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monaflich JIOsfenig. G## Potabonnten: Zustellgebühr frei ins Haus 14 Pfennig u####h.
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Nummer 166 | aethelijq · Binj. d. Paul
Rosenheimer Anzeiger
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2PS durch die Annoncen-Err###ten ##
2 A.Nenm, München.
S#tu#t b## ##stgen-Mnnahens 1 Uhr aut##
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Rosenheimer Tagblakt
Amtfiches Publikaflons-Organ.
Donnerstag.
20. Juli 1916
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Ein eualisch-franzönsches Eingeständnis über die Somme-Schlacht.
Der Kaiser bei den Feldgeistlichen. — Das Todesurteil gegen Roger Casement. — Fälschung der deutschen Heeresberichte —
Bedentangsvolle Beratungen betm Zaren im ruisischen Hauptquartier. — Ein großer russischer Pump. — Eine nene österreichtsch-ungarische
Offenstve gegen Italten? — Der Brand in Tatol.
Die Kriegsloge.
WTB. Großes Hauptquartier, den
19. . Juli, vormittage. Amtlich. «
westlicherxcriegsschauplcs
ImZommegcbiclwukdcgefumabenksskaiz
TorsLonguwalunddaizöinichandacsDotß
nitoßende Gehölz Delville von dem Magde
hurgischen Infanterie-Regiment Nr. 26 und
dein Allenburger Regiment in hartem Kampfe
den Engländern wieder emrissen, die neben
großen blutigen Verlusten 8 Offeiere und
2360 Mann an Gesangenen einbüßten und
eine beträchtliche Zahl von Maschinengewehse#n
in unserer Hand licßen.
Feindliche Angrifse gegen unsere Stellunven
nördlick Ovillers sowie gegen den Südrund
von Pozieres wurden bereits durch Sperr
seuer unterbunden und hatten nirgends den ges
ingsten Erfolg.
Sudlich. der Somme scheilerten französische
Teilangrisie nördlich von Barleux und bel
Vellon. An anderen Stellen kamen sie über
die criten Ansatze nicht hinaus.
Rechto der Maas setzte der Feind seine verbaeblichen
Anstrengungen gegen unsere Linic auf
der „Kalte Erde“ fort.
Nordlich von Ban de Sapt war eine deulsche
Patronillenunternehmung erfolgreich.
Oestlicher Kriegsschauplat#
He eresgruppe des Generalfeldmar.
schalls von Hindenburg.
Sudlich und sudöstlich von Riga haben uneirc
tarferen Regimenter die wiederholten, mit
veictärllen Eräften geführten russischen An—
brisse unter ungewöhnlich hohen Verlusten fur
den Feind msammenbrechen lassen.
Heeresgruppe des
Generalfeldmarschalls
rinzen Leopold v. Bayern.
Die Lage an der Front ist unverändert.
Auf die Bahnhöfe Horodzieja und Pogorielz#
der mit Truppentransporte belegten Sirece
Minsl Richtung Baranowitscki wurden von
unseren Fliegergeschwadern ersoigreich zahlreich:
Bomben abgeworfen.
Heeresgruppe des
Generals von Linsingen.
Teilweise lebhaste Feuerläligkeit des Gegners,
besonders am Siochod sowie westlich und
sudwestlich von Luck.
Heeresgruppe bes
Generals Grafen o. Bothmer.
Keine besonderen Ereignisse.
Balkan-Kriegsschauplatz.
Nichts Neues.
Obersle Heeresleitung.
—
Der amtliche österreichtsche Neris#t.
WTB. Wien, 18. Juli. Amtlich wird verlautbart:
Nufsischer Kriegsschauplatz.
In der Bukowina und im Raume des
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Prielop-Sattels verlief der gestrige Tag ohne
nennenswerte Begebenheit. Bei Zabie und Tatarow
drückten die Russen unsere vorgeschobenen
Posten zuruck. Angriffe auf unsere Hauptsiellung
scheiterten unter großen feindlichen Verlusten.
Auch nördlich von Radziwillow und
südwestlich von Luck wurden feindliche Vorstöße
agbeschlagen.
Italilenischer Kriegsschauplat#.
Im Ortlergebiet wurde ein feindlicher Angriff
auf das Thurwieser Joch abgewiesen.
Die Stadt Riva, unjere Front zwischen dem
Borcola-Paß und Etschtal, sowie einzelne Ab
schmtte in den Dolomiten standen unter lebhaftem
Artilleriefeuer.
An der Kärtner Front dauern die Geschutzkämpfe
im Fella- und Näöibler-Abschnitt fort.
Auch Malborghet wurde nachts von der Ualiemschen
Artillerie beschossen.
Im Fratten-Graben (nordwestlich von Pontebba)
war abends charler Gefechtslärm hörbar,
Von unserer Seite befanden sich dort keino
Truppen im Kampf.
An der Isonzo-Front entwickelte die feindliche
Artillerie, namemlich gegen den Gorzer
Brückenkopf, eine regere Tätigkeit.
S###bsstlicher Kriegsschauflatz.
Nichts Neues. .
Der stellvertretende Chef des Generalstabes:
p. Höfer, Feldmarschalleutnant.
Das Eingeständnis enolisch-seau-3ösischen
Schwindels.
Bösen Schwindel haben die Engländer und
Franzosen in ihren bisherigen amtlichen Heelesberichten
-über die aroße Schlacht an der
Somme getrieben. Sowohl Joffre als auch General!
Haig’ gaben bisher gemennte Berichte
beraus; der eine behandelte die Kampfhandlungen
der Franzosen, der andere die Kämpfe.
in welche die Englander verwickelt waren. Joffre
meldete die frant. Veutezijiertn, General Haig
rerkundete der Well, was die Engländer an
Beute und (befangenen eingebracht haben wollten.
Die beiden neuenen franz. und engl. Berichte
je vom 17. Juli briügen nun ein recht
auffallendes Einge#and#is. umso auffallender.
weil es gerade setzi schon gemacht wird. Besser
als alle Worte wirkt lediglich die Gegenübersiellung
beider Beriite. W# lassen sie hier fol.
gen: 1
Der amtlicke frau:. Bericht.
Pario. I7. Jmi. A-utlicher Abenddericht:
Die Kamrftätigtei: wmar nock behindert durch
den anhaltenden Regen und dichten Nebek.
Vor der enalfichent Fro## in heute nichts Wich.
ligee u melden. Iu Laufe einiger örllichet#
O#scfechie machte mir ete A#ahl neuer (de.
fangener. Die (7 ar##ichl der Unverwundeten
deulid. : (defangenen eiholh ich auf 189 Offi
vsre. n70 Mzun. Cie feindlichen Verlust:
an Artillerie nd nod bedeulender als unsere
erilen Verichte melderen. Das augenblicklich i—
umerem Befin siäh bef noliche Material beläuft
sich auf 5 achtrollige ud sechs öllige Zaubinen,
# sed #’ollige ’idhiie und 5 großkali.
brine Geid ure. Fel#geid’ruge, 31 Grabe#n.
haubinen. Malckengewehre und mehrere
tausende Musilionladmner aller Art. In dieser
Liste be. die große Zahl
noch nich! eingebrachter echune. ohne alle die
zu zählen, die un er Feuer zernörte und die
der Feind zurucklic.
Der amtliiie engl. Bericht.
Int: Auntlicher Heeresbe-Negen
und dichler Nebel
hinderte wieder (Cefechtstatigkeit; es ist
nichts Wichetne ##n heute zu melden. Infolge
örtlicher (Ursechie nieg die Zahl der Gefangenen
und erreichte bioher eine Löhe von 189 Offizieren
und 10777 Mam. An Geschützen wurder
genommen, einchl. 17 schwerer. 3J Feldgeschutze
und viele andere, die noch nicht gemahlt
und. Unter den schweren Geschützen befinden
sich 5 achtzöllige und 3 sechszbllige Haubiten,
3 sechszöllige und 5 andere schwer?
Ceschuge. Außerdem wurden noch 30 Graben-=mörser,
65 Maschinengewehre und viele lause dde
Ladungen Geschunmunition erbeutet. Viele (de.n
eschute ließ der Feind außerdem zerstort zurück.
London, I1
rich!: Unaufloorriche
7 1n
5
In diesen Berichten rimmen die Angaben
über Gefangenenzahl und Beute genau überein,
und damit enthüllen die Franzosen und
Englander den großen Schwindel, den sie bis.
her in ihren amtlichen Berichten gettieben ha.
ben, indem sie die Weit glauben machten, doß
die engl. und fram. Ziffern getrennt zu rechnen
sind. Auf diese Wesse ergab sich, daß für
dic ersten 10 Tage der Somme Schlacht, also
sür die Zeit nom 1 lir 11 Juli. für,den eng.