Full text : Verzeichniss der Handschriften im Preussischen Staate. Göttingen 3. (3)

350  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

die  Anmerkungen  am  23  Ragab  753  (4  Sept.  1353).  Die  Unterschrift

am  Schluss  von  Theil  II  lautet:  Is  Kaya)  amd  m  ya  u  „>

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Dem  ganzen  Werke  ist  auf  5  Blättern  ein  Index  vorausgeschickt,

der  aber  von  einer  anderen  Hand  herrührt.  Am  Schluss  desselben

haben  wir  eine  Datirung  vom  25  November  1732:  ur  wrm,g&l  ER:
ad)  Auz)!  Is  JE  WERT  Äöles  ma  a,  Nor  KA  Br  un  Kusuüll
Die  Handschrift  ist  ein  Geschenk  aus  dem  Nachlass  H.  Ewald’s  1875.

Dazu  Lagarde  99.

VI  Geographie.

Arab.  87  (orient.  84)  34  8.+2  Bl.;  234cm  hoch,  181  cm
breit;  25—30  Zeilen  geschrieben  von  J.  B.  Köhler  zwischen  1760
und  1766

Schrift  meist  deutlich,  doch  nicht  durchweg  gleichmässig,  unvocalisirt.


Das  erste  Capitel  von  Ibn  al-Wardi’s  („I  „e  vai>  a  Ro]  Zi
«52,5  7  850d.H.,  vgl.  Pertsch  Gothaer  Cat.  Bd.  I  5.304  Anm.)  Kosmographie
  Sl.  3a,  LEI!  3,,>,  welches  die  Beschreibung  der
Länder  enthält.  Wie  eine  Vergleichung  mit  der  Ausgabe  Andr.  Hylander’s
  (Operis  cosmographici  Ibn  el  Vardi  caput  primum  de  regionibus
  et  oris,  Lundae  1823)  zeigt,  hat  Köhler  mehrfach  Stellen  ausgelassen,
  z.B.  Hylander  S.  190—206  und  209—217,  und  schliesst  mit
Hylander  S.  262.

Köhler  selbst  hat  in  seinem  Werk  Abulfedae  Tabula  Syriae  cum
excerpto  geographico  ex  Ibn  al  Wardii  geographia  et  historia  naturali
(Lipsiae  1766)  den  Abschnitt,  der  von  Syrien  handelt,  herausgegeben,
und  zwar  nach  dem  Prooemium  auf  Grund  einer  Dresdener  und  einer
Leidener  Handschrift.

Die  vorliegende  Abschrift  geht  auf  den  Dresdener  Codex  zurück
(Fleischer  no.  102).  Am  Rande  befinden  sich  zahlreiche  Anmerkungen,
von  denen  die  textkritischen  wohl  zum  grössten  Theile  Reiske  als
Urheber  haben  mögen.

Zwischen  8.  32  und  33  ist  ein  Blatt  eingelegt,  welches  die  Beschreibung
  der  „sLa\zJl  30,>  in  dem  Catalogus  centuriae  librorum