792 B. Dispensir-Anstalten.
Dispenair-Anstalten (im 1. Armee-Kom: Königaber rg, Dani, Grandens, Tom,
Korpsbereich mit einem Pulverglase zu Calcaria bypochlorossa versehen worden sind,
ersuche ich Bie ergebenst,, die betreffenden Larareth-Kommissionen gefälligst anweisen
su wollen, dass, falls eine Standkruke von gleicher Grösse mit der von Chlorkalk
eines Ersatzes bedürfen sollte, die Kruke von Chlorkalk hierzu einzusenden sei, um
selbige mit der erforderlichen "eingebrauuten Signatur für den anderweiten Arsneigegenstand
versehen zu lassen.
Tarirwaagen ohne Gestell, je 1 für grössere und mittlere Lazarethe (in den
nenen Dispensir-Anstalten mit 11‘ Messingbalken und 4!j,“ Messingbügelschaalen).
Einige der grösseren Dispensir-Anstalten haben 2 Tarirwaagen. (Erli. d. Chefs d. Mil.-Med.
. Wesens vom 25. Juni ond 3. Juli 1861.) Siehe: „Schachteln mit Medicinalgewicht
Tausend-Gran-Glas, zur Abnahme des specifischen Gewichts, eines für jede
Dispensir-Anstalt, in der Volontär-Pharmaccuten fungiren. (Erl. d. Chefs d. Mil.-Med.-Wesens
vom 4, become r 1800, 0. März, 5, April, 10. Mai 1861, Erl d. Mil-Oekon.-Depart.
v. 29. März 1801.)
Tollerlouchter, runde, von Eisen, resp. 2 und I für grössere und mittiere
Lazarethe.
Tenakel von Holz: resp. 4 und 2 für grössere und mittlere L.azarethe,
Thuekensel von Kupfer & 3 Quart, 1 für grössere Lasarethe.
Theekessel von Kupfer & !/2 Quart (in den neuen Dispensir-Austalten & 1/,Qt.),
1 für mittlere Lazarethe.
Tische, gewöholiche mit Schubladen, je 1 für grössere und mittlere Lazarethe.
Tische, gewöhnliche ohne Schublade, } für grössere Lazarcthe.
Tische, ordiuäre für die ‚Medieinküche, je 1 für grössere und mittlere Lazarethe.
Trichter von Blech & !j, Quart, resp. 2 und 1 für grössere und mittlere Lerethe.
Trichter von Blech & !/, Quart, resp. 2, 1, 1 für grössere, mittlere und kleine
Larzarethe.
Ausserdem, wo Pharmacenten fungiren, Trichter von Blech zum Filtriren der
Tinctaren. (Zusätss zu $ 12. IV. 33.)
Trichter von Glas, ebenso.
Waagen mit messingenen Balken und Ketten und kupfernen Schaalen A }/, Ctr.
zu wiegen, je I für grössere und mittlere Lazarethe.
aagen, mit messingenen (8“ getriebenen) Schaalen und Schnüren, 16“ Stahlbalkan,
1 Pfund darauf zu wiegen, je 1 für grössere, mittlere und kleine Lasarethe.
Waagen mit messingenen Schaulen a“ getriebenen) und Schnüren, 9“ Stahlbalken,
ys Pfund darauf zu wiegen, je I für grössere und mittlere Lazarethe.
Schröpfapparate (jeder derselben enthält einen Schröpfschnepper, 12 messingeno
Köpfe, eine messingene Lampe), resp. 2, 1, 1 für grössere, mittlere und
kleine Lazarethe, (Erl. d. Mil.-Oekon.- „Departements vom 27. November 1837, ErL d.
Chefs d. Mil.-Med.-Wesens vom 7. September 1838.)
Zusätze. 1. (Cirkular an d. sKmmil. Militär-Aerzte v. 31. Mürz 1848 ad. 5.)
Die Militäir-Aerzte werden veranlasst, darauf zu sehen und zu halten, Uanperuagen mit den
zum Inventarium der Dispensir-Austalten gehörigen Schröpfapparaten gut um
worde, uud namentlich, dass die Schröpfschnepper und Schröpfköpfe uach jedeamaligam
Gebrauche gehörig gereinigt w. erden. Das entsprechendste Mittel zur Reinigung der
Flionten des Schröpfechneppers int ein Stück Talg, durch lchen, dieselbe gleich nach
dem Gebrauch, nachdem aie vorher durch Drehen an der Stellschraube möglichst weit
hervorgestellt werden, mehrmals hindurch geschlagen werden.
2. (Erl. d. Mil.-Oekon.-Depart November 1839.) Jedes allein stehende
Landwehr. Btammbatairlon erhält 1 Schröpfapparat-3.
(Erl. d. Mil.-Oekon.-Depart vom 12, Juli 1860, d. Chefs d. Mil.-Med,- Wesens
vom 21. Juli 1500.) la Folge eines Antrages des General-Stabs-Arztes der Armes
wird hiermit genehnigt, dass sowohl die bei den früberen Landwehr-Stamm-Bataillonen
Stendal und Neuhaldensleben jetzt entbehrlichen, als auch di® bei anderen Truppentheilon
des jenseitigen Armeekorps noch disponibel werdenden Schröpfapparaie, welche
nach der Verfügung des Departements vom 30. November 1559 zur Vertheilung gekommen
sind, an den Medicinalstab der Armee abgeliefert wordeu, wouach die Königl.
Intendantor das Erforderliche zu veranlassen bat.