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Zweites Statut.
Tirel III.
Von den Wirkungen der Bildung der Majerate.
Abschnitt 2.
Veon der Wirkung der Bildung der Masorate
in Hinsicht auf die Güter, woraus sie
bestehen.
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Von der Eigenschaft der Gürer.
Art. 40. Die Güter, welche die Majorate
bilden, sind unverdußerlich; sie können
weder verpfänder, noch in Beschlag (genommen
werden. Nichts desto weniger dürfen die
Kinder des Stifters, die für ihren Pflichttheil
nicht aus den freien Gütern ihres Var
ters befriediget worden, dessen Ergänzung
aus den Gütern sodern, welche von dem Vater
für die Majorats-Stiftung gegeben worden
sind.
Art. 41. Jeder Akt des Titelträgers von
Verkauf, Schankung oder anderen Vercusserung
dieser Besizungen, jeder Akt, der sie
mit einem Hrtvilegium oder mit einer Hypothek
beschweren, jedes Urtheil, das solche
Akte gültig erklären würde, sind, außer den
hier unten ausgedrückten Fällen, null und
nichtig.
Art. 42. Die Nichtigkeit der Urtheile
soll durch Unsern Staatsrath in der durch
Unsere Dekrete vom 11. Juni und a#. Juli
1800, die Angelegenheiten der Verwaltungs-Streitigkeiten
betreffend, vorgeschriebenen
Form, es sey nun auf Veranstaltung des
Tuelträgers des Majorats, oder auch auf
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Nachsuchung des General: Prokuraters des
Siegelamtes der Titel, ausgesprochen werden.
Art. 43. Wu verbieten den Notaren,
diese im Artikel Al. erwähnten Akten anzunehmen,
den Vorgesezten der Einregistrirung, sie
einzutragen, und den Richtern, ihre Gültigkeit
auszusprechen.
Art. 44. Wir verbieten gleichermassen
allen Wechsel- Agenren bei Absezung, ja sogar
unter noch viel schwererer Ahndung, und
wenn der Fall eintritt, unter der Stcafe in
die Kosten, den Schaden und die Interessen
verurtheilt zu werden, auf gerade oder indie
rekte Art die Inskriptionen und Aktien der
Bank, die mit dem im Artikel §. festgesezeen
Stempel bezeichner sind, zu negoziren.
Art. 45. Die Güter der Majorate können
nicht mit irgend einer gesezlichen uoch gerichtlichen
Hypethek belegt werden.
Art. 46. Wenn jedoch in Gemäßheit
einer legalen, vor Beohachtung der Forma
litcten des Art. 13. erworbenen, nach Vorschrift
des Coder Napoleon nicht befreiren oder
erfüllten Hypothek, eine Verringerung des
Werths der Majorats-Güter elnereten sollte,
so muß der Titular, wenn er dazu aufgefodert
wird, die zur Dotation seines Titels gehörigen
Güter, die durch die Wirkung der
Hopothek davon distrahirt worden sind, ergänzen
oder ersetzen.
. 2.
Vom Genuß bieser Gücter.
Art. 47. Der Genuß der Güter folgt
dem Titel auf alle Köpfe, auf welchen er nach
den Verfügungen des Art. 34. haftet.