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den Mannes, den man auf die Seite schob, Botschafter
in St. Petersburg; und nun hatte er reich—
lich Gelegenheit, dem heißen Drange seines Herzens
zu dienen und seine Mission zu erfüllen d. h. den
großen Krieg einzufädeln. Als er sein Werk in St.
Petersburg gewiß zur vollen Zufriedenheit des
nun zum Plräsidenten der Republik vorgerückten
Poincaré vollbracht, kehrte er nach Paris zurück
und saß — man hatte ihn jetzt hier nötig — bei
Ausbruch des Kriegs wieder in der Regierung.
Man sage, was man will, von Frankreichs
friedlicher Gesinnung; wir glauben nicht daran:
DelcassK war nicht ein einsamer Deutschlandhasser
und Kriegôhetzer. Wenn er nach seinem tiefen
Fall sich so rasch wieder erheben und also Karriere
machen konnte, muß ein mächtiger Strom ihn
emporgetragen haben, ihn und den gleichgesinnten
Lothringer Poincaré. NZicht Frankreich aber doch
eine mächtige Schicht muß vom Revanchegedanken
erfüllt gewesen sein. Der Aufstieg Delcassés samt
dem Poincarék beweist: Frankreich, das im
Regimente sitzende Frankreich, wollte den Krieg.
Was das übrige Frankreich wollte, ist hier irrelevant.
Es wird dabei bleiben, daß jedes Bolk ungefähr
die Regierung hat, die es verdient und ausessen
muß, was die von ihm geduldete Regierung
ihm eingebrockt. Indolenz ist nicht Friedensgesinnung.
Wenn das andere Frankreich (die große Mehrzahl)
den Frieden wollte, so mußte es wachsam und tätig
sein und den Hassern und Hetzern à la Delcassé
und Poincaré ihre Karriere unmöglich machen.
Es ist nicht geschehen. Also beklage sich auch
niemand!