Kaiser Friedrich III.
Nach der Porträtstatue an dem Grabdenkmal Maximilians J. zu Innsbruck.
Aber weder jetzt noch nachher war von Friedrich IIII etwas erhältlich
die Geldverlegenheiten mehrten sich und wohl ward im Lande manche
Stimme laut, die die Fruchtlosigkeit von Albrechts Unternehmungen
verurteilte. Albrechts alter Gegner im ernestinischen Lager, Hugold
von Schleinitz, mit dem seit der Teilung niemals wieder ein freundliches
Verhältnis hergestellt wurde, ließ sich auch in diesem Sime
vernehmen, was Albrecht zu der Rückäußerung veranlaßte, die wir
ihm gern glauben wollen: er habe die Hauptmannschaft übernommen
aus Gehorsam, in guter Meinung und den Landen zu gute, damit sie
einstweilen Frieden haben möchten, als sie den auch gehabt hätten.
Es enthalten diese Worte einen Hinweis auf die ganz richtige Anschauung
des Herzogs, daß bei einem Reichskriege in Anbetracht
der Lage seiner Besitzungen zu dem Gebiete des Matthias ein Au-