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Was den Bezug der Waldstreu bettifft,
so ist der approximative jaͤhrliche Werth anzugeben,
und durch Zeugniß des Revierfoͤrsters
nachzuweisen.
Die Forstrechte koͤnnen aber nur dann
unter der geeigneten Rubrik in der Fassion
eingetragen werden, wenn noch keine Purifikation,
oder Abtheilung der treffenden Waldungen
vorgenommen worden ist. Im entgegengesezten
Falle aber werden die bei der
Forstpurifikation dem Geistlichen zugemessenen
Waldrheile unter der Hauptposition C. Ertrag
aus Realithten gleich den übrigen
demselben zum Genusse überlassenen Gründen
aufgeführt.
Gleiches Verhältniß tritt auch in Ansehung
der Weide: und Gemeinde-Rechte bei
den abgetheilten und zugemessenen Weide: und
Gemeinde: Gründen ein.
EEinnahmen aus besonders bezablten
Dienstverrichtungen.
K a4. Die erste Stelle in dieser Rubrik
nehmen g. die Bezüge von gestifteten Gottesdiensten
aller Art ein.
Ueber diese Bezüge wird ein Verzeichniß
hergestellt, welches die Namen der Siifter,
die Zeit der Stiftung, deren Zweck und Kapital,
dann die verwaltende Behörde, und den
Betrag der jährlichen Einnahme enthalten muß.
Dieses Verzeichniß ist durch die einschlägige
Stiftungs-Administration zu beglaubigen. —
In der Beilage Zifer X. ist ein Formular hiefuͤr
beigefuͤgt. Der Gesammtbetrag der jaͤhrlichen
Einnahme wird in die Fassion aufgenommen.
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Diese Genüsse, welche für bestimmte
Dienstes-Leistungen, und durch andere Behörden
bezahlt werden, sind wohl von den
unter der Hauptpostrion B. vorzutragenden
Zinsen von solchen Kapitalten zu unterschei:
den, welche blos zum Unterhalte des Pfarrers
bestimmt sind, ohne für ihn ausser den
allgemeinen Obliegenheiten seiner Srekle die
Verbindlichkeit einer besondern Funktion mitzubringen,
und deren Verwaltrung dem jedes"
mahligen Pfarrer selbst vorbehalten ist.
b. Hierauf folget die Einnahme an Gebühren
für zufällige einzelne Dienstes: Funktionen:
an Stolgefällen.
Zur Ausmittlung des reinen Ertrages dieser
Einnahme muß die Zahl der in den jüngsten
zehen Jahren vorgefallenen Verrichtungen
dieser Art, welche einer besondern Bezahlung
unterliegen, aus den Pfarr: Matrikeln und
Einschreibbüchern ausgezogen, der Durchschnitts-Betrag
eines Jahres durch die Division
erhoben, und aus dieser Durchschnirts-Summe
die hierven fliessende Einnahme nach
dem bestehenden Stolgebühren= Regulative
(Scol-Tax-Ordnung) berechnet werden.
Jeder Pfarrer, oder Kurat hat daher
die bei seiner Pfarrei:, oder Seelsorge-Pfründe
eingeführte Stol: Tar-Ordnung auf dem Tis
telblatte der Durchschnitts= Berechnung gehsrig
zu bemerken, und sodann bei der Berechnung
des Geld-Ertrages anzuwenden.
Werden dem Seelsorger für gewisse Verrichtungen
Naturalien gereichet, z. B. Wachskerzen,
Brod u. dgl., so muß der Geldbecrag
dafür ausgeworfen werden.