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Das Gemisch von Salpetersäure und Wasser wird auf
75% 2 905 erhitzt und das Wismut ohne Unterbrechung
in kleinen Mengen eingetragen. Wenn die anfangs heftige
Einwirkung sich gegen das Ende abschwächt, so wird sie durch
verstärktes Erhitzen unterstützt. Die Wismutlösung wird nach
mehrtägigem Steben klar abgegossen und zum Kristallisieren
cingedampft. Die erhaltenen Kristalle werden mit kleinen
Mengen Wasser, das mit Salpetersäure angesäuert ist, einige
Male abgespült und bei Zimmertemperatur getrocknet.
Farblose, durchsichtige Kristalle, die befeuchtetes Lackmuspapier
röten, sich beim Erhitzen anfangs verflüssigen und
darauf unter Entwickelung von gelbroten Dämpfen zersetzen.
Wismutnitrat löst sich teilweise in Wasser unter Abscheidung
eines weißen Niederschlages; dieses Gemisch wird durch
Schwefelwasserstoffwasser schwarz gefärbt.
0,5 Wismutnitrat müssen sich bei Zimmertemperatur
in 25 cem verdünnter Schwefelsäure klar lösen (Bleisalze). Die
Hälfte dieser Lösung muß nach Jusatz von überschüssiger
Ammoniakflüssigkeit ein farbloses Filtrat geben (Kupfersalze).
Wird in der anderen Hälfte der Lösung nach dem Verdünnen
mit Wasser das Wismut mit überschüssigem Schwefelwasserstoffwasser
ausgefällt, so darf die vom Niederschlag abfiltrierte
Flüssigkeit beim Verdampfen höchstens 5 mg Rückstand
hinterlassen.
Wird 1 9 Wismutnitrat erhitzt, bis sich keine gelbroten
Dämpfe mehr - der Rückstand nach dem Erkalten
zerrieben und in wenig Salzsaure gelöst, so darf die Losung
nach dem Vermischen mit zwei Raumteilen Jinnchlorürlösung
innerhalb 1 Stunde keine dunklere Färbung annehmen (Arsenverbindungen).