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ostsiebenbürgischen Grenze trotz aller Massenstürme der Russen zu
Ende ging, fand auch die Brussilow-Offensive ihren Abschluß, weil
auch die Angriffskräfte des gewaltigen Slawenreichs erschöpft waren.
Ebenso bedurfte aber auch das deutsche Heer dringend der Ruhe und
neuer Erstarkung für den gewaltigen Kampf, der noch bevorstand.
VDorbereitung zum weiteren ktriege im
Winter 1016/Tr.
Aus gewaltiger Krisis Katte Kindenburg den Staat gerettet. Den
Angriff auf Verdun hatte man allerdings aufgeben müssen, aber
Rumänien hatte man niedergeworfen und die reichen Rilfsquellen
dieses Landes sich dienstbar gemacht; an der Somme hatte man den
übermächtigen Feind zum Stehen gebracht, und ebenso war an der
Ostfront der Feldzug zum Dorteil der Mittelmächte beendet worden.
Aördlich der Hripjetsümpfe waren alle Angriffe des Feindes abgewiesen
worden, und im Süden hatten zwar die Ssterreicher viele
Gefangene und Uberläufer sowie wertvolles Gelände verloren, dentschen
Rilfstruppen aber war es gelungen, den Feind zum Stehen
zu bringen, bevor er in Galizien ausschlaggebende Dorteile erzielen
oder über die Karpathen in Ungarn einbrechen konnte. In allen
diesen Kämpfen aber hatte sich die Widerstandskraft Deutschlands
doch verringert. Bedeutende erluste waren eingetreten, die gar
nicht oder nicht vollwertig ersetzt werden konnten, und in Rumänien
mußten auch Truppen belassen werden, wenn man das Land — was
notwendig war — überhkaupt behalten wollte. Der Ausgang des
Krieges war bei dieser Lage durchaus ungewiß, um so mehr, als
die Kriegserklärung der ereinigten Staaten zu erwarten war. So
bestand jetzt die doppelte Pflicht: einmal den Dersuch zu machen, zu
einem annebmbaren Frieden zu gelangen, dann aber auch den
weiteren Krieg um Sein oder Michtsein Deutschlands vorzubereiten,
wenn dieser Dersuch, wie vorauszuseben war, scheitern sollte.
Am 12. Dezember 1016 wurde daher, als Rumänien niedergeworfen
war und Deutschland sich in scheinbar glänzender militärischer Lage
befand, der Hräsident der Dereinigten Staaten Wilson um die Dermittelung
eines gerechten Friedens gebeten. Er war auf Grund
seiner offen zur Schau getragenen Friedensliebe am 7. Rovember 1016
auf vier weitere Jahre zum Hräsidenten gewählt worden. Ein ähnlicher
Schritt geschah auf Anregung Esterreichs. Mit Bohn wies die
Entente jede solche Friedensidee zurück. Wer die Beweggründe zu
würdigen wußte, die den Weltkrieg bedingten, hätte dieses Ergebnis
voraussehen können. Besonders England, wo am 9. Dezember 1016
Cloyd George Minister geworden, und mit ihm die entschlossenste
Richtung ans Ruder gekommen war, wies jeden Friedensgedanken
weit von sich. Deutschland sollte vernichtet werden, um einerseits