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abbrückte und untersank. In adußerster Bestärzung kam
diese Gesellschaft eine halbe Stunde später, ebenfalls im
Kaffeehaus an und erzäblte, was sie gesehen. Des andern
Tags, als nun Witte nicht mebr nach Hause kam,
erkundigte sich seine Hausfrau nach ihrem Hausberrn, den
sie sehr liebte und hochschätzte, bei den Deutschen, welche
in seiner Nähe wohnten und ibn zu besuchen pflegten.
Diese theilten der Frau das traurige Ereigniß mit und
ließen sich von ibr auf Witte's Zimmer fübren, um nachzuseben,
ob er keine Verfügungen binterlassen. In dem
Zimmer fanden sie seinen letzten Willen aufgeschrieben,
wornach die Hausfrau all' seine Wäsche und Kleidungsstücke,
und ein jeder von seinen Bekannten ein Andenken
an ibn, z. B. ein Federmesser, das Rasierzeug u. f.
w. erhalten sollte. Neben diesem Schreiben lag ein anderes
an seine noch lebende Mutter, in welchem er mit
kindlicher, innigster Zärtlichkeit für ibre ihm erwiesene
mütterliche Liebe und Pstege dankte, und sie um Verzeibung
bat, daß er sich auf eine scheinbar unerlaubte Weise
aus dem Leben entferne. Ingleichen nahm er noch in
einem Gedicht von seiner Schwester Abschied, und erinnerte
sie darin an alle Jugendspiele und Ingendfreuden.
Ausser diesen 3 Piecen hatte er auch einen Aufsatz über
den Mißbrauch der Nonnenklöster abgefaßt, Lund nicht
wie feine übrigen Papiere auf die Seite geschafft gehabt.
In diesem Aufsatz, den er für den Druck bestimmt zu haben
schien, suchte er weitläufig zu beweisen, daß die Nonnenklöster
gegen das Naturgesetz und gegen das reine Gefübl
des Menschen seyen. Was das römische Gouvernement
mit diesen Schriften nachher angefangen, wurde