— 125 —
Der Dienst in der Bruderkette hatte wieder einmal zum Verderben der
Deutschen „gearbeitet“. Der Angriff auf Verdun war nicht erfolgreich und wurde
für die Deutschen Kräfte zehrend).
WVoon Juni ab verschärfte sich die Kriegslage in drohender Weise. Der österreichische
Angriff auf die Italiener bei Asiago-Asiero drang nicht durch, ihre
Front in Galizien geriet vor starken russischen Angriffen gefahrvoll ins Wanken.
Im Westen zehrte Verdun und die entbrennende Schlacht an der Somme an
Deutscher Kraft, die auch gebraucht wurde, um die österreich-ungarische Armee
zu stützen. Die militärische Kraft der Mittelmächte war aufs äußerste beanspruch.t
Trotz alledem war Br. von Bethmann-Hollweg nicht dazu zu bestimmen, die
U--Boot-Waffe ihrem Wesen entsprechend einzusetzen. Er bewährte sich damit als
Mitarbeiter der „unsichtbaren Väter“ weiter. Rechtzeitig zugelassen, hätte der
uneingeschränkte U--Bootkrieg einen noch größeren Erfolg haben, als er ihm
später zuteil wurde, und das Heer, wie es so dringend geboten war, frühzeitiger
entlasten können.
Ein Lichtblick schien den Mittelmächten zu winken; in Rußland gewannen
neben dem Zaren friedlich gesinnte Staatsmänner Einfluß. Ein Abgesandter
des Zaren und des Deutschen Kaisers konnten sich in Schweden treffen. Br. von
Bethmann-Hollweg hatte dazu den Bnei Briß-Br. und Juden Warburg ausersehen.
Br. von Bethmann-Hollweg konnte damit nur bezweckt haben, die Besprechung
zum Scheitern zu bringen. So kam es dann auch.
Jetzt hielt die freimaurerische Regierung Rumäniens es für das Land nicht
mehr für gefahrvoll, sich Rußland und den Ententestaaten anzuschließen und als
Leichenfledderer aufzutreten. Die rumänische Armee schien nur einen Spaziergang
nach Siebenbürgen und Ungarn unternehmen zu brauchen, um die Entscheidung
des Weltkrieges herbeizuführen.
Die Stimmung im Deutschen Heer und Volk war tief gesunken. Die Verbündeten
Deutschlands verloren die Hoffnung auf einen Deutschen Sieg. Der
Jude fühlte sich seines Sieges nahe.
Da wurde ich am 29. Aug. 1916, wieder war es die Stunde äußerster Not,
in die Oberste Heeresleitung berufen, so wie Deutsche es erwarteten.
10. Deutsche Kraft droht ben Verschwörern
die „Ernte" zu rauben.
Die Juden, Freimaurer und Jesuiten erschraken über meinen Eintritt in
die Oberste Heeresleitung. Die Intrigen und Hetzereien gegen mich, die meine
Versetzung aus dem Generalstabe vor dem Weltkriege und mein Hintenangestelltwerden
bei Beginn des Krieges als Erfolg zu buchen hatten, war nicht entgültig
gelungen. Sie trösteten sich damit, daß ich sie bisher ja nie bekämpft hatte, und
machten gute Miene zum bösen Spiel. Sie erwarteten, daß ich Br. von Bethmann-*)
Bei seiner Spionagereise im März 1915 hatte der Jude und Br. Mandel-House
mit dem Juden Walter Rathenau eine Begegnung. Er bewunderte dessen „klare Erkenntnis
der Lage"“ und „seinen prophetischen Blick“. Von wem dem Juden Mandel-House
der Angriff im Januar 1916 auf Verdun „prophezeit“ worden ist, verschweigt der Herr „Oberst"“
in seinen Memoiren. Er überläßt den Gedankengängen seines Lesers die leichte Arbeit,
es zu folgern. — Andere Juden wurden in Erwiderung solcher Besuche zur „Aufklärung“
des Volkes der Vereinigten Staaten von Deutschland nach dorthin geschickt. Sie kamen
uUnangefochten durch die Blockadelinie! ·