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Gefährliche Pflanzen — Giftpflanzen.
Alechselfieber: Birkentee, Fingerkraut,
Preiselbeeren.
Aleben treibend: Rautentee, Safran,
Schwarzkorn.
Munden: Arnikaaufschläge, Mandelöl
für kleine Hantwunden (alte träge):
Wegerichsaft betupfen. #
Mundfieber: Arnikawasser, Sauerklee.
Farrnkraut,
Möhren.
Zäbne, wackelnde: Himbeerblättertee,
Myrrhe, Salbei.
TZabufleisch, storbutisches: Tormentil.
Tabmnpulver: Sandelholz.
Tabuschmerz: Bertramswurzel, Eisenkraut,
Kamillen.
Tuckerbarnruhbr: Johannisbeersaft.
Knoblauch, Mistel-Müurmmittel:
Samendes Sauerampfers,
Bärlapp, Birkentee, Brunnenkresse, TZungenlähmung: Bibernelle.
—..
Gefährliche Oflanzenmittel
deren Benützung Vorsicht erfordert. (Siehe unsere Pflanzen-Tafeln).
Allraun Pfekfer
Aloe vulgaris, Aloe socotrina-Bitter- Safran
schopf Schöllkraut
orutumn Schwarzer Kaffee, im übermaß
rechnußbaum .
.. . k Ergotin
Chinesischer Tee, im übermaß — orn (rgotin)
k
* 8 Spanischer Ofeffer (Beißbeere)
Myrrhen Vanille
Opium Zimtöl
7*
Gistpflanzen
Tafel 35.
Auf Wiesen, Wegen und Wald wachsen viele Pflanzen, die ihrer
Wirkung auf den menschlichen Organismus wegen als „giftige“ bekannt sind.
Es ist vorteilhaft, sich bald mit denselben bekannt zu machen. Vor allem
gilt dies für Pilze, deren Aussehen dem der ungiftigen und eßbaren oft tänschend
ähnlich ist. Wir bringen daher zwei Tafeln Giftpflanzen, deren Studium
wir den Lesern, besonders pilzesuchenden und botanisierenden, sehr empfehlen.
Auf Tafel 35 finden sie Stechapfel, Schöllkraut, Tollkirsche, Fingerhut, Bilsenkraut,
Herbstzeitlose, Wasserschierling, Nachtschatten, Giftlattich, Hahnenfuß
und Eibe; auf Tafel 36 Fliegenpilz, Birkenreizker, Speiteufel, Satanspilz,
Knollenblätterpilz — alles meist farbenschöne, aber sehr giftige Pilze. Man
suche sich alle Sorten im Walde auf und lege die eßbaren neben die giftigen,
um Vergleiche anzustellen. Dann prägen sich uns Eigentümlichkeiten ein,
die uns davor bewahren, einen giftigen Pilz unter die eßbaren zu mischen.