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I. Einleitung in die Geschichte des Jesuitenordens.
aß der sich in Deutschland (und ebenso
in der Schweiz) kundgebende Widerstand
gegen die Aufhebung des Jesuitengesetzes,
welches diesen Orden aus dem
Reiche (in der Schweiz gegen die Aufhebung
des Verfassungsartikels der ihn
aus der Eidgenossenschaft) verbannt, lediglich oder auch nur
vorzugsweise einer Angst der Protestanten vor den Jesuiten
entspringe, halten wir für durchaus falsch, ja nicht nur für
dies, sondern für eine totale Verkennung des Charakters
des deutschen Volkes (bez. des Schweizervolkes). Nicht nur
die Protestanten, soweit sie nicht für Rom gewonnen oder
auf dem Wege sind, es zu werden, sondern auch alle gebildeten
Katholiken, welche nicht von der ultramontanen
Partei irgendwie abhängig sind, hassen die sog. Gesellschaft
Jesu grundsätzlich; nur dürfen es die Letzteren, soweit sie
in der römischen Kirche verbleiben wollen, nicht sagen, weil
diese Kirche seit geraumer Zeit, d. h. seit der Abwendung
Pius IX. von liberalen Ansichten (1849), von den Jesuiten
beherrscht wird. Dieser Haß hat nichts mit Angst oder
Furcht zu thun; er ist ein echt germanischer gesunder
Haß, ein Haß gegen diejenige Gesellschaft, welche mit der