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Haupt.
Kummer 131
den Nussen überlegen. Nach der Musgabe Przemysls
versuchte der Gegnet ʒuerst bei Medyla
Halt zu machen, wurde aber alsbald geworfen
und zog sich dann bis in die Gegend von
Moszisla 12 ist nun aber auch dort wieder
geschlagen und zu weiterem Rückzug gezwungen
worden. Vermutlich werden jetzt die Russen
erst wieder bei Grodek sich stellen, wo die seenund
sumpfreichen Niederungen einen längeren
Widerstand an und für sich sehr aussichtsreich
gestalten würden. Trotzdem dürfte auch hier
ein dauernder Widerstand schon deshalb aussichtalos
sein, weil die Armee Linsingen nach
siegreicher Ueberwindung des Dusestrabschnittes
bereits Lemberg zuströmt und bei weiterem
Vordringen die im Westen stehenden Russen
vom Rüceen her bedrohen müßte. Es gigt sich
hier eben wieder so recht evident die ungcheure
Bedeutung dieses grobartigen strategischen Zusammenarbeitens
weit auseinanderstehender
Heeresteile, das ein Halt an irgendeinem Punlte
der langgestreckten Front nicht mehr zuläßt.
Das gilt auch für.) den Südostabschnitt der Riesenfront
zwischen San und Pruth, wo die Russen
genau wie in der Südfront der Karpathen
ohne eigentliche Entscheidungslämpfe die Ergebnisse
langer Kämpfe schleunigst wieder preisgeben
müssen und unter ädußerst verlustreichen
Verfolgungskämpsen ebenfalls an den Dujestr
zurückgetrieben werden. So geht denn die ganze
russische Herrlichleit mit Riesenschritten vollends
ihrem Ende entgegen, und das Versprechen v.
Linsingens, in kur#zer JZeit werde kein Nusse
mehr auf dem Boden der Monarchie stehen,
wird vielleicht bälder in Erfüllung gehen, als
wir gchofft daben
E lehle hofaung.
Englands letzte Hoffnung ist jezt die Bezwingung
der Dardanellen, und um diese Hoffnung
ist es recht schlecht bestellt. Das ist im
wesentlichen das Ergebnis einer Reihe mililärischer
Betrachtungen, die das englische Regierungsblatt
„Daily News“ angestellt hat. In
dieser Prüfung der Aussichten auf den verschiedenen
Kriegsschauplätzen finden sich allerlei bemerlenswerte
Aufrichtigleiten. So heißt es an
einer Stelle: 4
„Wenn wir zurückdenken an unsere Hoffnungen
und Erwartungen vom September des letzlten
Jahres, muß uns ein Gesühl der Niedergeschlagenheit
überkommen. Damal-s war die
deutsche Armee von der Marne an die Aisne
zurückgegangen, Lemberg war gefallen, und bie
russische „Dampfwalze“" schob sich gegen die
Karpathen vor. In jenen Tagen wurde viel
prophezeit. Der militärische Sachverständige
der „Times“ bewies uns, daß die Russen Ende
Oktober in Berlin sein würden, während die
Franzosen zur selben Zeit bei Frankfurt am
Main stehen würden. Heute sind wir klüger
geworden. Die deutschen Heere stehen nach wie
vor an der Aisne, und wir haben längst aufgehört,
in unseren militärischen Betrachtungen
: den Namen Berlin auch nur zu erwähnen. Aber
im Mai dieses Jahres hofften wir von neuem,
insbesondere auf Grund der zuversichtlichen Berichte,
die General Freuch und der russische Oberbesehlshaber
uns zusandten. Wir erwarteten
mit aller Bestimmtheit, daß die Allüerten sowohl
im Osten wie im Westen energische und
entscheidende Fortschritte machen würden. Statt
dessen haben die Deutschen unsere halbkreisförmige
Stellung vor Mperu so resolut angegrifsen,
daß jeden Tag Ypern in ihre Hände
Ffallen kann, und in Galizien haben sie die
Russen von den Karpathen verlrieben. Wenn
wir Opern, und die Russen Galizien verlieren,
könnte nur noch ein entscheidender Erfolg an
den Dardanellen uns vor der letzten tiefsten
Enttäuschung bewahren.“
El Ertampites GElüt.
Aewen von A. #eleet
Naqchbruc verboten
Ansangs r-*me #ich sa nicht die Grate der gne;
vermochte ich dich kderei. den Gedra des
kWen. ar hatte ich gleichsals
von der vochänzvollen Wirkung des Opiumgenusses
gehört, doch es reizte mich, gleichsam
mit der Gefahr zu spielen. SIch tat dies solange
bis es zu spät war, der gehorfame Tiener sich
zu meinem Oerrn, zum Tyraunen aufgeworfen
hatte und ich ein eiender Sklave dieses Narkoticums
geworden war.
Er sanl vernichtet in einen Sessel und verbarg
sein Gesicht in beide Hände. Auf's tiesste erschüttert
hatte ka#i Günther der Beichte des Unglücklichen
—
5.
2
zugehört. ndi hast Tu nie versucht, diese unjiwiden
Sklavenlezten zu brechen, ist es nicht
i mögli frei zu machen von dem Dämon,
#u ber Dich hteo klurz oder lang vernichten muß?“
fragte er dann.
Traurig schüttelte Lconardus van der Valck
„Versucht habe ich es anfangs, als
noch ein Riesi von Kraft und Energie in mir
war, oft genug, doch jeder neuc mißlungene Versuch
Ischmiedete bloß meine Ketten sesier. Wenn
die Stunde kommt, wo ich gewohntermaßen zu
dem Mittel Oreise, Auoeibt es mich hierher, ich mas
sein, wo ich w n Gesicht wird blaß wie
Tod, meine 2. #tenn, kalter Schweiß tritt p
meine Kue 410 söhle mich zum Sterben elend,
bis ich die nätige Anzahl Lesnn Oblaten genommen
habe. Wirai 55 Za giicthage, in dern 1#4
kurzer Zeit alles Ungema
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Ge# ##t und ol-—
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mittwoch, 6. Juni 10 17
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Diese Betachtungen sind bessimistisch, aber
äutreffend. Es bleibt also nur die Hoffnung
auf die Dardanellen. Ueber diese Frage Baben
die „Daily News“ folgendes zu sagen:
„Keine unserer militärischen Unternehmungen
ist so vollständig alh#ngig von den Leistungen!
und der direlten Milwirkung unserer Flotte.
Die höchsten Fragen unseres Prestige als Seemacht
stehen auf dem Spiel. Die Operationen
vor den Dardanellen sind von der allergrößten
Wichligteit für die Erhaltung unserer Vormacht
stellung in der Nordsee. Die Verluste von
Kriegsschiffen, die wir bei den Dardanelien bisher
erlitten haben, sind die schwersten seit Beginn
des Krieges. Auch die Verluste zu Land
sind ungeheuer. Die Bedingungen für unsere
Offensive sind dort noch ungünstiger als in
Flandern. Die Stellungen der Türken sind alle
natürliche Festungen und durch die deutschen Öffiziere
meisterhaft ausgebaut. Die Türken haben
überall bequeme Zufahrtsstraßen, während
wir auf einigen wenigen ungestützt daliegenden
Landungsbrücken Munition und Lebenemittel
den Truppen zuführen müssen. Schlechtes Wetter
allein könnte diese Landungsbrücken zerstören,
und da jetzt auch noch deutsche Unterseeboote
in den Dardanellen sind, ist unsere
Lage dort sehr ungünstig.“
Die „Daily News“ sprechen es nicht direkt
aus, daß der Angriff auf die Dardanellen
böllig aussichtslos ist lobwohl dies der Sinn
ihrer Ausführungen ist), sondern sagen: „Der
lürzeste Weg nach Konstantinopel und Wien
geht über Bulgarien. Bulgarien fordert einen
hohen Preis, und diesen müssen wir bezahlen,
wenn wir unseren Zweck erreichen wollen. Dies
sind die harten Tatsachen, an denen schöne
Worte nichts ändern können.“ Man sieht, das
Ende alier englischen Politik ist und bleibt das
Kausen. Aber an Bulgarien wird schon seit
Jahreefrist herumgeseilscht ohne Resultat, und
es ist auch jetzt nicht anmnehmen, daß die Bulgaren
sich dazu hergeben werden, sich in aussichtslose
Abenteuer zu stürzen. Wenn also die
Dardanellen wirklich die letzte und einzige Hoffnung
der Engländer sind, so werden sie gut tun,
diese Hoffnung schleunigst zu begraben.
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Allgemelnes vom sitiet.
Die Wehrpflicht in England.
London, 7. Juni. In dem ersten, unter
dem Vorsitze des Königs Georg abgehaltenen
Kronrate beschäftigte sich das neue umgebildete
englische Koalitionsministerium mit der allgemeinen
Wehrpflichtsfrage anschließend an einen
Bericht Lord Kitcheners über die bisherigen
Werbungsergebnisse. Kitchener sagt in seinem
Bericht, man dürse im allgemeinen mit den
ma#ig äkfiier die Brüft. meinWeist äber Ichwem
über den weiten Erdball, und goldene Zauberschlösser
in paradiesischen Gärlen gauleln vor
meinen Augen. Und doch, und doch, ich wil
frei werden von diesem höllischen Zauber —
will!“ So ries er heftig und sein 9 hamptte
den Boden. Sieh’ her, Tu Getr
Er griff wieder nach der erwähmien goldenen
Kapsel, und zeigte Ludwig Günther das darin
enthaltene Bild
Sieh, beseer, das ist Marrahgata, die Tochter
jenes Judierprinzen, der vor einer Reihe von
Jahren spurlos aus Amsterdam verschwand. Damals
ein aumwerrftändiges Kind, das den Verlust
des Vaie#s noch kaum begriff. sezt wunderbar
herrlich erblüht, und ich liebe diese junge Lotosblume
vom Gangeruser, liebe sie leidenschaftlich.
Wie glültlich könnte ich sein, wenn cs mir ge
länge, „in ihrer Brust die gleichen Gefühle für
mich zu erwecken, und es würde mir gclingen.“
schloß er in Schmerz und Zorn, „ohne diese un-Fesunbeswoinghche
Neigungf für diese Opiate des
1.
Tuseer blickte Ludwig Günther zu Boden. Er
zermarterte vergebens sein Gehirn um einen
Reltungsweg für den Freund zu entdecken, zugleich
weckte der Name Szinghanata die dunkle
Vorstellung, als höre er deuselben nicht zum
ersteumale, und nach längerem angestrengtem
Grübeln hatte er es heraus. In jener schlimmen
Stunde im Schlesse zu Parel, da Erdgraf Wilbelme
Tegru sein Leben bedrohte, war der Name
au sein Ohr geichlanen. Rabbi Iskafar rief denselben
Wilhelm Gustav Frieduch zu und lähmte
damit dessen schon zum totlichen Stoße erhobenen
. In welcher Beziehung hatte sein Vetter
im verschwundenen Prinzen gestanden, v8
maen der Raha## der ja allerdin#s äuch au#
VWendigleit wenigstens einer teilweisen Zwangs-Ergebnissen
der Rekrutierung zufrieden sein,
aber für eine längere Kriegsdauer seien sie doch
un ’ureichend, daher müsse er sich für die 2%
auehebung der im Alter von 18 bis 30 Jahren
stehenden Tauglichen aussprechen. Von den 21
Kabineltomitgliedern erklärten sich aber sosort
2 gegen jede Zwangsaushebung. (.3.)
Aushebung der englischen Gewerkschaften.
London, 7. Juni. Lloyd George erklärte
in einer Rede in Liverpool: Die Lage ist die,
ernsteste, der die Nation je gegenüberstand. Was
die Deutschen zu einem furchtbaren Feinde macht,
ist nicht nur die Vorbereitung für den Krieg,
sondern auch der Geist jeder Klasse der Bevöllerung,
die allecs dem großen nationalen
Zziele unterordnet, um für das Vaterland den)
Sieg zu gewinnen. Der Redner wandte sich
an den Patriolismus der Arbeiter, indem er
sagle: „Die Siatuten der Gewerkschaften müssen
während des Krieges aufgehoben werden.
Die Regierung verpflichtet sich jedoch, sie nach
dem Kriege wieder herinstellen. Faulenzer können
nicht geduldet werden. Es darf keine Zeit
verloren gehen. Das Problem der Munitionslieserung
ist höchst dringend.“
Die ameri kanische „Neutralität“.
Berlin, 7. Juni. Amerika hat wieder einmal
einen fetten Bissen, die Konsumeinkaufsgenossenschaft
Englands, Frankreiche und Rußlands,
erwischt. Die Verbundeten haben, wie
der „Confectionair“ mitteilt, bei dortigen Firmen
fünf Millionen Schrapnellhülsen in Auftrag
gegeben. Davon liesert die American
Lokomotiv Comp. 212: Millionen; in den Rest
teilen sich die Firmen New Vork Air Brake
Comp. und die Westinghouse Comp. Es handelt
sich dabei um ein Objelt von 260 Millionen
Marl. Rußland ist im letzten Augenblick
von einer größeren Bestellung zurüdgetreten.
Es war ursprünglich ein Auftrag von
insgesamt 10 bis 15 Millionen Hülsen in
Aussicht genommen. Die Westinghouse Comp.
leabsichtigt übrigens, bedeutende Betriebserweiterungen
vorzunehmen in Erwartung eines
Riesenauftrages in Gewehren, über den noch
nichts Näheres verlautet. (.3.).. Der „Lusilania“.
Fall kann also getrost Nachfolger haben,
da die amerikanische Neutralität nach wie vor
i0 : besonderen Wege geht.
Ho# nd mnammtle, von ci#er murtertosen Geschichtet
rinz Szinghanamte murmelte Ludwig
Günter gedanlenverl u' vor sich hin, Szinghanata
*
,
er war ein K# Bekannter Deines
Veiters, des Moie Wilhelm, bemerlte
Leonardus, der die Fullgiuten Worte wohl vernommen
hatte. „Tes Gerucht brachte sogar den
Grasen mit dem' rätselhaften Verschwinden des
Indiers in Verbindung, und wäre ersterer nicht
ein so großeer Oerr, dazu der intime Freund des
Erbprinzen gewesen, wer weiß, ob nicht auch die
beilige Hermandad ölcch eingemischt und Deinen
Velner mauirier! .
Ludwig nichte. „Ein Glied schließt
sich an das andere zur regelrechlen Kelte — ein
neues Nälsel zu den übrigen! Wird einst der Ta
lommen, der mir volle Klarheit schafft? Do
das mag die Zulunst lehren. Meine nächste
Sorge gilt dem Freunde, gilt Tir, Leonard. Wissen
* Eluern um Deine verhängnisvolle Leidenchait
„Meine Mutter, ja — ob sie meinem Vater
davon Miteilung gemacht hat, weist ich nicht.
Ich mochte wünschen, es wäre nicht heschehen. Was
habe ich dem alten Herrn schon für Kummer
bereitet, und wie liebevoll, wic gütig ist er nicht
gegen mich! Auch meme gute Mutter liebt ich
zärtlich und doch leidet sie an der fixen Idee, i
wäre vielleicht harnicht ihr Sohn, sondern bei
einem Schiffsungluck in meinem ersten Lebensjahre
verluuscht worden
udioig Guntber onchse auf. Sein erz
drohte seinen Schlag auszusehen. äh cn
brachte er endliche muhsom und rauh *
Ciqã le Leonardus
l da zu erzählen Im
1705“ lnsn meine Eltern ——— ti ein 9u
Vergiftete Munition aus Amerila.
Berlin, 7. Juni. In der „Köln. Ztg.“
weist Dipl.-Ing. Dr. Th. Schuchart auf ein
doppelseitiges Inserat im „American Maschinist“,
einer der bedeutendsten Fachzeitschriften
Amerikas, hin. Dort bielet die „Cleveland
Automatic Machine Company“ in Cleveland
(Ohio) eine besonders zur Geschoßfabrikation
geeignete Drehbank an und betont dann weiter
mit gerade u unglaublichem Zynismus, daß sie
ihre Abnehmer auf die Herstellung einer 13,
oder 18 pfündigen hochexplosiven Granate aus.
merksam machen möchte, deren Ladung zwei
hervorragend sprengfähige Säuren enthalle. Die
Vereinigung dieser zwei Säuren ruft neben einer
dußerst brisanten Sprengwirkung noch die Vergistung
sämtlicher mit ihnen in Berührung lom
menden Sprengstücke hervor, so daß Wunden,
die durch diese verursacht werden, unter allen
Umständen den Tod des Getroffenen nach einem
schredlichen Todeslampf nach sich Fiehen. Nach
den im Schützengraben gemachten Beobachlun
gen kann nur sofortige Ausbrennung der Wunde
oder Amputation des verletzten Gliedes in ein
gelnen glücklichen Fällen dos Leben der durch
diese Geschosse Getrofsenen erhalten. Das
also sind die Geschosse, die selbst angesehene
Firmen der neutralen Vereinigten Staaten unseren
Gegnern liesern. Solche „tätige Sympa
thie“ ist allerdings eine Feier und ein Album
für den amerikanischen Botschafster in Paris
wert. (3.)
Die schweizerische Kriegssteuer.
Bern, 7. Juni. Der im April Son den
beiden eidgenössischen Rälen einstimmig angenommene
Bundesbeschluß, wodurch der Bund
ermächtigt wird, zur Deckung cines Teiles der
Mobilisationsklosten eine einmalige Kriegssteuer
auf den Besictz und in geringem Maße auch auf
das Einkommen zu erheben, wurde heute in der
Volksabstimmung mit 445000 „ja“ gegen
27200 „nein (angenommen. Die Steuer betrifft
das Einkommen über 2500 und die Vermögen
über 10000 Frcs. Sämtliche Parteien
empfahlen die Annahme des Beschlusses. In
einzelnen Kantonen betrug die Zahl der Ablehnenden
nur zwei bis drei Prozent, so in
Basel, Luzern, Bern u. a. Die schweizerische
Depeschenagentur bemerkt hiezu: Die Geschichte
der schweizerischen Demokratie weist kein Beidarum
elwa, nichl lange vor meiner i8tdu
mein Vater ein langeren Auseuthalt kuferbernchle
Haudelsgeschäst in London abzuschließen; das
junge Chepaar lonnte sich nicht zu einer so langen
Irennung enischließen, meine Mutter brgleilele
demnach ihren Gatien über den Kangl. Die Abwickelung
des Geschästs in der englischen Hauptstadt
zögerte sich noch länger hin, als meine
Ellern gedacht halten, sodaß schließlich der lange
schon erhosste Sprößling in London zur Welt lam,
welcher in der Tanusfe Leonardus Cornelins benamiset
ward. Du lhst dieses Ungluckalind vor
Dir. ie iinngen um ein Glied vermehrte Familie
dan en Wal E##te d# gen
Monaten zur ia ahrt ein. Das große ——
iff, auf dem die Reise angetreten wurde, war
Eigentum meines Vaters. t meinen Eltern zusammen
fuhr ein deutscher Graf, der ebenfjalls
ein kleines Söhnchen bei sich hatte, das der Pflege
einer Amme anverlraut war. Aber was soll ich
Dir ausführich diese lange nd nlanz eilige Geschichte
erzählen,= unterbr er reizbare
Leonardus selbst, „ich gebe . K die Kapitel,
überschriften: anhaltender Sturm; die Frauen in.
Augs- und Verweistung im dunllen Schiffsraum;
Schiff fährt auf, wird leck; rette sich, wer
“* — in die Boote, meine Eltern mit mir in
das eine, der deuische Graf mit seigem Söhnlein
und d mme in 926 an Nachlassen des
*çs Glhich- tung!“
ter, westenlet heänen. Ludwig Günther.
Du s aimst mich auf die
a so, die Hauptsach fuhr Leonardus 4
dem #schchsigen Tone sort, den er von Aufa
an angeschlagen hatte, Gmein Mutter bielt hag
Säugling bereits für tot, als sie das veruen
kunge allein ich halte ein zäheres Leben,
wßge cdacht, und sing an ihrem Herzen auls