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Seiten von Tschenstochau; rechts vom ihm die 1. österreichische Armee
unter General von Dankl, bei Krakau die 4. Armee unter Erzherzog
Joseph Ferdinand, mit dem IX. Korps Cjubicic zur Sicherung
bei Neusandec; es war über Raibrod und Bochnia durch schwache
Kavallerie mit Krakau verbunden. Weiter rechts bis zum Uszoker
Daß hielt General Boroevic mit der 3. Armee die Karpathen; den
Paß selbst hatte Feldmarschalleutnant Karg mit Teilen der 2. Armee
besetzt. Weiter rechts in den Karpathen stand General von Oflanzer-Baltin,
dem auch das Korps RBoffmann unterstand, mit schwachen
Kräften. Das Gros der 2. Armee selbst aber, das XII. und IV. Korps
waren, wie wir sahen, nach dem linken Flügel des Generals von
Woxyrsch abgerückt, um hier, wo eine bedeutende TLücke klaffte, die
Schlachtlinie zu verlängern. Bis zu seinem Eintreffen hatten österreichische
und deutsche Reiterkorps den Auftrag, die linke Klanke des
Generals von Woyrsch zu decken und den Feind aufzuhalten.
Schon am 16. und 17. Movember waren in dieser Aufstellung die
Divisionen des Generals von Worsch, die 1. österreichische Armee
und die mit ihren Bauptkräften bei Krakau stehende 4. von den
Russen angegriffen worden. Den 18. hatten dann die genannten
Truppenteile den Angriff erwidert, mit der Absicht, Noworadomsk in
Besitz zu nehmen und damit die wichtige Linie auf Hetrikau zu unterbrechen.
Hierbei waren sie gescheitert und mußten sogar mit dem
rechten Klügel zurückgehen, weil in Galizien der Feind im Anmarsch
war. Am 25. war dann von Hetrikau aus ein russischer Angriff
erfolgt, den die 4. russische Armee am 29. durch einen solchen auf
Woyrsch und Dankl unterstützt hatte. Es war sogar nötig geworden,
die l. Garde-Reservebrigade zur Abwehr feindlicher Angriffe auf den
linken Flügel zu senden, wo es an der Widawka zu schweren Gefechten
gekommen war. Dann hatte der rechte Flügel der 2. österreichischen
Armee angegriffen, um den äußeren Flügel der 0. Armee,
d. R. Rindenburgs entscheidenden Angriff auf Cods zu sichern, und
in der Gegend von Belchatow waren die beiderseitigen Truppen hart
aneinander geraten.
In Galizien hatte inzwischen Radko Dimitrieff, der die 3. Armee
führte, abgewartet, bis die U. Armee, die für die Belagerung von
Przemysl bestimmt war, sich versammelt und die Belagerung begonnen
hatte, dann hatten die 3. und 8. Armee ihren Dormarsch
angetreten und Dimitrieff hatte ein Korps gegen die rechte Flanke
des Erzherzogs entsandt. Mit den übrigen war er im Vormarsch geblieben,
während die 8. Armce gegen die Karpathenpässe Front
machte. Er zwang dadurch die 4. österreichische Armee, von Krakau3
aus dem in Galizien vorgehenden Feinde entgegenzutreten. Man
faßte österreichischerseits den Hlan, der 3. russischen Armee in die
linke Flanke zu stoßen und schickte unter dem Kommando des Generals
Roth, dem auch die deutsche 47. Reservedivision zugeteilt war, zwei
Armeekorps, schon am 28. beginnend, mit der Bahn über Wadovice