Full text : Königlich-Baierisches Regierungsblatt. 1809. (4)

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dieselben  und  Ihr  koͤnigliches  Haus  mit  Wohlgefallen
  fanden,  genehmigten  Allerhoͤchstdieselbe
  die  Vertheilung  dieser  freiwilligen  Gabe
nach  dem  edlen  Sinne  der  Darbringer,  und
geruhten  sohin,  zu  diesem  Ende  der  unterfertigten
  Stelle  die  erwaͤhnte  Summe  zu  uͤbermachen.
Gemaͤß  allergnaͤdigstem  Auftrage  wird
diese  wohlthaͤtige  Handlung  hiemit  oͤffentlich
  bekannt  gemacht,  und  die  beabsichtete  Verwendung,
  dann  die  in  der  Folge  sowohl  hieruͤber,
  als  uͤber  saͤmtliche  uͤbrige  derlei  Beitraͤge
ohnehin  eintretende  oͤffentliche  Vertheilungsauszeige
  einsweil  zugesichert.
München  den  6.  Juni  1809.
Königlicher  Kriegs"  Oekonomie=Rath.

Kraus.
Rainprechter.

 

(Einen  Beitrag  des  kdusglichen  Stadtgerichts  in
Augeburg  für  verwundete  Baierische  Krieger
betreffend.)

Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Königs.
Seine  Majestät  der  König  geruhten,  mittelst

  allerhöchsten  Reseripts  vom  a.  I.  M.,  den

eingereichten  Unterstüzungs  :  Beitrag  Allerhöckstihres
  Stadtgerichts  in  Augsburg  für
verwundete  Baierische  Krieger,  im  Betrage
von  à  77  fl.,  mit  dem  allergnädigsten  Auftrage
anher  zu  übersenden,  diese  Summe  seiner

Zeit  nach  dem  Willen  der  Geber  zu  repartiren,

sofort  durch  die  Bekanntmachung  dieser  patriotischen
  Gabe  im  Regierungsblatte  dem  genannten

  Stadtgerichte  sowohl  den  Empfang  und.
die  beabstchrere  Verwendung  zuzuscchern,  als

auch  demseiben  das  allerhoͤchste  Wohlgefallen
zu  erkennen:  zu.  geben.

 

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Indem  dle  unterfertigte  Stelle  diesen  allergnaͤdigsten
  Auftrag  hiemit  vollzieht,  versichert
  dieselbe  zugleich  die  kuͤnftige  oͤffentliche
Auszeige  obiger  Verwendung.

Muͤnchen  den  7.  Juni  1809.
Koͤniglicher  Kriegs-Oekonomie
Rath.

Kraus.
Versch.

 

Befsörderungen.

Seine  Majestät  der  König  haben  am
3o.  Mai  l.  J.  in  die  erledigte  Rathsdieners-Stelle
  bei  Allerhöchstihrem  Appellariensgerichte
zu  Neuburg  den  Geerg  Magnus,  bisher
dorrigen  Kanzleiboten,  einzurücken,  —  und  statt
desselben  den  Sergeant  im  a.  Einien-Infante“
rie-Regimente  Kronprinz,  Johann  Reichholt,
  zum  Kanzleiboten  zu  ernennen  geruht;  —

am  2.  Juni  l.  J.  ernannten  Allerhöchst-·

  dieselbe  den  bisherigen  Diurnisten  bei  dem

Mauth=  Bureau,  Georg  von  Säufftel,
zum  Schreiber  bei  dem  Stadtgerichte  dahier,
—  dann  in  gleicher  Etgenschaft  bei  jenem  zu
Landshur  den  dermaligen  Stadtgerichts-Diurnisten
  dahier,  Bartholomdus  Wunderl.

 

Berichtigung.

Im  XXXVII.  Scücke  des  diesjährigen
Regierungsblattes,  Seite  342,  Zeile  1.  u  2.
v.  unt.,  und  Seite  2  Zeile  1  und  2  von
oben  lese  man:  "/  "

Von  Jehann  Micher  Mayr,  Nural=Kametkr.
  und  Markeo-Pfarser  zu  Wolfearhshausen,
  umd.  von  dessen  Pairgenieinde.  63  fl.