Garden, ihre Einrichtung zum Nochen und Lagern verursachte,
und zwei Chöre Musik der Grenadiere und Jäger, welche
auf den Endpunkten des Dierecks in elegischen Zkkorden das
Bild des Tages versinnbildlichten und durch eine seltene Zuswahl
ihrer Stücke vergebens ihren Gebieter zu zerstreuen
suchten. Unzählige Wachtfeuer schienen in der Gegend umherzuschwärmen,
die Landskrone HBerg bei Görlitz!] erhob sich
matt am Horizonte, und die Flammen von zwei brennenden
Dörfern loderten gen himmel.
(Odeleben, Uapoleons Feldzug in Sachsen 1815.)
Aus dem Bulletin der französischen Armee über die
Schlacht von Bautzen.
Görlitz, 24. Mai 1815.
.. .. Um acht Uhr abends lam 20. Mais zog der Kaiser
in Bautzen ein. Er wurde von den Einwohnern und den Behörden
mit solchen Gefühlen aufgenommen, wie sie Derbündete
haben müssen, die glücklich sind, sich von den Stein,
den Notzebue und den Kosaken befreit zu sehn. — [ach
dem 21. Mai] Wir haben keine FSahnen erobern können;
der Feind zieht sie immer vom Schlachtfeld zurück (I!). Wir
haben nur 19 Kanonen genommen; denn der Feind hat seine
Geschütze und Munitionswagen in die Luft gesprengt (1).
Der Rückzug der verbündeten nach Schlesien.
Die Derbündeten setzten nach der Schlacht von Bautzen in der
Morgenfrühe des 22. Mai unter hartnäckigen Rückzugsgefechten
ihren Marsch auf Görlitz fort. Am 26. Mai ersetzte Barclany
de Tolly den Eeneral Wittgenstein im Oberbefehl über die verbündeten
Truppen. Am selben Tag überfiel Blücher die feindliche
Armee durch einen kühnen Reiterangriff unter dem Obersten
Dolffs bei Haynau. Dolffs fiel. Dieses Gefecht schlug den gefährlichen
Eindruck eines langen Rückzuges für die Derbündeten
nieder.
Km 27. Mai schwenkte das verbündete heer nach rechts ab
und nahm in der Nähe der österreichischen Grenze Flankenstellung
ein, in der Richtung auf Schweidnitz. Napoleon mußte daraus
schließen, daß die Derbündeten nahe am Kbschluß eines Bündnisses
mit österreich ständen.
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