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wen ein, welche unter Karl d. Gr. dem
fränkischen Reich unterthan wurden. Seit
972 stand K. unter eignen Morttrafen,
1245 belehnte Kaiser Kriedrich . den
letzten Babenberger mit dem größten Teil
der Markgrafschaft, während der Rest dem
Grafen von Tirol zufiel. K. teilte darauf
die Sissal Osterreichs (s. d.), und auch
der tirolische Anteil wurde von Herzog
Rudolf IV. geest 1365) von Osterreich erworben;
derselbe nannte sich zuerst Herzog
von K.= Vgl. Dimitz, Geschichte
Krains (1874).
Krefeld, Stadt im preuß. Regierungsbezirt
Düsseldorf, 7 km links vom Rhein,
bekanntdurchden Sie gergennbprrn chen
Armee unter dem Herzog Ferdinand von
Braunschweig über depünren unter
Clermont 23. Juni 1758.
Krenzzüge, die von den christlichen.
Völkern des Abendlands seit Ende des
11. bis gegen Ende des 13. Jahrh. zur
Eroberung Palästinas unternommenen
Kriegszüge. Die Teilnehmer an denselben
nannten sich von dem roten Kreuz, das
sie an der Kleidung auf der rechten Schulter
trugen, Kreumschrer. Seitdem 1076
die Seldschukken Syrien und Palästina
erobert hatten, war die Belästigung der
Pilger im Heiligen Land unerträglich geworden.
Papst Urban II. forderte aufder
Kirchenversammlungzu Clermont (1095)
um Zug nach Palästina auf. Das deut-S#
Volk, unter Heinrichs IV. Regierung
von Parteiwut und Bürgerkrieg zerrissen,
nahm an dem ersten Kreuzzug nur
geringen Anteil, zumel da dassel e von
dem Todfeind des Kaisers ausging. Dem
Kreuzheer voran eilte Peter von Amiens,
ein fanatischer Schwärmer, 1096 an der
Spitze von 000 Menschen durch
Deutschland und Ungarn nach Konstantinopel,
mit einem andern Haufen ein Edelmann,
Walther ohne Habe. Sie fanden
zum Teil schon in Ungarn und Bulgarien
den Tod, die letzten erlagen in der
blutigen Schlacht von Niküa. Ihnen
folgte das Kreuheer en 700,000 Mann
stark, meist aus Niederländern, Franzosen
und Normannen bestehend, und rückte gegen
dasgriechische Kaiserreichvor Die vornehmsten
Führer waren: Gottfried von
Krefeld —
Kreuzzüge.
Bouillon, derzes von Lothringen, sein
Bruder Balduin, Herz obert von der
Normandie, die Grafen Robert von Flandern
und Raimund von Toulouse, Bohemund,
Fürst von Tarent, und Tankred
von Apulien. Der griechische Kaiser
Alexios zwang sie zum Le und zu
dem Versprechen, alle ehemaligen römischen
Länder nach der Eroberung zurückgeben
oder ihn als Lehnsherrn anzuerennen.
gn Mai 1097 erfolgte der Überang
nach Kleinasien. Das Kreuzheer
6äd den Fürsten der Seldschukken, Kiidsch
Arslan, bei Nikäg und den Sultan
von Ikonion bei Doryläon, nahm darauf
Antiochia ein und vertrieb ein türkisches
eer, nachdem es die Kreuzfahrer durch
angwierige Belagerung der Stadt in die
äußerste Not gebracht hatte. In Antiochia
ründete Bohemund ein selbständiges
ürstentum, nachdem Balduin kurz vorr
dasselbe in Edessa gethan hatte. Am
15. Juli 1099 ward Jerusalem erstürmt
und Gottfried von Bouillon (s. Bouillon)
zum ersten König von Jerusalem erhoben,
doch dieser begnügte sich mit dem
Titel Beschützer des Heiligen Grabes.
Ihm folgte sein Bruder Balduin (1100
bis 113. diesem Balduin II. (1118—31)
und Fulko (1131—43).
Den zweiten Kreuzzug (1147—
1149) veranlaßte die 1144 erfolgte Eroberung
Edessas durch die Türken unter
Zenki, dem Statthalter von Aleppo. Als
Papst Eugen III. darauf das Kreuz predigte,
überredete der Abt Bernhard von
Clairvaux den König Ludwig VII. von
Franrreich und auf einem Reichstag zu
peier 1146 den König Konrad III. von
Deutschland, einen Kreuzzug z# unternehmen.
Beide Heere brachen 1147 auf
und sogen durch Ungarn über Konstantinopel
nach Kleinasien. Die Deutschen
wählten den kürzesten Weg durch das Reich
Ionion, erlitten dort aber so bedeutende
Verluste, daß sie den Rückzug nach Nikäg
antreten mußten. Ludwig war die Küste
entlang gezogen und hatte sich dann ç6
1
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See nach Antiochia begeben, wo er
mit den Deutschen vereinigte. Als
gemeinsame Angriff auf Damaskus scheitert.,
kehrten beide Könige in ihre Staaten