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fachen Rückblicken, wie sie im Bismarck-Jahrbuch uns aufbewahrt
sind, nicht zu verkennen. Zuch Marcks konstatiert 62)
die mancherlei Derschiebungen, denen sein Drang, sich im
Gedächtnis seines Dolkes tadellos zu behaupten, auch seine
„Gedanken und Erinnerungen“ aussetzt. So mischen sich
in ihnen tiefe reife Weisheit mit zorniger, ungerechter
Anklage und Derurteilung aus dem Gesichtswinkel der
Strömungen der 90er Jahre, die sich mit seinen eigenen
früheren Anschauungen oft nicht vertrugen. Man kennt
die Klage, die nach Moritz Buschs Bericht 58) sein treuer
Mitarbeiter Lothar Bucher gelegentlich der Vorbereitung
der „Gedanken und Erinnerungen“ ausgestoßen hat: „Er
fängt an, auch absichtlich zu entstellen, und zwar selbst bei
klaren ausgemachten Tatsachen und Dorgängen. Bei
nichts, was mißlungen ist, will er beteiligt sein, und niemand
läßt er neben sich gelten als etwa den alten Koaiser
und den General Klvensleben.. Knch Salk wird jetzt
gelobt, wahrscheinlich, weil er fürchtet, er würde ihm sonst
darauf mit Enthüllungen antworten. Km Kulturkampf
will er keine Schuld haben; auch hat er nichts gegen
die Unfehlbarkeitsabsichten Dio Nonos getan und ebensowenig
gegen Krnims ehrgeizigen Unfug, obwohl jedermann
das Eegenteil weiß. Kls ob nicht genug Licht um ihn und
sein Dolk wäre, um über solche Schatten hinwegsehen zu
können.“
Don letzterer Ueberzeugung aus will ich nicht verschweigen,
daß ich jahrelang unter dem Eindruck gestanden
habe, den die JZusammensetzung seiner maßlosen Bewunderer
und die Reden, die sie mit ihm wechselten, bestärkte,