scher nie hätte steigen sollen. Wir werden nicht eher Ruhe
haben als bis wir ihn stürzen.
Gebete zu Paris.
Zum erstenmal, seit Napoleon Krieg führte, wurden am
30. Januar 1814 in Paris allgemeine Gebete um Waffenglück
gehalten.
(Nach Plotho, Der Krieg in Deutschland und Frankreich 1813
und 1814.)
Die Schlacht bei Brienne (La Rothiere)
am 30. Januar 1814.
Blücher wandte sich wie Schwarzenberg gegen die Zube. Zuch
die französischen Marschälle Diktor, Marmont und NRey zogen
sich, von der Mosel kommend ins Gebiet der Marne und Kube
auf Ditry. Dort traf am 26. Januar Napoleon ein. Er brachte
15000 Mann Reserven mit und war nun mit seinen Marschällen
45000 Mann stark. ls Blücher im Begriff stand, über die
Kube zu gehen, wandte sich Uapoleon gegen ihn. Schwarzenberg
hatte 49000 Mann zu Blücher stoßen lassen. Km 30. Januar
besiegte Napoleon die Russen bei Brienne, beide Gegner verloren
je 3000 Mann. Km 1. HFebruar kam es zur Schlacht bei Brienne
an der Kube (Ca Rothière). Napoleon, ungefähr 40000 Mann
stark, verlor 4000 Mann an Toten und Derwundeten, 2500 Gefangene
und 53 Geschütze. Es war bis in die Nacht gekämpft worden;
die Franzosen mußten endlich das Schlachtfeld räumen.
Blücher an den Freiherrn von Dincke,
Sivilgouverneur Westfalens, am Vorabend der Schlacht von La
Rothieère.
Brienne, 28. Januar 1814.
Denken Sie mein Freund, wie segnungsvoll sich alles
so schleunig verändert hat, werden unfre verbündeten herren
die Stimmen ihrer guht deutschgesinnten Diner gehör geben,
so ist die Tiranney vom deutschen Daterland verscheucht und
ein freie Ichöne Sukunft lacht uns entgegen, doch bin ich nicht
ohne Furcht, daß man den Tihrannen aus Rücksichten, die nicht
stadt haben müssen, zu wohlfeill los lassen wird. in diesen
augenblick stehe ich gleichsam im angesicht des Feindes und die
Meldung, so mich so eben zu kommt, will Napoleon sei zu
Vittri angekommen, die Stunde scheint nun gekommen zu sein
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