Full text : Königlich-Baierisches Regierungsblatt. 1811. (6)

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ber  1806  und  12.  November  1808.  Solche
nimmt  ihren  Anfang  den  27.  Mai  laufenden
Jahres,  und  beschränket  sich  auf  die  Kandidaten,
  welche  im  Regen-Kreise  in  der  Seelsorge
  angestellet  sind;  dieselben  haben  drei
Wochen  vor  der  Eröffnung  des  Konkurses  die
Zeugnisse  über  die  gesezmässige  Vollendung
ihrer  Studien  auf  inländischen  Gymnasien,
yceen  oder  Universitäten,  serner  von  dem  Ordinariate,

  dem  Landgerichte  und  den  Schulinspeknonen,

  in  derer  Bezirke  sie  angestellet  waren,
verschlossen  hieher  einzusenden;  sodann  am
Tage  vor  den  Konkurs  sich  persönlich  zu
melden.

Regensburg  den  14.  März  1811.
Königliches  General-Kommissariat
  des  Regen-Kreises.

Mar  Graf  zu  Lodron.
'  Resch.
(Dle  Erledigung  der  Pfarrei  Aufhausen  betreffend).

Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Königs.
Die  protestantische  Pfarrei  Aufhausen
an  der  Kessel  im  Dekanate  Nördlingen  ist
seit  dem  Ableben  des  Pfarrers  Seiler
erledigt.  Die  allenfallsigen  Kompetenten
aus  der  Zahl  der  zur  Ansiellung  geprüften
Pfarramto:  Kandidaten  haben  ihr  Gesuch
bei  der  umterzeichneten  Stelle  einzureichen.
Regensburg  den  2.  Maͤrz  1811.
Königliches  General-Kommissariat
  des  Regen-Kreises  als  procestantisches
  General-Dekanat  des
Ober-Donankreises.
Max  Graf  zu  Lodron.
Resch.

 

 

Königlicheo  General=390



(Die  Erledlgung  der  Lokal-Kaplanei  Uttenbeim
  betrefsend).
Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Königs.

Durch  die  ungm  17.  Dezember  vorigen
Jahrs  erfolgte  Beförderung  des  Driesters
Wilhelm  kechleitner  zum  Progymnastal-Lehrer
  Lidemkniglichen  Sindien-Insttrute  zu
Junsbruck  ist  die  Lokal-Kaplanei  Uttenheim
erlediget  worden.

Sie  liegt  um  königlichen  Eandgerichte  Tausers,
  Rentamte  Brunecken,  und  im  Prodekanate
  Gais  der  Brirner  Diözese.  Ihr  Umsang
  und  ihre  Ausdehnung  beträge  zwei  Stunden,
  die  Seelenzahl  beladuft  sich  auf  soo,  und
die  Revennen,  welche  aus  Sriftungen  fliessen,
sind  auf  beildusig  400  Gulden  berechnet.

Geprüste  und  sonst  bewerbungefähige  Priester
  haben  sich  binnen  drei  Wochen  mit  ihren
Gesuchen  um  diese  geistliche  Stelle  hierorts
zu  melden.

Innsbruck  den  1z.  März  1gr.
Kommissariat
  des  Inn-Kreises.

Freiherr  von  Lerchenfeld.
v.  Eoleff-(Die

  Erledigung  der  Pfarrei  Aabaringen  betreffend.)

Im  Namen  Seiner  Majestär  des  Köngs.
Durch  das  am  2.  dieß  erfolgte  Ableben
des  Pfarrers  Martin  Walter  ist  die  Pfarrei
  Thüringen  erledige  worden,  sie  gehöre
umer  das  Landgericht  Sonnenberg,  die  Dibzes
  Briren,  und  das  Wahldekanat  Feldkirch,
hat  im  Umkreise  3  Meilen  mit  350  Seelen
und  einer  Filial,  eine  Schule  im  Orte,  wo