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Die Universitäten !).
Man mag zwar über jene Stubengelehrten lächeln, welche nichts Höheres
und Wichtigeres im Staate und im ganzen Leben kennen, als die Universitäten,
indem sie theils jener optischen Täuschung sich hingeben, vermöge
welcher das zunächst Stehende am grössten erscheint, theils ihre persönliche
Bedeutung in den eigenen und in Anderer Augen durch solche Schätzung
zu heben suchen: allein noch weniger kann man Denen Recht geben, welche
vornehm auf die Schulen und die Schulmeister herabsehen, und in ihnen
nur ein ganz geringes Element der socialen Zustände erblicken wollen.
Die Hochschulen sind, abgesehen von ihrem unmittelbaren Zwecke der Vollendung
der gelehrten Bildung, noch in mehr als Einer Richtung von bedeutenden
Folgen, und somit von Wichtigkeit. Einmal lässt sich nicht
läugnen, dass ein grosser Theil der Gedanken und der Kenntnisse, nach
welchen regiert wird, von den Universitäten ausgeht. Wenn nämlich allerdings
die Fürsten und die am höchsten gestellten Staatsmänner, somit die
auf die Leitung des Ganzen einflussreichsten Personen, ihre Bildung und
ihr Wissen häufig mehr dem Leben und seinen Erfahrungen verdanken mögen;
so ist diess doch bei der grossen Menge der untergeordneten Werkzeuge
nicht der Fall. Unter ihnen trifft man gar Viele, welche lediglich mit den
Zinsen aus dem Intelligenz-Kapitale, welches sie auf der Universität erwarben,
ihr ganzes Leben ausreichen. Nun aber hängt von dem Geiste auch
der untergeordneten Beamten unendlich Vieles ab wegen ihrer Menge,
wegen ihrer Besorgung der Anwendung und Ausführung, wegen ihres häufigen
Einflusses auf die Höheren. Davon nicht zu reden, dass auch unter
den Mitgliedern der Ständerer lungen in der Regel die einflussreicheren
auf Universitäten gewesen sein, und auch unter ihnen sehr viele hauptsächlich
nach den daselbst erworbenen Ansichten reden und handeln werden.
1) Zu dieser Abhandlung sind einige Aufsätze mitverwendet worden, welche der Verfasser
in der deutschen Vierteljahrschrift schon vor Jahren erscheinen liess; es ist aber
dioses Aeltero von verschwindend kleiner Bedeutung gegen das neu dasugekommene,