Full text : Historische Untersuchungen. Heft V. (5)

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schickung  des  almechtigen  aller  ander  obgeschrieben  puncten  einhelliglich
  vergleichen,  wurde  die  handhabung  und  execution  derselbigen
  sich  selbs  finden  und  zutragen  ').

vi.

(Zu  S.  256,  5).
[1526  n.  w  .  .  .
Ju  47  Herz.  Georgs  von  Sachsen  Gutachten  über  die  Eingabe  der  Reichsstädte

  zu  Speier  vom  4.  Juli.  [1526  n.  4.  Juli]
Aus  Dresden  H.  St.  4.,  Lok.  10182,  Reichstag  von  Speier  fol.  17  f.;
von  Kanzleihand.

Rathschlag  auf  der  stedt  bedenken,  den  ersten  artikel  keiserlicher
  instruktion  belangent?).

Nachdem  und  als  der  erbarn  frei  und  reichstedte  gesandten
‚den  kaiserlichen  commissarien  in  irem  bedenken  auf  den  zuerst
vorgehaltenen  artickel,  so  in  funf  punct  getailt,  anfenglichen  des
ersten  puncts  halben  angezeiget,  das  es  war  sei,  das  keinem
menschen  in  unserm  waren  hailigen  glauben,  der  auf  Cristum  und
sein  heiligs  ewigs  unwandelbars  wort  gegrundt  ist,  ainige  anderung
vorzunehmen  gezimpt-  ader  gepurt,  und  doch  die  kaiserlichen
commissarien  in  irem  vorhalten  inhalts  der  instruction  vormeldt,
das  solche  voranderung  von  einem  gemeinen  cristlichen  concilio
bescheen  mocht  und  solde,  welchs  dann  auch  menschen  sein:  so
ist  darauf  achtung  zu  geben,  ab  der  reichsstedte  meinung  dohin
gelendet  sei,  dieweil  si  sagen,  das  kein  mensch  im  cristlichen
glauben  etwas  voranderu  moge,  das  auch  solche  voranderung  von
einem  gemeinen  cristlichen  concilio  nicht  mocht  vorgenohmen  werden;
  dann,  wann  sie  es  darfur  hilten,  so  were  esan  dem,  dasman
der  irrung  und  zwispaldigkeit  halben,  so  itzt  in  unserm  heiligen
cristlichen  glauben  erwagkt  und  tegelich  gemerth  werden,  gar

ı)  D  Zum  funften  die  execution  mit  hanthabung  bemelter  puncten  betreffen,
  ist  beredt,  das  die  alten  ordenungen  vormals  von  der  execution  gestelt
  zu  handen  sollen  genomen  und  nach  gelegenheit  dieser  leuft  und  hendel
ein  statliche  ordnung  zu  handhabung  fridens  rechtens  und  aller  billikheit  gemacht
  werden.  —  E  Der  funft  die  hanthabung.  betreffend:  sover;man  sich  in
den  vorgesetzten  artickel  verainen,  wurd  sich  iemants  dawider  mit  gwalt
setzen,  wird  von  im  selbs  volgen,  wie  mit  hanthabung  und  straf  gegen  deınselben
  gehandlet,  damit  er  auch  zu  gehorsam  gebracht  werden  mög.

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