Contents : Quellensammlung zur Entwicklungsgeschichte des modernen Staates. Zweiter Band. (2)

fAnmerkungen.  171

s  Zusammenwirken  aller  der  Kräfte,  die  neue  Werte  schaffen,  in
dem  Sinne,  daß  sie  sich  „in  die  Hände  arbeiten“.  —  Hation,  die
fast  ausschließlich  Scherbau  treibt.  —  s  Landgebiet  (la  terre)  —
6  Jollfgstem,  —  10  Eigener  Verbrauch  der  Erzeugnisse.  —  11  TUräg-CD
heit.  —  12  Der  seitherige  industrielle  und  maritime  Kufschwung  der
Japaner  wäre  nur  ein  neuer  Beweis  für  Lists  Behauptung,  da  er
mit  der  Begründung  einer  freiheitlichen  Derfassung  begann.  —
11  Olig-archie  —  herrschaft  weniger;  die  Leitung  der  Stadtgeschäfte
lag  in  den  händen  weniger  ratsfähigen  Familien.  —  14  Schifffahrt.
  —  u  Ludwig  XIV.  untersagt  dadurch  1685  den  Hugenotten
die  Kusübung  ihres  Glaubens;  der  Eroße  Kurfürst  antwortete
1686  durch  das  Potsdamer  Edikt,  in  dem  er  den  flüchtigen  hugenotten
  in  Brandenburg  eine  neue  heimat  anbot.  —  16  Im
18.  Jahrhundert,  als  die  hatholische  Linie  der  Wittelsbacher  den
Kurfürstenstuhl  bestieg.  —  u  Der  Erzbischof,  Graf  von  Sirmian,  vertrieb
  1731  und  1732  alle  Protestanten,  ungefähr  30000  Familien,
aus  dem  Erzbistum.  Fast  alle  fanden  in  Preußen  Kufnahme.  —
8  Elisabeth  hatte  schon,  wie  ihre  Vorfahren  Heinrich  VII.  und
Heinrich  VIII.,  durch  verschiedene  Maßregeln,  z.  B.  Derbot  der
Wollausfuhr,  Beschränkung  und  schließlich  Kufhebung  der  hanseatischen
  vorrechte  usw.,  die  Entwichlung  einer  heimischen  Industrie
befördert.  —  19  1772  gegründet  unter  dem  Uamen  Königl.  Seehandlung.
  —  2°  Der  Schotte  Kdam  Smith  (1725—1790)  war  erst
DProfessor  der  Logik  und  Moral  in  Elasgow.  Von  dem  Studium
der  im  Menschen  tätigen  Triebe  war  er  auf  die  Volkswirtschaft
gelenkt  worden.  In  dem  Eigennutz,  der  durch  die  Konkurrenz  der
anderen  mannigfach  beschränkt  wird  und  daher  den  möglichst  besten
und  erfolgreichsten  Weg  selbst  aussuchen  muß,  sieht  er  die  Haupttriebkraft
  im  Wirtschaftsleben.  Da  demnach  der  Eigennutz  des
einzelnen  innerhalb  der  menschlichen  esellschaft  durch  den  Egoismus
  der  anderen  eine  natürliche  Beschränkung  erfährt,  verwirft
Smith  jeden  künstlichen  Eingriff  des  Staates  in  das  Wirtschaftsleben.
  Wenn  der  Staat  sich  nur  darauf  beschränkt,  etwaige  hindernisse
  zu  beseitigen,  sonst  aber  den  handel  wie  die  Industrie  sich
frei  entfalten  läßt,  dann  vollzieht  sich  die  zwechmäßigste  Teilung
der  wirtschaftlichen  Beschäftigungen  und  ihre  VDereinigung  in  der
Form,  die  den  größten  Erfolg  sichert,  von  selbst.  Diese  Freihandelslehre
  sostematisch  entwichelt  zu  haben,  ist  das  Derdienst  des  Fran-