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sie sich — als der König und Graf Bismarck zurückkehrten, bereits
eingefunden hatten, nachdem ihr Verlangen, in den Frieden
zwischen Preußen und Oesterreich eingeschlossen zu werden, zurückgewiesen
worden war.
Der Frieden, Frankreich und der Landtag.
Die Bevölkerung Berlins war wie die des ganzen Landes
in voller Begeisterung. Man beflaggte die Häuser, man illuminirte,
man hatte den König, den Kronprinzen, Herrn v. Bismarck
und den General v. Moltke auf das Festlichste empfangen.
Die Berliner und alle Preußen flochten Kränze der Popularität
für den Souverän und für denselben Minister, den sie vor
dem Siege hatten steinigen wollen, und erwartete mit Spannung
das Bekanntwerden der. Friedensverträge.
Die preußische Regierung ließ sich bei den gesammten Friedens-Verhandlungen
lediglich von großen politischen Gesichtspunkten,
nicht von Beweggründen kleinlicher Vergeltung oder bloßer
Ländersucht leiten. Ihre Hauptaufgabe war die Schöpfung eines
kräftigen Norddeutschen Bundes und in demselben eines starken
und fest zusammenhängenden preußischen Kerns. Deshalb mußten
in Nord-Deutschland alle anderweitigen Rücksichten zurücktreten.
Was Süddeutschland betrifft, so ging die Regierung davon
aus, daß dort die Erwerbung eines größeren oder geringeren
Landstrichs nicht ins Gewicht fallen konnte, gegenüber dem großen
nationalen Interesse der sofortigen Anbahnung günstiger
Beziehungen zwischen Preußen und dem deutschen Süden.
Der zwischen Würtemberg und Preußen ahgeschlossene
Friedensvertrag lautete in seinen Hauptbestimmungen dahin:
Art. II. Se. Majestät der König von Würtemberg verdpflichtet
sicht, behufs Deckung eines Theiles der für Preußen aus dem
Krieg erwachsenen Kosten, an Se. Majestät den König von
Preußen die Summe von acht Millionen Gulden binnen zwei
Monaten zu bezahlen. Durch Bezahlung dieser Summe entle-