Jarmouth in Sicht und eröffneten eine furchtbare Kanonade gegen die Küste.
Von dem Kreuzer „Halchon“, der leicht beschädigt wurde, sind ein Mann schwer,
vier oder fünf leicht verwundet. Außer dem Unterseeboot „O s“, das wenige
GStunden später auf eine Mine lief, sind noch zwei Dampfbarkassen auf Minen
gesloßen und im Laufe von 20 Minuten gesunken. Die starken Detonationen
riefen eine ungeheure Aufregung in Garmouth hervor, wo die Leute zum Straonde
stürzten, jedoch infolge Nebels nichts sehen konnten. Nur die Umrisse eines großen
Schiffes mit vier Schornsteinen waren sichtbar. Einige Geschosse fielen auf das
fer in die Nähe der drahtlosen Station. Die meisten sielen jedoch in das
Wasser. (W. T. B.)
Das Bombardement der Dardanellen.
Konstontinopel, 4. November. Amflicher Bericht aus dem türkischen
Großen Hauptquartier: Die Kussen haben begonnen, ihre Stellungen nahe
der Grenze zu befestigen. Sie wurden jedoch vollständig zurückgeworfen aus
den Gebieten von Karsklisso und Ischan. Die Stimmung und die Ausbildung
unserer Truppen sind ausgezeichneft. Nach späteren Meldungen nahmen an der
Beschiebung des Dardanelleneinganges die englischen Kriegsschiffe „Inflexible“,
„Indefatigable“, „Gloucester", „Defence“ und eines der französischen Hanzerschiffe
„République“ und „Bouvel“ sowie zwei französische Kreuzer und acht
Torpedoboote keil. Sie gaben 240 Schüsse ab. Es gelang ihnen jedoch nicht,
irgendeinen bedeutenden Schaden zu verursachen. Unsere Forts gaben nur
zehn Schüsse ab, von denen einer ein englisches Danzerschiff traf, auf dem eine
Explosion entstkand. — In Aivaly in Kleinasien wurde ein englischer Dampfer zum
Einken gebracht, nachdem die Besatzung und die Ladung gelandet worden waren.
Die Bemannung des russischen Dampfers „Korolewa Olga“, die hier verhaftet
worden ist, ist zu Kriegsgefangenen gemacht worden. (W. T. Z.)
London, s. November. Amitlich wird bekanntgegeben: Zei Tagesanbruch des
3. November hat ein englisch-französisches Geschwader die Dardanellenforts aus
weiter Entfernung beschossen. Die Forts antworteten, ohne jedoch die Schiffe zu
erreichen. Die Verbündeten hatten keinen Verlust, nur ein einziges Geschoß schlug
nahe bei den Schifsen ein. Ee ist unmöglich, den katsächlichen Erfolg der Zeschießung
festzustellen, aber eine starke Explosion mit einer dichten Kauchwolke wurde in einem
der Forte beobachtet. (W. T. B.)
Neue österreichisch-ungarische Erfolge am San.
Wien, s. November. Amilich wird bekanntgegeben: Auch gestern verliefen die
Operationcn auf dem nördlichen Kriegsschauplatze plangemäß und völlig ungestört
vom Feinde. Südlich der Wisloka-Mündung warfen unsere Truppen den Gegner,