Poltzeier
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Hollei Es. 2, 126; Sonst will ich den P. kommen lassen.
O-udwig Thür. 1, 478; Die voranreitenden P-s ed.
Stadtwachen. Paalzow Th. 2, 128 ꝛe., s. d. Folg.
rier, m., —# ; uv.: Polizeidiener (s. Polizei 2).
Gotlhelf G. 87; Oberamtm. 96; Ofudwig Thür. 1, 330.
cTkihaft, a.: policeilich: Daß unser Wiederfinden
unter weniger pren Umständen stattgefunden. Scherr Gr.
1, 147. -E#lich , a.: dem Bereich der Polizei angehörig,
gemäß, v. ihr ausgehnd 2c., policeimäßig
1c.: P. erlaubt, verboten 2c.; In einem p—en Signalement.
Gutzkow R. 6, 212 2c.; Aus gesundheitspren
Rücksichten; Dazu bedarf es einer landesep-en
Erlaub#nis; Zum Erlasse sreekeller orts-p-er Vorschriften.
Nal S. 20, 560; Nach dem Augenwinken eines
preß-pren Jupiter. Spielhagen Reis. 4, 64 2c. -Hren,
tr.: die Bewohner eines Landes 2c. in einer bürgerlichen
wohlgeordneten Gesellschaft vereinigen 2c.,
sie mit den dazu nöthigen Einrichtungen, Anordnungen
versehn 2c., bürgerlich sittigen 2c.: In einer
wohl policierten Stadt. G. 29, 217; Unter den polizierten
Nationen. W. 4, 117; 22, 391; 29, 274 ff.;
1Dort] finden wir lange vor der Policierung unseres
Griechenlands schon große monarchische Staaten. 31,
435 n. Tist, m., —en, (—6); -#en: eine zur Policei
gehörige Person, Polizeiagent 2c.: Die östreichischen
Soldaten u. P-en. Kohl Alp. 2, 218; Detectiv (s. d.)
P.; Geheime P-en. SGartenl. 17, 378b. Dazu:
L. Napoleon wuthete ganz fassungslos im vollendetsten
P-enthum. Volhsz. 9, 229 [Polizeiwirthschaft] c.
— Polizze: s. Police. — Höôölk (russ.), m., —;
—6: Trupp, Regiment: Einen P. Kosaken. Gtthard
Wil. 2, 268; Leichte Kosaken-P-s. Kohl Südr. 2, 125;
Aundt Gsp. s, 112, auch: Pulk. — DTölk-a
(böhm.), f.; —#: ein seit 1842 auch in Frankreich
u. Deutschland beliebter Tanz — u.: die Melodie
desselben, s. nam. IKahl Par. 1, 204 ff. u.: Die P.
(Pulka, „Halbschritt“) sind echt nationale Tänze lin
Böhmen]. Globus 4, 83b (v. pol = halb, vgl.
Poltina 2c.; Polturak ꝛe.); Zur böhmischen P. rankl
Jer. 1, 351; Die P. HSchmid 1, 146 (Den P. 145);
Die P.-Mazurka. 145; Die P.-Gigue. Salon 3,
504 cc.; auch: Die P.-Morbus ss. d.]; ferner als
Bstw. zur Bez. des zur Zeit, wo der Tanz Mode
wurde, Beliebten 2c.: P.-Jacke; -Kneipe;
.Mamsell; -Tod, Art Selbstmord, wobei die
Lebensüberdrüssigen sich beim Heranbrausen der
Lokomotive auf die Eisenbahnschienen warfen 2c.
„c, f.; — : Polka: Den Kankan u. die P. Heine 17,
274 2c. Sen, intr. (haben): Polka tanzen: Nachdem
er tüchtig gepolkt hatte. IKohl Par. 1, 206; HSopfen
Arg. Sitt. 1, 187; Schriger Nat. 318. -lcren, intr.
(haben): polken: Der Nickkopf: Weiden, zwei u.
zwei,] polkierten wie besessen. Kreiligroch SW. 4, 204
2c.; So polkiert man sich mündlich durch. IKahl Par.
1, 209, spricht v. der Polka 2c. — Löôll (engl.),
m., n., —6; —: (s. Se.) Kopf, z. B.:z P.-a K,
Kopfsteuer; dann: Liste der Abüimmenden u.:
namentliche Abstimmung bei Parlamentswahlen,
s. Volkez. 16, 272; P.-Schreiber 2c.; dazu: Auf
dem Marktplatz Tribünen n. Stimmburen, Pôlling
booths sbũdhs] errichten. Salon 3, 615; Mit dem
Polonaise
Prinzip der briefl. Abstimmung durch unterzeichnete u.
beglaubigte Zetlel, polling papers I(pepersl, nicht Ballot.
Hai3. 20, 100. — Pöllack: s. Polack. — Pöllam
(ind.), m., —s; —: ein Gewicht (in Madras):
Der Candy hat 20 Maunds zu 8 Vis à 40 P-s à 10
Pageren. Eneykl. f. Kaufl. 546b. — Pollan- (it.),
f.; che [—hkel: s. Polack 6. — Pôll-en llat., 8 24,
3, n., inis!: Blüthenstaub: Mit dem Aufplatzen der
Antheren u. dem Ausstreuen der P.-Körrer. pöppig Ch.
1, 45. Senin, n., -(e)s; 0; ein im Pollen enthaltner
Stoff. — Pôll-, Pöll-er: s. Polder. —
Pollta (it.), f.; 0: Polenta (s. d.): Kastanienbäume,
welche ihm ldem Korsen] seine P. geben. Gtigorovius
Korf. 242. — Pöll-er (lat.), m. I§ 24, 3,
Tieis): Daumen. icipes, m. [8 24, 3, pedisl:
eine Gatt. Entenmuscheln, die „Fußzehe“. —
Pollicit- atiön (lat.), f.; —en: Verheißung, Versprechen,
— bes.: das mündlich doch in bindender
Form einem Gemeinwesen gemachte. -ätor, m.,
—8; Fren (§ 24, 3, öris): wer eine Pollicitation.
macht. .eren, tr.: Etwas versprechen, verheißen
1e. — Pôlling: s. Poll. — Vollinct-or (lat.),
m., —#; ören (§5 24, 3, öris): bei den alten
Römern, Derjenige, der die gewaschne Leiche salbte.
Guhl 2, 375; Weiss Kost. 1, 1028. ür, f.; Sen:
das Geschäft u. Thun des Pollinktors. — Pöllo
(span.), m., —#; —: Hühnchen, Küchlein: Mit
dulces (Süßigkeiten), p. (gebratenen Hühnchen). Grenzb.
21, 1, 310. — Pölloi (gr.): Biele, z. B.: P. toi
Narthekophoröf (od.: P. mentoi Thörsophoröl), paurki
de te Bäcchoi, Viele find Thyrsusschwinger, doch
wenige Bacchen lvom Gott Begeisterte 2c., s. ferner
Polykratle. — Dollüti-o (lat.), f. [8 24, 3,
-önis]: Verunreinigung, Befleckung: P. témpli,
Tempel-Entweihung. -ön, f.; S-en: Besfleckung,
— nam. durch nächtl. Samenergießung (s. Erxeneirogmus).
fulher SW. 61, 259 2c., burschik. auch
Pollux. Volmann 372.— PDôll- ux (lat.), m., uv.;
0 8 24, 3, ücis!): 1) einer der Dioskuren (s. d.
u. Kastor; Elmsfeuer; I. Pol). — 2) s. Pollutien.
— Dolmaise C□mäs): Name, bes.: eines schott.
Gärtners: P.-Heizung, die v. diesem angegebne
der Gewichshäuser. — Pöôlnisch, a.: zu Polen
gehörig, dorther stammend, darauf bezügl. 2c. (val.
poläckisch; volketh. auch: pölisch, z. B. v. 3.97 2c.).
Wir erwähnen bes.: Per svgl. französischer] Abschier,
ohne Adieu (s. d.). Kofahk Fed. 5, 29; Stägemann
Enf. 31 2c.; P-er Bock, Dudelsack; früher auch:
Art Folterwerkzeug; P—e Hummel, s. Balalaika;
P-e Mütze, auch Art Schnecke, Büccinum testiculus;
Per Reichstag, zur Bez. des Ungeordneten, wo es
bunt drunter u. drüber geht; ebenso, zugleich mit
dem Begriff der Unsauberk.: P-e Wirehschaft 2c.;
ferner: In den meisten Kreisen Oberschlesiens herrscht
seuer Zargon, den man das WasserP-e neunt. Woldan
N. 2. 11; 154. — Pöôlo (span.), m., —: —6: Er
stimmte den P. an, welcher als Gesang u. Tanz allgm.
beliebt ist lin Andalus lenl. Globus 11, 197b; 199a W.
— Pologräph (gr.), m., Sen, (—#6); —en: Beschreiber
der Pole. Dazu: P-ir. f.; p-isch, à.
— DPolôn--aise (frz. se), f.; —n: ein polnischer