Metadata : Weltkrieg und Gottesreich.

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rettende  Mittel  in  Bewegung  setzen.  Ist  in  den
Schranken  der  MWirklichkeit  ein  Präventivkrieg  das
einzige  Erfolg  versprechende  Mittel,  so  hat  er  dasselbe,
ob's  auch  noch  so  schrecklich  ist,  anzuwenden.  Aicht
das  Losschlagen  ist  dann  unsittlich;  das  Bersäumen
der  Gelegenheit  und  der  rettenden  Stunde  wärc  es-Die
  Aktion  der  Zentralmächte  vom  Juli  1914  ist
sittlich  unanfechtbar.  Erheblich  schwerer  zu  verteidigen
dürfte  es  sein,  daß  frühere  vielleicht  günstigere  Gelegenheiten
  zum  Losschlagen  nicht  benutzt  wurden.
Das  bisherige  Ergebnie  ist  denn:

1.  Die  feindliche  Einkreisung  Oeutschlands
(resp.  der  Zentralmächte)  durch  eine  riesige
Koalition  von  Großstaaten  ist  eine  eherne  Wirklichkeit.


2.  Von  einer  feindlichen  Ubermacht  eingekreist,
hatten  die  Zentralmächte  (resp.  deren  Regierungen)
  die  Pflicht,  die  Wahl  der  Stunde  nicht
den  Gegnern  zu  überlassen.  Der  Präventivkrieg
  in  der  relativ  günstigen  Stunde  war
Pflicht.

S.  Oie  Seele  des  Volkes,  das  hernach  die  ungebeure
Last  zu  tragen  hat,  erträgt  es  nicht,  daß  ein  ob
auch  noch  so  nötiger  und  sittlicher  Präventivkrieg
  vom  Zaune  gerissen  werde.  Als  aber  der
Weltlauf  eine  ansehnliche  Gelegenheit,  ich  meine
die  Ermordung  des  österreichischen  Thronfolgers,
herbeiführte,  taten  die  Staatsmänner  der  Zentralmächte
  wohl  daran,  diese  Gelegenheit  zu
ergreifen.

Wenn  die  maßgebenden  Männer  der  Zentralmächte
  so  oder  so  von  vorstehenden  Gedanken  ge-