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wußtseyn genießt, seine Pflichten als Mensch,
Buͤrger und Lehrer, nach Kraͤften erfuͤllt zu
haben, wurde die silberne Verdienst-Medaille
allergnédigst verliehen.
Dem Augustin Schmidrt, Schullehrer
zu Eglofstein im Rezat-Kreise, welcher am
al. Oktober 1811 sein so. Jahr im Amte
zurückgelegt, und sich während dieser langen
Dienstzeit durch Moralität, Kenntnisse, Fleiß
und Eifer die Liebe seiner Mirbürger, und
die Achtung seiner Obern erworben har,
wurde die silberne Verdienst-Medaille
allergnddigst verliehen. Diese Beweise
landesvaterlicher Würdigung ähnlicher Verdienste
wurden den Verdienten auf feierliche
Weise zugestellt.
Am 17. Jänner erhielt der Chirurg in Neumarkt,
Johann Reichenstetten, die silberne
Verdienst = Medaille, da er
im jüngsten Kriege bei dem Vorrücken der
baierischen und alliirten Truppen, durch Behandlung
und Sorgfalt für die verwundeten
Krieger auf eine ausgezeichnete Weise sich
verdient gemacht hat;
am 3. Februar dem Peter Lechner, Maurermeister
zu Bischofshofen, Landgericht Wersen
im Salzach-Kreise, die silberne
Verdienst-Medaille seierlich zugestellt,
indem er bei dem am 30. Oktober vorigen
Jahres in Bischofshofen entstandenen Brande
des dortigen ganz von Holze erbauten Bruderhauses
eine alte kranke Weibsperson aus
dem schon in vollen Flammen gestandenen Hause
mit eigener Lebensgefahr getragen hatte.
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Not izen.
In der Verordnung über das Praͤdikat
Erzellenz (Negierungsblatt laufenden Jahres
Stück IX. Seite 381) kommt zu den
Stellen, mit deren Bekleidung jenes Drdikat
verbunden ist, noch nachzutragen: jene
des Capitaine des gardes.
Seine Majestät der Kdnig haben in einem
allerhöchsten Reskripte vom a3. Februar
l. J. den wirklichen geheimen Räthen, Maxiemilian
Graf von Preysing, Ignaz Graf
von Arco und Joseph Graf von Törring-Guttenzell
das Prädika## Erzellenz
beizulegen geruht.
Ferner übertrugen Seine Majestät am
29. Februar l. J. Allerhochstihrem geheimen
Legationsrache Ringel die Stelle des Direktors
der Zentral-Bibliothek, und ernannten
denselben, da er ohnehin als Ministerial: Reserent
bei dem Muisterium des Innern in
Gegenständen der Akademie der Wissenschaften
und Künste den Vortrag zu erstatten hat,
zur Vereinfachung des bei genannter Akademie
der Wissenschaften bestchenden Geschäfts
ganges, zugleich als Allerhochstihren Kommissär
bei derselben.
Am 12. August 1811 geruhten Seine
Majestät den Ober, Appellationsgerichtsrath,
Karl Friedrich Ernst Schenk von Geyern
in die Zahl Ihrer Kämerer allergnadigst
aufzunehmen.