Full text : Verzeichniss der Handschriften im Preussischen Staate. Göttingen 3. (3)

44  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

List,  1  lot  Tal  Jo  Abd  oT  all
Die  Blätter  sind  abgesehen  vom  Titelblatt  foliirt  bis  zu  329;  es
sind  aber  54  ausgefallen,  nämlich  90—97,  100—107,  110—118,  131
—138,  141—148,  151—156,  239—246.
Auf  Bl.  329%  die  Unterschrift,  welche  als  Schreiber  einen  ge

LP  SN))  &s=  nennt,  die  wenig  leserliche  Jahreszahl  scheint  1068

(bez.  9  Oct.  1657)  zu  sein.  Deutlicher  ist  eine  Datirung  von  einem
ehemaligen  Besitzer  auf  Bl.  1°:  1109  (beg.  20  Juli  1697).

Asch  83  (türkisch)  or.  Papier  mit  Wasserzeichen  276  BI.
zu  291  :20  cm,  mit  21  Zeilen  17  Jahrh.

Sehr  schönes,  überaus  deutliches  und  gleichmässiges  Nashi,  vollständig
  vocalisirt.  Überschriften  roth.

all  all  „us  »Das  Buch  der  Sultanischen  Süssigkeiten«,

eine  Darstollunz  der  religiösen  Pflichten  des  Isläm  in  77  Capiteln
von  Abu’l-Hasan  Ismail  ibn  Ibrahim  ibn  Isfandijär  „

ehr  ,  ar)  er  Joe  .  7?  Aryl  u  sic!  ASNEm,  3?  PX  apr)  7  hazıu)  .  mE

„>  eye  N  m  _Yorn  auf  Bl.  1  und  2%  das  Register.

H.  Hal.  erwähnt  (Bd.IIl,  108  no.  4616)  das  Werk  unter  dem  Titel
gu  olk>;  über  den  Inhalt  und  die  Quellen  (z.B.  Bl.  3P  3,lo  us,
vgl.  H.Hal.Il,  282  no.  2932  und  Bl.8  und  öfter  sdsz»  5,0),  ebenso
über  die  Person  des  Verfassers  siehe  Rieu  Cat.  Brit.  Mus.  S.  12.

Anfang  :  slelelt,  Sullalt  sole  ut  Jel>  lest  S,  ab  AR

„lag  N  308
Auf  BI.  54*  lesen  wir  neben  einem  stark  verwischten  Stempel  den

Namen  eines  ehemaligen  Besitzers  „rar  „  =  „it  und  die

Jahreszahl  1085  (beg.  7  Apr.  1674);  ohne  letztere  kommt  der  Name
noch  öfter  vor.

Auf  dem  Vorsetzblatt  steht  “"Schirin  rah  (der  süsse  Weg)  oder  Kittabi
  Maesselaeh.  Vom  H.  Obristlieut.  v.  Beer  aus  dem  Meczet  (Gemetzel?
  vgl.  Asch  90)  in  Ismael  während  der  Plünderung  gerettet.  1790’.

Asch  84  (türkisch)  or.  Papier  mit  Wasserzeichen  im  Ganzen
  477  Bl.  21cm  hoch,  144  cm  breit,  zu  25  Zeilen  1742.

Sauberes  und  durchweg  gleichmässiges  Nashi,  der  Text  ist  von
einer  breiten  Goldleiste  umschlossen.  Die  Anfänge  der  beiden  Theile
sind  mit  einer  schönen  Vignette  verziert.  Rother  orient.  Lederband
  mit  hübschen  Ornamenten  und  mit  Klappe.

Der  Kur’än  mit  dem  türkischen  Commentar  des  Ahmad  ibn
‘Abd-alläh  (Bl.  1P  vorl.Z.),  in  zwei  besonders  foliirten  Theilen  (von
240  und  234  Bl.);  der  erste  umfasst  Süra  1—18,  der  andere  19—-114.

Der  Titel  des  Commentars:  159,  Ale  ,  15}  As;  soll  andeuten,

dass  der  Verfasser  dem  Commentare  des  Baidäwi  pl  1ssl  und  des
N  em,  welcher  hier  EIERN  WERT.  1yuS}  heisst,  gefolgtist.  Husain