Volltext : Die Kriegswirtschaft in Stolp 1914-1919.

 

—  —

—

die  blaue  Kornblume  (centaurea  cyanus);  an  6CynandGrien:
  mehrere  Knabenkrautarten  (orchis),  die  Mückenpflanze
  (ophrys  myodes);  an  Monceeien:  der  lürkische
Waizen  (zea  mays),  der  Buchshbaum  (buxus  sempervirens),
  die  Brennesnel  (urtica),  die  Eric  (almus  glutinosa),
  der  Wallnussbaum  (juglans  regia),  die  Eiche
(duercus),  Stieleiche  (duercus  pedunculata),  Steineiche
(duerens  robur).  die  Buche  (fagus  sylvalica),  die  Birke
(beiula  alba),  die  Weissbuche  (carpinus  betulus),  der
Haselnussstrauch  (corylus  avellana),  die  Föhre  (pinus
Silvestris),  die  Fichte  (pinus  picea),  die  Tanne  (abies),
die  Rothtanne  (abies  excelsa),  die  Weisstanne  (abies
pectlinata),  die  Lerche  (abies  larik).  der  Kürbis  (eucurbita),
  die  Gurke  (cucumis);  an  Dioecien:  die  Weide
(salix),  die  gemeine  (salikx  alba),  die  babylionische
(salik  babylonica),  der  Feigenbaum  (lius  carica),  die
Gemeine  Mistel  (viscum  album),  der  Sanddorn  (hippophaé
  rhamnoides),  der  Hanf  (cannabis),  der  Spinat
(spinacen  oleracea),  der  Hopfen  (humulus),  die  flalienische
  Pappel  (populus  dilntata),  die  Espe  (populus
tremula),  der  Wachholder  (juniperus),  der  Takxusbaum
(laxus  baccala),  der  Ahorn  (acer),  die  Edcilesche  (fraxinus
  excelsior);  an  Cryplogamien:  das  Zinnkraut  (equiselum),
  Schwämme  und  Pilse  giebt  es  mehrere  und
zwar  Morgeln  (phallus)  und  Kugelschwämme  (Iycoperdon),
  der  essbare  Pflifferling  (agaricus  cantarellus).
der  Breitling  (agaricus  lactifluus),  der  ebenfalls  essbare
Tännling  (agaricus  deliciosus),  der  rothe  giftige  Fliegenschwamm
  (agaricus  muscarius);  der  essbare  Ziegenbart
(clavaria  coralloides);  von  Moosen  und  Flechten  (musci
und  lichenes)  kommen  viele  vor.

Versteinerte  Pflanzen  der  Vorwelt  finden  sich  we-XVI



 

nig,  geringe  Lager  von  Sleinkohlen,  Abdrücke  von  einzelnen
  Blälltern  und  Rohrslängeln,  dann  ein  Abdruck
eines  Farrenkraules,  ähnlich  der  osmunda  regalis,  von
dem  im  Jaturalienkabinei  zu  Erlangen  ein  schönes
Eemplar  sich  befindet,  das  bei  Bieberbach  gelunden
wurde,  wo  der  Lehmboden  viele  aufkommen  lässt.

Bei  der  Rosenmüllershöhle  lindet  man  aus  der  Flora
alyssum  saxalile,  draba  aizoides,  anemone  Silvalica,
mehrere  Orchisarten,  ophrys  nidus  avis,  ophrys  myodes,
  polygonalum  multiflorum,  majanthemum  bifolium,
aconitum  Icoctonum,  digitalis  ambigua,  pyrola  rotundilolia,
  arum  maculatum.  Auf  Neideck  findet  man  taxus
baccata  und  genliana  ciliala.

Bei  der  Schönsteinhöhle  wächst  mercurialis  perennis,
  chrysosplenium  alternifolium,  lathraca  squamaria.
secrapias,  lunaria  annua.  lilium  marlagon.  In  den  Höhlen
trifft  man  öfter  die  rhizomorpha  naedelia,  die  aus  Felsentspallen
  sprosst  und  von  der  Decke  herabhängt.  Bei
der  Riesenburg  gedeihen  pallidea  saccata  und  carpon
complicatum,  asplenium  viride,  polypodium  aculcalum.
Bei  Rabenslein  wächst  nur  noch  sellen  ophrys  myodes
und  Cypripodium  calecolus.

Den  geognoslischen  und  mincralogischen  Theil  anlangend,
  so  weisen  wir  im  Betrefl  des  ersteren  auf  das
hin,  was  wir  im  speziellen  Theil  des  Werkes  über
Höhlenbildung  saglen.  Die  frünkische  Schweiz  ruht
mit  ihren  eirca  15  Ouadralmeilen  auf  dem  Jurakalk,  indess
  die  Städte  Nürnberg,  Fürth,  Erlangen,  Forchheim,
Bamberg,  Kulmbach,  Baireuth  noch  im  Keuper  liegen.
Die  jurasische  Form  ist  auch  in  ihrer  ganzen  Schönheil
  entwickelt.  Während  an  den  Seiten  der  Abhänge
überall  die  Lagen  des  weisslichen  Jura  zu  Tage  laufen,