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gewissen Punkt hin, als bei den übrigen Thieren wahrgenommen
wird, sondern auch bei seinen instinktmäßigen
Handlungen wirkt oft mehr eine gewisse Willkühr
dazwischen als bei anderen Thieren. So weist
in der ersten Beziehung allen übrigen Thieren der Iustinkt
eft recht bestimmt den Kreis an, wo sie ibre Nahrung suchen
und finden, wie sie ihre Wohnung einzurichten haben;
nicht aber dem Menschen, der erst durch Experimente aller
Art zu dem gelangt, was für ihn taugt. Es scheint als
ob die Natur hier diesem edelsten Thiere, dem Thier-Menschen,
für dessen Erhaltung sie doch mehr durch ihre Einrichtungen
hätte sorgen sollen, irgend einen geheimen
Ersatz gegeben, der aber wohl am Ende mehr
als Ersatz seyn muß. So hält, in der zweiten Beziehung,
einer der heftigsten Triebe des Menschen — der
Geschlechtstrieb — keine so fire Perioden wie bei den Thieren.
Der Mensch hat keine Brunsizeit; es wirken zwar die
Jahreszeiten auch auf ihn, allein ein Vermögen der Seele,
seine Phantasie, wirkt dazwischen, und ein anderes, von
dem gleich nachher die Rede seyn wird, giebt ihm die Kraft,
jenen Trieb, trotz jener Einwirkungen, zu zügeln. Zu den
bisher erwähnten Eigenthümlichkeiten des Menschen kommt
nun noch 3) eine allgemeine Transplantabilität.
Es kann der Körper des Menschen Veränderungen ausdauren,
wie sonst kelnes andern Thieres Körper, und behält
aber doch bei allen Verändcrungen, die durch die Trans-Mantation
entstehen mehr Identität. der Form und des
Seyns, als man bei den übrigen Thieren, die ungefähr
gleich transplantabel sind, findet. So ist z. B. der Hund
ein Thier, olelleicht eben so transplantabel als der Mensch,
aber er ändert sich weit mehr durch eine solche Verpflanzung
als dieser.