rüssischen 9:
essionen gegen unsere Front. Bis zum Mittag
wiederlolte der Feind seine Angrifse. Sie sind
sämtlich unter den schwerilen Verlusten zusam.
mengebrochen. Auch de Verwendung von Panzertraftwagen
blieb für die Russen nutzlos, kie
wurden zerschofsen. Gegen die zurückflutenden
Masen griffen unstre Jaad#assein aus der Luft
ein. Bereilgesteltt: Kavatlerie wurde durch
Fernsener zeritreul.
Sxäter griff der Feind in teine Opfer schenendem
Sturm weiter nordlich bie zur Bahn
Zloczow. Tarnopol und wischen Bmiow und
Zwuceyn an. Auch Bhier kam er nirgende vorwäris.
Ueberall wurde er geworfen. «
Bei Stanisiaus und an einigen Stellen im
Karpathenvorland sind ebenfalls starle rus
sische Angrifie gescheilert.
Erbeutete Befehle in französischer Sprache
zeigen, ron wem das russische Heer zum An.
gilif getrieben wurde, der ihm keinerlei Erfolg
Gz-cht, dagigen blutige Opfer gely#iet hat.
Nl iinische, Padisch:, thüringische, sächsische und
öienreich ungarische Trupven teilen sich in die
Ehre der Schlacht.
grunpe des
Eriheriog Jose
In den Karpalhen vieifach rege Gefechtstätig
leit. An mehreren Slellen wurden Vorslöße der
Russen zurütgewiesen.
Bei der Heeresgrupve den (eneralfeldmarschatter
v. Malensen und an der Mrahonnae
From itr die r unverändert.
ODer erste Generalquortiermeister
Ludendorff.
· " *r
Weitere U Boot Erfolge.
Wi'r. Berlin, Juli. Neuc U. Boot. Erfolge
vor und im englischen Kanal und in deir
Nordsee: 6 Dampfer, 4 Segler, 11 Fischer,
fahrzeuge. Die Ladungen der versenkten Fahrzeuge
bestanden, soweit seitgestellt werden lonnt:,
aus Kohlen, Weizen, Lebenemitkeln, Oel
und Grubenholz.
Herres
uh.
Die französischen Verlustc.
Verlin, 7. Juli. Die spanische Zeitung
„Accon““ dringt, wie „Aftondlade:“ meldet
„Ausliärung darüber, warum Frankreich zürzlich
die span:sche und Schweizer Grenze sperrte. Sie
schreibt: Die Nachiichten aus Frantreich lautet
auf erordentlich ernst. Die öffemliche Memung
die letzte Offensive
Tß französischen Heeres ein großes Unglück für
Telka war, da sie den Franzosen unerhörte
Verluste zugefügt hat. Tausende und Aber
tausende Verwundete mufnen aus der Front
getragen werden.
Die Veriluste der sranzösischen Regimenter waren
so sürchterlich, daß französische Kolonialtruppen
sich weigerten, den Kampf fortzusetzen
und uu Menge deserlierten. Es kam soweil, daß
die französische Hreresleitung reguläre Truppen
heranziehen mußte, um die französischen Kolonialtruppen
am Desertieren zu hindern. Die aus
Südfranzosen bestehenden Dioisionen in Mar.
seille. Lovon, Bordeaur und anderen Städten
unternahmen groß: Friedenslundgebungen. Die
Regimenter forderten, daß die Regierung sofort
Friedensunkerhandlungen eluleite.
Das waren die Nachrichten, deren Verbreitung
die sran#ösische Regierung so lange wie moͤg ·
lich verhindern wollte, und das ist der wahre
Orund, warum die spanische und Schweizer
Ereme gespverrt wurde.
Genf, 7. Juli. In der letzten geheimen
Sihung der fronzösiscen Lamwer wachte auf
eine Interpelkation in Angekegenhelt der j
fuen frangösischeen Operationen Paimtewe
Mikteflung, daß die französische Armer in
ketzten Monaten an Menschenmaterial ungeh
Verluste erkitten hat. Die radilalen Bli
fordern den Kriegeminister auf, seine E
rungen in ösfenklicher Sitzung zu wiederhe
damit Frankreich über seine Verkuste orien
r
ei.
6 Die amerikanische Luftflott
Washington, 7. Jußbl. Reuter.)
Kriegsdepartement legte dem Militärauss
kes Repräsentantenhauses ein Gesetz zum i
dau der Luftflotte vor. Es sieht die sofor
Erbauung von 22 625 Aeroplauen vo#r, fün
639 Millionen Doltar gefordert werden.
Die russischen Ofsensiokräft
„ürich, 7. Juli. „Corriere della S"
meldel, das, das militärische Aufgebot der
sen zum JZuete der seindlichen Frontdurd
chung auf 38 Divisionen zu beziffern sei. e
meldet die „Agence Havas", daß die Einh,
von vier russischen Armeen bei der Offei
in Galizien zusammenwirkten.
Gegen die Neutralen.
Rotterdam, 7. Juli. Im Unterhaus
llärte Lord Nobert Cecil auf eine Anfrage,
die englische Regierung beabsichtigt, von je
neutralen Land einen entspreckenden Schade
satz zu erzwingen, von dem bewiesen wekönne,
daß es die Abfahrt von Schiffen
seinen Häfen zugelassen hab., die in außer
des Kriegsgebietes gelegenen Seemegen M
lecten, wodurck Schisse und Ladungen v#
ren gingen.
Lette Nachuc#en
Reichstag u. Regierung.
Berlin, 7. Juli. Das „Berliner
blat!“ schreibt: In politütken Kreisen we
die geltrigen Vorgänge im Psenum und
AUusschuß des Reickstaqs lebhafl und ½
ohne Erregung besprochen. Der offipelle
richt über die Verhandlungen des Hauot,
schusses läst sreilich laum rermuten, dai
dort zu einer längeren Auseinanderseung
schen einem betannten führenden Zentrum
oeordneten und der von Staatssekretär
Helfserich verlretenen Negierung gekommen
Anerdinos soll nicht die gekamte jentru
fraktion hinter den Aussälrungen siehen.
ron dem betreffenden Algeordneten gem
murden, aber doch siqer de# überwiege
MMehrheit. Wie bekannt, rertritt ein kle
Teil der Fraktion den alldeutsch annerion
schen Slandpunkt, während die übrigen Mir
der einen Vertändigungsfrieden fordern. 5
dauf in diesem Zusammenhang darauf
merllam machen. daß einer der Wortführer
ser Richtung ein Zentrumeabgrordneter il,
durch seine sozjale Stillung und weitgeher
gesellschaftlicken Beziehungen einen besond
Einfluß über die Grenzen Deutschlands hin
besitzt.
Die „Vossische Zeitun“ schreibt unter
Iicbersdrrift: „Systemmecksel?“" u. a.: 2
den leitenden Männern der Reichsregierum
es lein Geheimnis mehr, daß die Spanwuns
nerhalb der politischen Interessenkreise i#
höchilen Grad erreicht hat. Als der Stell
treter des Reichskanzlers Dr. Helfferich
Zujammentritt einzeme Führer der Par#l
zu sich bat, sckeint er noch im Glauben gen
zu sein, der Reichstag werde auch diesmal
der cinstimmig die geforderten 15 Millia
bewisligen und sich Vann möglichst schnell
Hause schicken lassen. Auf leinen Fall geh
an, wenn man zu der Erlenntnis kommt,
dieses System verfehrt ist, sich einzureden,
man dies mit der Aendermg einzelner St
setretäre oder Minister bessern kann. Ist
Syftem falich, so muß es sallen. Die „Ber
Morgenpot“ ertlär!: In Reichstagskee
fingen gestern unbestätigte Gerüchte umt,
ein umfangreicher Personenwecksek in den
tenden Stellen im Reiche und in Preuten be
siehe.
% Stb. v. I tispe. v. Kolberm
Naffee mit Küchen, ————
- Sumpmshmaey Mem-Mit
462 Bet Le
m“. ———
x ed für Somtan den 8. Juli 11
——. ———————.