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Isãren kann, sondern gezwungen ist, sein Geld
zu verlieren bie zu dem Tag, wo sein Verlrafy
endel. Für die Besetzung und Wiederverpach
tung sorgt außerdem ein Heer von Unterhändlern.
Eine Summe von vielen Millionen Mk.
wind für Konzessioneslenern, d. i. für Hoffnungen
hingegeben, oie sich nie erfüllen.
Auch sonst bestehen noch verschiedene ung#nstige
Momente für das Wirtsgewerbe. Fat in
jedem 20. Haus in München befindet lsich ein
Pensionat oder eine Privatlosigeberei mit und
ohne Getränk-Abgabe. Trotzdem also die Verhältnisse
so schlecht sind, ist häufig die private
Meinung nicht umzustoßen, daß das Gastwirtscewerbe
sehr rentabel sein müsse, weil slänoig
Bewelber vorhanden und der ahs##b des
Gewinnes von den großen Biervalästen gemammen
mird. Das namenlose Elerd im Castirtogewerbe
ist nicht vereintelt, sondern allgemein,
und eingeweihte Kreise müssen beslätigen,
daß Lausende von Wirtschaften unter den
bhentigen Verhältnissen unrentabel find und bei
*#u Prosent havon sich der Umsatz unter 1 Hekloliter
bewegt. Daß der Verdienst an 1 Hek.
leliter nicht hinreicht die Rosten für Pacht,
Veleuchiung und Beheizung und Perional oufubringen.
iir einleuchtend. Auch darüber lönren
die Wirterereine Aufschluß geben, daß Wirke
uns, zehn, sunfzehn Jahre auf ihren Betrieben
waten, fleihig und tätig, und doch eines Tages
reianntaeben mußten, dak sie mittellos sino
die Behoerde kann diesem Zustande nicht!
nriter mit verichränkten Armen zusehen und
n aufrecht erhalten. Wenn aber der Staat
„er die Kommune caus diesem Gewerbebesondere
sleuenn jiehen, die aus anderen Gewerben nicht
geianen werden, so liegt es nahe, daß sich der
Gei ickaeber diese Einnahmequellen nicht ver—
Wenn die Artikel, welche der Wirt führt,
ene Handelemare sind, so lann zwiichen Genui
aus der Stelle und dem Handeloverkehr lein
Untetichied ge macht werden. Entweder wird der
irtestand ein freies? Handelsgewerbe oder
ro „Qragraph 33 der Gewerbrordnung wird
forinr neändat, dase die Abgabe von Getränten
auer Art und Speisen nur dem lonzessionierten
benerbe zusteht. Nur dadurch lann dem Gastuniegewerbe
Gesundung gebracht werden, wenn
audh, der freie Weltbewerb im Gewerbe selb#t
beiebi.
Auf dem Lande int es nicht viel beiser. Der
Figchei äblerhandel nimmt auch dort so überhand,
dab der sekhafte Wirt großen Schaden
i: lidet.
Perschiedene achrichten.
FPotooam, 10. März. Der seit einigen
Tagen veischmundene Gemeindevorsteher Ro-R
aus Drewitz hat, wie durch die Revisoren
.Lano#tatzamtes festgestellt worden ist, er-Fliche
Unterschlagungen begangen, die sich
bis jenzt aur 19 000 Mk. beziffern. Seine verlafene
Ehefrau und seine Kinder befinden sich
in arebter Notlage.
Osier burg (Prorv. Sachsen), 10. März.
Vei Kiein--Roßau überschlug sich die Lokomotive
Banueuge-, wobei der Techniker Lüders
ei und wei andere schwer verletzt wurden.
Man vermutcl, daß der Regen den Unterricnd
gelodert hat.
Wen. 10. März. Ein schwerer Verarutsch
bat sich bei Niederwald im Tale von Conces aue
1.26 Meter Höhe ereignet. Der Furta-Paß
in ) ,Meir:er hoch mit Eiemassen dedeckt, der
Pepveriehr zmischen Brieg und Göschenen ist
unterochen.
Parie, 10. März. Aus Havre wird ge-Petde!:
Der Dampfer „Nochambean“ brackte
Leflern den Kapitän Ducos von dem Segelscai
vaothur d'Auvergne“ zuruck, das am 23.
lerec v. Ir. auf der Fahrl von Tahiti bei o 2
Falmersion- Inseln strandete. Der Kaopitän hat
reil seiner Mannschaft 98 Tage auf einer oollsanoig
retlassenen Insel zugebracht. 60 Tage
lebten sie ron den Vorräten ihres gesirandeten
Schiffe, den Resten von Fischen und Kolosmussen.
Erst am 29 Jannar wurden sie vo#n
dem Kreuter „Zelee“ ausgenommen, der von
Tebiti cbgesandl worden war, um das Segelschiif
zu suchen.
London, 10. März. Heute vormittag wurde
in der biefigen Galerie die Venus des Velashrez
durch einen Schnitt beschädigt. Die Täletin
muroc verhaftet; sie ist eine Anhängerin
5 Frauenstimmrechts. Die Uebeltäterin ist
tie ieht belannte Anhängerin des Frauenstimmitd
tes WMarny Richardson. Vor dem Polizeiuid.!
an der Bousstrect erllärte sie: Ich verschte
das Bild der schönsten Frau der Wnihologie
zu zerstören, um gegen die Regierung
u prolcfikeren, die Mrs. Pankhurst zerstört,
die der ichönste Charalter der modernen Geschcte
iss. Die Angeklagte wurde in Haft
behalten. Die Freilassung gegen Bürgschaft
wuroe abgelehnt. Das beschädigte Gemälde hat
einen Wert von 10 000 Pfund Sterling.
Nach der Aussage von Polizeibe eamten war die
Siene in der Andres-Hall in Glasgow bei der
Verhaftung der Miß Panklhurst die wildeste,
die sich je bei einer derartigen Temonstration
creignet hat. Die Polisei besand sich im ?
tall, weil sie eine Tribüne zu erstürmen da
bie mit einem Stacheldraht versehen war, der
ich unler einem Blumenarrangement hinzog.
Die Frauen verteidigten sich mit allem, wazur
Hand war; Stühle und andere Gegen-Ülände
wurden auf die Polizisten geschleudert.
zben
Nosele#ter Anelge
Dae neue deutsche AKriegelnsischiy Schütte-Lanz.
Die Polizisten mußten sich enolich mit ihren
Knüppeln veiteidigen, doch nahmen die Sufiragetten
den Kampf wütend auf. zwei weibliche
Aerzte behandelten in einem Vorzimmeer 20 verwundete
Frauen. Später wurde von den Suffragetten
ein Sturm auf die Jentralpolizeisiation
versucht. Auch hier lam es wieder zu
wilden Seenen, als die Polizei zu Fuß und
zu Pferd Vie Menge zerstreute. Miß Pank.
hurst, die bereits den Hungerstreil begonnen
hat, wird deute nach London gebracht.
Warschau, 10. März. Durch den Einsturz
eines sechestöckigen Neubaues wurde ein
daneben siehendes Holrhaus zerstört. Vier Personen
konnten gereitet werden, drei liegen noch
unter den Trümmern.
Milna, 10. März. Heute nacht ist hier
in einem Vollshaus Feuer ausgebrochen. Bei
dem Blrande, der das Gebäude völlig einäscherle,
lamen eine alle Frau mit ihren beiden
Tochtern. drei Schülerinnen und ein junger
Mann in den Flammen um.
Newyork, 10. März. Eine hefiige Gaserploston
hat sich in der Citn ereignet. Ganz=Str
aßenzüge wurden in Mitleidenschaft gezogen
das Straßenpflasier auf größere Strefen auf
gerissen. Viele Personen erlilten Brandwunden
oder wurden durch den Gasgeruch betäubt. Die
Ursache des Unglücke ist darin zu suchen, daß
bei den Ausschachtungearbeiten für die Untergrundbahn
ein Hauptrohr der Wasserleitung
platzte, das Wasser auf die Gasröhren einen
solch siarken Druck ausübte, daß sie platzten.
Das zussmmömende Gas entzündete sich und
fuhrte so die Explosion herbei. 6 Wolkenkratzer,
darunter das Gebäude der „Five Avenne“ mie
ten geräumt werden, da sie durch die Expl.-sion
bedeutend beschädigt wurden. Die Bewohner
des in Milleidenschaft gemgenen Strot
viertels glaubten on ein Erdbeben und verließen
panikartig die Häuser. Auf oen Straben
schlugen ihnen die Flammen entgqeoen. Die
Feuerwehr Rewyorls konnte wegen der großen
Gesahr neuer Explosionen nicht eingreifen und
mußte untätig zusehen. Erst als die weilere
Gaszufuhr in die beschädigte Leitung unterbun.
den war, konnie die Hauptgeiahr beseitigt werden.
Der Schaden, der sich bis zur Stunde noch
nicht übersehen läßt, ist jedenfalle sehr bedeutend.
Münchener Neuigkeilen.
München, 10. März. In der heutigen Magistratesitzung
beantragte Rechtsrat Dr. Merk!
in eingehend begründeten Darlegungen unter
Hinweis auf den Entwurf eines neuen Gebührengesetzes
den Bayerischen Städtererband zu ersuchen,
möglichst bald bei der Kammer der
Abgeordneten dahin vorfiellig zu werden, daß
Schanlkonzessionssteuer den Gemeindenüberaften
mindestens aber ihnen die Hälfte des
Ertrags zugewiesen werde. Die in München
gewählten Abgeordneten sollen von den Wünschen
des Magistrats verständigt werden. Der
Antrag des Referenten wurde dann einstimmin
genehmigt.
München. 10. März. Am 13. März vollendet
die Mutter des hier lebenden, in weiten
Kreisen belannten K. baner. Obersu#eutnants
a. T. Walter Freiherrn von Poellnig. der auch
lange Johre im 4. Chev. Regt. in Augsburg
siand, in voller geistiger und körperlicher Rüstigleit
ihr 100. Lebensjahr. In Schottland
am 13. März 1819 geboren, reichte the honorable
miß Eleanor Eliot e## Wolilee am 18.
September 1841 dem damaligen baner. Oberleutnant
Hermann Freiherrn von Poellnitz ihre
Hand und hat, nachdem sie 38 Jahre später
Witwe geworden, als solche jetzt 25 Jahre in
München, Wiesbaden und die letzten Jahrzehnte
bei London gelebt.
Boyerische Nachrichlen.
Hasing, 10. März. Im Stöhrschen Quetschwerk
an der Landsbergerstraße stele der 19
Jahre alle Schlosser Josef Hillenbrand von
München ein zur Ablühlung bestimmtes Eisen
statt in das Wasser in ein offenstehendes Benzing
efäb. Es erfolgte eine Explosion, wodurch
der junge Mann Brandwunden am ganzen
Körper erlitt und ins Pasinger Krankenhaus
verbracht werden mußte,
letzungen etlag.
Straubing, 10. Marz. Am letzten Viehmarlt
sind einem Oelonomen aus hiesiger Gegend
955 Marl abhanden gekommen. Es waren
9 Dundertmark. Banknoten, hiervon 5 Stück
lange, eine Fünfiig= und eine Fünfmark-Banknote.
Auf welche Weise dieselben verloren gingen,
konnte der Oekonom nicht angeben, aber
sicher ist anzunehmen, daß ihm das Geld in
einem absichtlich herbeigeführten Gedränge aus
der Tasche praltiziert wurde.
Candau a. Ilz, 10. März. Die soziale
Fürsorge der Bad. Anilin= und Sodafabrik in
Luduigehafen a. Rhein, welche u. a. in oer
Errichtung mehrerer Erholungestätlen für Beamte
und Arbeiter zum Auodrucke kam, äußerte
sich soeben wieder in der Eröffnung eines Erholungsheimes
in dem damn hergerichteten St.
Johanner Schlose im nahen Alberweiler. Dieses
mit allem Komfott der Neuzeit und den Errungenschoften
der modernen Technil ausgestolwo
er selnen Vertete,
idyliisch gelegene Heim soll Kindern und
Frauen von Arbeitern und Beamien dieser
Fabrik kur Zeitige Erholung gewähren.
ürnberg, 10. März. Die in Hause Wiesenstrafe
5 dahier wohnende 38jährige Kaufmannsuilwme
Margareta Marr wurde heute
mittag mit ihren Mädchen im Alter von 8 und
9 Jahren tot im Betie aufgefunden. Die seit
dem Tode des Mannes und durch mehrfährige
Krantheit des einen Mädchens schwermütig gewordene
Frau haot sich und den Kindern mit
Leuchtgas das Leben genommen.
Bamberg, 10. März. Die Fleischerinnung
hat eine allgemeine Fleischpreisermäßigung eintreten
lassen, beim Ochsenfleisch um 7. Jungfleisch
um 5 und Schmeinefleisch um 4 Pfg.
pro Pfund. Im Magistrat bezeichnete Brg vmeister
Wächter diese Minderung für unge.
nügend und betonte hierbel, er bemunderec nur
die Geduld und die „Wurstigkeit“ des konfumierenden
Publikums, dan in dieser Krage eine
unverständliche Nachsicht an den Tag lege. In
Würzburg sei schon ab 1. Moarz eine viel
größere Ermästigung der Fleischpreise, namentlich
des Ochsenfleisches, eingetreten. Da müsse:
endlich mit aller Schärse Front gemacht werden,
weshalb energisches Einschreiten der magis
nrratischen Flei- chpreisf. stietunas kommission nõ ·
tig sei. Das Kollegium erllärte sich mit den
Aueführungen des Stadtoberheuptes voll einverstanden.
Würzburg, 10. Märi. Ein tieferschüttern.
der Trauersall hat zwei angesehene hiesige Bürgersfamilien
in tiese Trauer verietzt. UAm Samslag
hatte die Seifenfabritkantenstochter Rosi
Frank mit dem Kaufmann Joieph Kunkel Hochzeit.
Schon bei der standesamtlichen Trauung
wurde die Braut von einem Unwohlsein
befallen, von dem sie sich aber wieder erholte.
Bei der kirchlichen Trauung sank die Braut,
al## sie das Jawort gesprochen, plötzlich zu
Boden und verschied noch in der Nacht an Herzschwäche.
Bayerisches Oberland.
Baverbach, 10. März. Ein Schafkopf-Preis-Spiel
sand am letzten Sonntag statt.
Inegesamt beteiligten sich 32 Spieler doran.
Preise holten sich folgenoe Spieler: Kaver Moier
sen. in Bayerbach, Ludwig Mitner in Schloßberg,
Prunner in Stefanslirchen, Käser in Raubling,
Kloo in Bayerbach, Odermüller in Schêmering,
Hell in Bayerbach, Sigl in Ziegelberg
und Winkler in Bayerbach. Den Schneiderpreis
erhielten Liebl in Bayerbach und Holzner
in Krottenhaus.
Großhöhenrain, 10. Mätrz. Der Schreinermeister
F. X. Maier von Unterlaus, hiefiger
Gemeinde, wurde nach achttägiger Internicrung
in der Anstalt Gabersee von dort wieder
entlassen. De# man ihn in München für
solche Versorgung für keif hielt, hat er seinem
überschwenglichen Alkoholgenuß zuzuschreiben.
Feilnbach, 10. März. Der Spar= und Darschenslassenverein
Au hat das Hoisenanwesen
dahier (bisber im Besitze der Witwe Sn und
Kinder) um den Preis von 50 000 Mk. käuflich
etmorben. Das Anwesen war erst vor vier
Jahren im Beitze des Auer D.-Vereins, von
D#tg, 72. 1 72. Mãrʒ 1013
welchem es der vor zwei Jahren verstorbene
Seil gekauft haite.
Traunstein, 10. Marz. Dic ilädt. Schlarhlbank
Traunstein hat ihre Fleischpreise in fol.
der Weise herabgesetzt: Ochsenfleisch 60, 85 und
90 Pfg.; Lenoe, Rose und Filet 90 fg. ;
Jungrind= und Kuhfleisch: 75 und 80 Bfg.
Lende und Rose 80 Pfg., Filet 95 Pfg.
Kalb leisch: 70 uno 80 Pffg., Schlegel i-Pig.;
Schweine#leisch: 78 und 83 Plg., Schlegel
88 ig.
Berchtesgaben, 10. März Ein seltener
Pferdehandel wurde dieser Tage in Berchtesgaden
abgeschlossen. Der Fouragehändler
Spirkl von Tittmoning kam nach Berchtesgaoen
und kaufte dort dem Packmeister und Spediteur
Walch die vierjährige biaune Stute Mirzl
um sage und schreibe — 11000 frische Eier ab.
Diese seltsame „Kaufsumme“ entspricht einem
Betrag von 580 600 Mark. Der Eierhänoler
aus Tittmoning hat also ein gutes Geschäft
mit seiner Rosinante gemacht.
Die Saline Rosenheim
im Jinanzausschuß.
Rosenheim, 11. März.
Die Anschuldigungen, welche Gewerkschaftsselretär
Hinterseer in der Versammlung am
März erhoben hat, fanden auch im Finanzausschuz
der Kammer der Abgeordneten ein Echo.
Bereits in der Sitzung rom 6. März wurden
sie in die Debatte gezogen. Wir haben in unserer
letzten Nummer schon darnber berichtet.
Eine Fortsetzung sand diese Debaite in der
Dienstag-Sitzung des Finanzausschusses. In
dem uns heute vorliegenden Bericht über diele
Sitzung heißt es:
„Das Verhalten eines Salinenbetriebebeamten
beim Erwerb einer Torsfii#le bei Rosenheim
etregte im Lusschuß lebhastes Befremden, doch
mill man nach einer ausg#ebigen Erörterung
der Sache mil einem abschließenden Urteil bis
zur Durchführung eines schwebenden Disziplinarverfahrens
und einer gerichtlichen Klage zurückhalten.
Die Angelegenheit wiro vermutlich
im Plenum eine größere Nolle spielen.“
In dem Bericht der „N. N. N.“ über die
gestrige Sitzung des Finanzausschusses heißt es
hierüber: „Eine lange Erörterung ruft sodann
die Tatsache der Beteiligung des leitenden
Salinenbeamten in Rosenheim an einem privaten
Erwerbsunternehmen hervor, wom er die
Genehmigung oer Regierung nicht rechtzeitig
eingeholt hatte. Die Regierung teilte mit, das
der Beamte diese Verbindung inzwischen wieder
gelõst habe. Seine Integrität lönne nicht be-Weifelt
werden. Wegen der in der Oeffentlichkeit
gegen die Integritat des betreffenden Beamten
erhobenen Vorwürse habe dieser selbst
ein Disziplinarverfahren gegen sich beantragk.
das noch schwebe, außerdem sei gegen den
Redner, der in einer Versammlung diese Vormürfe
ekhoben bat. Strafantrag gesiellt. Die
Staatsregierung steht auf dem Standpunkt, daßz
der Ausgang des Dissiplinarverfahren-s abgewartet
werden musse.“
Cokalnachrichten.
Rofenheim, 11. März.
abh osudienst. Versetzt in etatsmähßiger Weile
1. März wurde der Pos seneta Job. Höqgl
Pr5 Wasserburg a. J. J nach ünchen und
ab 1. April der Postbote Johann Lindlbauer
von Oberaudorf nach Freimann.
[Messungsdienst. Vom 1. April an
uird der Messungsgehilfe Anton Riegelsberger
in Wasserburg in gleicher Diensteseigenschaft an
das Messungs amt Pottenstein in eiatsmähiger
Weise versetzt.
Dem Hauptzollamt Rosenheim ist
die Befugnis 62a oe; Verzeichnisses zu § 4 des
Zolltarifgesetzes erteilt worden.
Lanogestütsverwaltung.Vom1.4 April
191 an wird der Bezirksomtsassisient Otto Höllmüller
in Mühldorf zum Sekretär der Landgefütevergooltung
in ctatemehiqer Weise be#örer
Wünsche zum Sommersahrplan.
Nunmehr werden die Beschlüsse des Landeseisenbahnrates
über die Wünsche zum kommenden
Sommerfahrplan bekannt. Zum Fahrplan
der Strecke München-Rosenheim-Salzbur bezw.
Kufstein lagen mehrere Anträge vor. Sowünschte
die Handeiskommer München, unterstützt vom
Stadtmagistrat Traunstein und dem Kurverein
Bad Reichenball, die Führung eines neuen
Abendschnellziuges von Salzburg über Rosenheim
nach München (Saltburg ab etwa 9.30
Uhr) und die Schaffung eines täglich verlehrenden
Eiluges. in der Gegenrichtung (München
ab etwa 5 Uhr früb). Duiese sehr kostvieligen
Mehrleistungen sind nach der Erllärung.
wer Verlehre verwaltung wirtschastlich nicht vertretbar;
der Frühverkehr nach Salzburg wird
durch vie Züge 803a, 803 und 8373.5, semie
811 hinreichend bedient. Als nicht durchfübrdar
wurde die Herstellung des Anschlussesdes Schnellzuges
D 56 von Salzdurg mit den Ziügen
1342 nach Holztirchen und 969 noch Mühldorf
in Rosenheim — Gesuch ves Verkehrsverbande.
Chiemsee in Prien bezeichnet; ebenso ist das