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sollte, daß man 58 Procente Abgabe vom Fleisch zu bezahlen
habe, und dieser Artikel galt auch noch damals nur als Probe,
die überdieß weit nicht die-einzige ihrer Art war. Natürlich
stieg denn mit den Taren und Abgaben der Reiz zur Accis=Defraudarion,
und je mächtiger auch dieser Reiz zog, desio
eifriger vervielfältigte man die mühseligsten Gegenanstalten.
Die Seeuer selbst drückte schon den Handel, aber noch nnendlich
mehr drückten denselben alle die Formalitären, die in den
Gesetzen vorgeschrieben waren, um Einfuhr der Contrebande
und Accis-Desraudation zu verhindern. Das. alles wußte man
nun schon längst. Man beklagte es schon längst, und half
nicht, oder wenn man auch ernstlich an Höülfe dachte, 'so gerieth
man auf abenteuerliche Projekte, durch welche der ganze
Zusiand von Kasiilien zwar verändert, aber nur noch mehr
verschlimmert worden wäre.
So wär' es unstreitig gegangen, wenn die großen physiokrarischen
Plank, die man unter Ferdinands VI. Regierung
gehabr hat, voͤllig gelungen würen. Ernstlich genug waren
die Anstalten, die man seit 1749 machte. Eine eigene Junta
wurde niedergesetze zur Besorgung alles dessen, was auf diese
neuc Plauc Beziehung hatte. Ein General-Kataster aller zwei
und zwanzig kasiilischen Provinzen sollte gemacht werden, um
bei der Einrichtung des einzigen Imposts, der künftighin statt
der bisherigen, so viclfachen Taren gehoben werden sollte, mit
vollesier Kenntniß des Landes und vollester Kenutniß des ganzen
Nahrungs-Zustandes der Einwohner verfahren zu können.
Diese Kommission dauerte noch fort, da Bourgoing (1787)
seine Nachrichten von Spanien schrieb, und er versichert, gehört
zu haben, daß sie bei 50,000 Personen beschäftige, und
den König, der alle Kosten dabei stehen muß, jährlich über
drei Millionen Livres koste. Schon hatte man auch damals
tine Bulle von Rom erhalten, daß die Göter der Geistlichkeit