Nummek 037
— — —
ricker, .— 3
r Summe der ausgel
zoepss e steht eine mindestens gleich
hobe Summe ausgeliehener ersler Vopothenen
gegenüber, welche in der Regel nur bis zur Hälfte
des Schätzungswertes gegeben werden. Wenn
man berücksichtigt, daß i lonst da Fundament
unserer einheimischen Pfandbriefbanken ein sehr
gesundes ist, so unterliegt es keinem Zweifel,
daß deren Pfandbriefe (welche mit Ausnahme
jener der Würzburger Bodenkreditanstalt für
mündelsicher erklärt sind) eine erstklassige Kavitalsanlage
gewährleisten. Abgesehen von der
Sicherheit kommt aber der Aandbriefanlage
der Vorteil zu, daß diese Wertpapiere jederzeit
vcräußert werden können, das darin angelegte
Geld also slets ohne Kündigung flüssig gemacht
werden kann. Außerdem lind bekanntlich gegen
Verpfändung von Pfandbriefen leicht von jeder
Bank Barvorschüsse auf kürzere oder längere
Zeit zu haben. — So spielt der Pfandbrief in
unserem Wirtschaftsleben eine bemerlenswerte
Rolle und die in den letzten Monaten zu verzeichnenden
beträchtlichen Umsätze darin zeigen, daß
hm seitens des Kapitalisten, Stiftungsverwal=1
usw. die gebührende Beachtung geschenkt
d
wir
Aus dc— Gerichlssagle.
Kal. Amtsgericht Nosenhei##.
Dienstag, 21. April 1914.
Ein Betrögerpaar scheinen der led. Reisende
Robert Vollstuber und die Kassierin Maria
Michl, beide aus Graz und zurzeit hier in Hasi,
zu sein. Beide sind wegen Eigentumedelikte! bereits
vorbestrast, Vollstuber schon erheblich. Das
Pérchen stattete unserer Gesch äftswelt einen unlienamen
Besuch ab. Sie kamen beide am 9.
Vril:à zunächst in das Partiewarengeschäft Münbenerstraße
26 und ließen sich fünf Blusen vorhen
die sie gleich mitnahmen. Am Nachmittag
desselben Tages ließ, sich Volli:uber im
Tündlereilhen Moser in der Heiliggeiststraße
D Damenschnürsti: fel zeigen, währeud desien Be—
gleiterin ein Paar Rinderstiesel verschwinden
mechte Beide sind geständig und zeigten zum
Teil Neue. Vollstuder erbielt 2 Monate 15
Tage Gefängnis, wovon 10 Tage durch die Unk-iuchungehaft
verbüßt sind, während die Michl
1 10 Tagen Gefängnis davon kam, die ebenseail
als verbüßt angerechnet wurden. Das
Strasausmaß erllärt sich einerseits daraus, daß
die Angellagten dußerst rafsfiniert vorgegangen
sind, andererseils die Bestohlenen ihre Waren
wieder zurückerhielten.
Eine dem fremden Eigentum sehr gefährliche
Pcrion scheint das Dienstmädchen Anna Rohrer,
zurzeit hier in Strafhaft, zu sein. Trotz
ihrer Vorstrafen kann die diebische Elster ihr
vekwerfliches Handwerk nicht lassen. Die An-Pellagte
war längere Zeit im Hotel „Deutscher
Kaiser“ als Silberputzerin angestellt. Sie enkwendete
damals aus einer unverschlossenen Kiste
19 Messer mit Silbergriffen, 7 Gabeln und 2
Löffel im Gesamtwerte von 52 , ferrer
2 Löffel und noch mehrere Messer GEabeln
Mmit Holzgriffen im Gesamtwerie von 14 Mk,,
so daß Hotelier Groß um 66 Mk. geschädigt ist.
Außerdem ließ sich die Angeklagte von der damals
im gleichen Hotek in Diensien slehenden
Köckin Rosina Seilinger einen Strohhut und
ein Paar Damenhalbschuhe zur Aufbewahrung
übergeben, trug jedoch den Dut ganz auf. Dabei
machte sie der Seilinger die unwahre Vor-Wiegelung,
sie habe jetzt in der Innstraße
eine eigene Wohnung, da sie heiraten würde;
vom Miltelmeer zut nordsee.
Reisebilder von Achim v. Winkecf#ld.
(Fortsetzung.)
Als wir am nächsien Morgen erwachen. fahren
wir schon wieder längs der spanischen Küse.
Hinter uns liegt Valenzia, die Hauptsiadt der
gleichnamigen. Hoon deren Niederungen nicht
mit Unrecht im Rufe großer Fruchtbarkeit stehen
(.,Das maurische Paradies“). Nicht nur
Getreide und Gemüse, sondern auch Fruchtbäume
gedeihen hier in Menge, und oft kommt
es vor, daß dadselbe Feld im Laufe eines Jahres
Weizen und Reis hintereinander trägt, weshalb
auch ein Sprichwort sagt: „Valencia, Gottes
Preis, denn gestern Weizen. heute Reis."
Bald oarauf taucht Alicante auf, die Stadt, die
belannt geworden ist durch den süßen, dunkelroten
gleichnamigen Wein und durch den gleichsalls
hier wachsenden Vino Tinte, der zum
Färben anderer Weine dient.
Der nächste Morgen findet uns im Hasen von
M##lga. In bläulichem Duft, in fein= Schattierangen
von Rosa, Violett und Purpur gebetict,
liegt die Stadt, hinter der schneeleuchtend
die Siehra Nevada thront, die „beschneite Säge“,
di: sich bis zu 3500 Meter erhebt. Ueber der
Siakt. deren Klima zu den schönsten und gleichmaßigsten
Europas gehört, ragt ein steiler Felshügel
mit einer Fesie aus dem 13. Jahrhundert.
Alt- umd Neustadt sind scharf voneinander
unterschieden. Winklige, finstere Gassen mit
Häusern, die wenig Vertrauen erwecken, auf der
anderen Seite welte, luftige Promenaden und
schöne Plätze mit Cafes und Vergnügungslolalen.
Unter letzteren natürlich der unumgängliche
Zirkus für Stiergefechte, der hier 110 000 Per-—l#r
Anetgen
bei ihr wären die *— also — —
Erst auf die Drohung, Anzeige zu erstatten,
gaß die Beschuldinte. die Sachen wieder heraus.
Unter Einrechnung einer am 14. April vom hiesioen
Schöffengericht wegen Betrugs ausge sore
menen Gesängnisstrafe von einem Mono#e
launte das Gericht wegen Diebstahls und un
terschlagung auf 5 Monate Gefängnis.
Ein alter Sünder hatte sich wieder wegen
Diebstahls zu verantworten. Es ist der verh.
Korbflechter Martin Wagner, zurzeit hier in
Haft, der schon wegen Diebstahls mit mebrjährigen
Zuchthaus= und Gefängnisstrasen vorbestraft
ist. Am 6. April ds. Is. kam der Angellagte
außerhalb Per Ortschaft Weickering an
dem Holzschuppen des Maurermeisters Großmann
vorbei und nahm den davorstehenden
Handkarren im Werte von 25 Mk. mit sich,
worauf er ihn in Griesstätt, wie er angab, um
10 Mk verkaufte. Er schützte in der Hauptverhandlung
Notlage vor, welche das Gerickt
auch einigermasen anerkannte und dafür nur
eine zehntägige Gesängnisstrafe verhängte, welche
durch die seit 8. April erlittene Untersfuchungshaft
verbüßt ist, so daß der Haftbe fehl
cufzuheben war.
Schlab solgt.
Anünchen. 17. April. Der Schlachtviehmarkt
war wiederum sehr gut mit Großvieh,
Kälbern und Schweinen, schwach mit Schafen
lenellt, im ganzen mit 6715 Stück. Die Qualität
des Großviehes war auch in dieser Woche
ziemlich unverändert. Auf dem Kälbermarkt:
standen erstllassige Tiere spärlich. der größle
Teil war minderwertig, bei den Schweinen Bratenschweine
in der Mehrzahl, Fettschweine waren
genügend vorhanden. Heutiger Auftrieb:
301 Ochsen, 329 Bullen, 540 Kühe und 246
Rinder. Von diesen waren 52 Ochsen aus Oesterreich
und 26 Ochsen aus Norddeutschland neu
eingeführt. Der Handel mar unrerändertt rubia.
Es erzielten pro Jentner Lebendgewicht:
On#j##en, Oesterreicher, 55—59 Ml., einige beste
Stücke über Notiz, bayerische, vollfleischige, ausgemästete,
höchsten Schlachtwerte: 44—52 Ml.,
im Alter von 4—7 Jahren 36—43 Mk., mäßig
genährte 22—35 Ml., Bullen, vollfleischige,
ausgewachsene 38—42 Mt., vollfleishige jüngere
32—37 Mk., mäßig genährte 24—31 Mk.
Le und Kalhinnen, vollfeishige, ausgemä-Heten
bis 7 Jahre, 38 Mik., iissenähe
37 Mk., gering gerh 18—31 Mk., Rin-"
vollleischige 42—43 Mk., mähig genährte
—41 Mkx., gering genährie 16—34 Mark.
Auf dem Kleinviehmartte waren 5299 Stül
und zwar 1798 lebende und 482 tote Kälber
(davon 66 Stück aus Oesterreich), 1016 lebende
und 1072 tote Schweine (davon 433 aus Norddeutschland
180 Schafe und 751 Lämmer. Der
Handel auf dem Kälbermarkte war flau, bei
den Schweinen stark gedrückt; es verblieb ein
erheblicher Rest. Die Preise für ein Pfund
Lebendgewicht bewegten sich bei den Kälbern
zwischen 43 und 61 Pfg., bei Schweinen zwischen
42 und 48 Pfg., feinste 50 Pfg., geschlochtet
sosteten erstere 48—59 Pfg., letztere 52—62
B#n inie 64 Pig., Schweinemuttern 35—42
Pfg. Der Schafmartt verlief ruhig, Preise unverändert.
□
□
Cetzte Nachrichten.
München, 21. April. Der Ausschuß der
Kammer der Reichsräte hat mit 8 gegen
sjeonen fastt, aber trotz seiner Ausdehnung fast
siets bis auf den letzten Plat besetzt ist. Steht
doch dies wenig erquidliche Schauspiel immer
noch im Brennpuntkt des Volksinteresses und
wird wohl auch trotz der immer mehr lich ein
bürgernden Kinos unumsiritten im Mittelpunt
bleiden.
In emdrucksvoller Fahrt mit anschlie ßenden
Besichtigungen lernen wir Kathedrale uno
ibralfare, Villenviertel und Parkanlage tennen
und verweilen geraume Zeit in der interessanten
Markthalle, is der sich ein buntes Leben
zusammendrängt. Bunt und lecker sieht es
besonders auf dem Fruchtmarlt aus. Hat man
doch nicht mit Unrecht Andalusien das Paradies
von Spanien genannt. Wälder und grüne
Saaten, Wiesen und Flüsse wechseln ab. Liebliche
Ortschaften licaen inmitten von Oleanderund
Olivenwäldchen, umblüht von Pfrsichund
Feigenhainen, umschattet von Granatbäumen.
Garten reiht sich an Garten, duftend
von Myrten, Jasmin und Nosen, und üher dem
Ganzen wölbt sich ein Himmel von durchsichtigem
Blau. Nicht nur auf die etwa 7000
Weinberge in der Umgegend von Malaga fei
hingewiesen, sondern auch darauf, daß hier
der Acker dreihigfältig trägt, ohne daß etwas
Besonderes für ihn getan wird.
Der ganze Reichtum der Umgebung spiegel!
sich gewissermaen in der Marlthalle wieder.
Melonen und Kürbisse, Gurten und Tomaten
liegen aus Bastmuen aufgeschichtet, daneben
steben Körbe, die aus Palmblättern geflochten
sind, hoch gefüllt mit Feigen und Oliven, Zitronen
und Orangen, Weintrauben und anderen
Herrlichkeiten. Und chen all S
awis
Spenden der Natur die urwüchsige Buntheit der
Verkäufer.
S Stimmen das Regierungspostulat Über is doo
M. zur Unterstübung der gemeindlichen Arbeitslosenversicherung
abgelehnt. Dagegen
wurde ein Antrag Cramer-Klett angenommen,
den gleichen Betrag zur Bekämpfung der
Arbeitsloligleit einzufetzen.
München, 21. April. Der Magistrat hat
heute das Gesuch des Bürgermeisters v. Brunner
um Versetzung in den Ruhestand ab
Ende Juni angenommen. Oberbürgermeister v.
Borscht widmete dem Scheidenden ehrende Worte
der Anerkennung für seine Verdienste um die
Gemeinde München. Gleichzeitig wurde beschlossen,
dem scheidenden Bürgermeister das volle
Gehalt in Höhe von 21 300 Mk. als Ruhegehalt
zu bewilligen und seine Büste im Sihungssaale
des Magistrates auszust ellen.
ünchen, 21. April. Hier wurde ein Fahrpostschaffner
verhaftet, bei dem eine ganze
Relhe von Schmuckgegenständen, die von Diebssäblen
herrühren, darunter 14 goldene Uhren,
gesunden wurden. Da sich bei ihm in letzter Zeit
Spuren von Geistesstörung bemerlbar machten,
wurde er einstweilen in die psychiatrische Klinik
überführt.
Neumarkt i. O. 21. April. Der Amtstichter
Strõbel von Nasel wurde in seinem
Zimmer uerschosien ausgesunden. Das Motiv
zur Tat ist noch unbekannt.
Neustadt a. A., 21. April. Die 13jährige
Tochter des Oekonomen Ströbel in Buchtliage n
wollte gesiern das Herdfeuer anmachen. Die
Kleider fingen Feuer und das Mädchenerlitt
so schwere Brandwunden, daß es nach einigen
Stunden starb.
Nürnberg. 21. April. Heute früh brach
in dem Anwesen des Schweinehändlere Zimmermann
in Roth Großfeuer aus, das g. on
in lurzer Zeit ouf das Anwesen des Bäjermei.
sters Reinhart und auch auf zwei große Stadel
übergriss. Die Wohnhäuser von Zimmermann
und Reuhart, iowie die beiden Stadel sind völliq
niedergebrannt.
Breslau, 21. April. Wie mehrere Blätler
melden, steht auf der Vorschlagsliste für den
Breelauer Bischofostuhl obenan Bischof Korum-Trier.
Es solgen die Bischöfe Schmitt-Fulda
und Bertram von Hildesheim u. a. Die
Eröffn ung des Testamente des Fürstbischofs
Dr. Kopp ergab, daß er ein Vermögen von sieden
Millionen Mark hHinterläßt. Als Univerlalerbe
hat der Verstorbene das Domkaxitel
kiEngunegt. Außerdem erhalten Beamte und Bebenste
des Domkapitels Legate und Gratisilasonen
Koburg, 21. April. Gestern abend
brannten hier 13 Scheunen und Stal! tungen
nieden inig- Privozhäuser wurden beschädigt.
Paris, 21. April ie meisten Blätter
bringen anläßlich des bevorstehenden Besuches
des englischen Königspoares jehr herzliche
Begrüßungsartitel und erörtern dabei insbesonders
die Bedeutung der Entente.
Stockholm, 21. April. Nach der heutigen
Zöhlung sind bei der Wahl zur zweiten Kammer
gewählt: 79 Rechte, 65 Liberale, 70 Sozialisten.
Die Rechte gewinnt 21 und verliert 1,
die Liberalen verlieren 28, die Sozialisten gewinnen
12 und verlieren 4 Sitze.
Washington, 21. April. Das Repräfsentantenhaus
hat eine Mesolution angenommmen,
welche die Verwendung der bewaffneten
Macht gegen Meriko gutheißt.
Veracruz, 21. April. Kapitän Hughes,
der Chef des Stabes der atlantischen Flotte,
begab sich zu Gencral Maas, dem Befsehlrhaber
Nicht minder interessant ist das Treiben am
Hafen, in dem die Schätze des Landes verladen
werden. Außer Feinen, Manoeln, Olivenöl und
Erzen spielt wohyl die Dauptrolle der jährlich
in 20 000 Fässern zum Erxport verladene
Malagawein, der aufs dem Tonschiefer des sich
60 Kilometer in die Ebene vorstreckenden Hügellandes
üppig geeiht. Gehören doch Trauben
im Gewichl von 2 bis 2½ Kilo nicht zu den
. Seltenheiten.
Die Kais, die eine schöne Aussicht auf das
Meer bieten, sind des Abends, wenn die Hitze
nachläßt, von einer bunten Menge belebt. Die
Männer, die als Leute von Weltsitte einen
Kuf haben und sich dieses Rufes wohl bewuht
sind, rauchen ihre duftenden Zigaretten, die
wegen ihrer Schönheit und Grarie berühmten
Frauen, in deren duntelsprühenden Augen schon
so mancher Romantiler mehr geleien hat, als
in ihnen zu lesen ist, fächelt sich kolett mit den
Fächern frische Luft zu. Dazwischen Seeleute
us Italien, England oder Afrila auf ihren
dewichtigen Seebeinen, Matrosen mit roten
Zipfelmützen, Landlente mit Jacken von Schaf-#eell,
schwarzen Gamaschen und gelledernen
Schuhen, mit hohen, spiten Huten aur vem
Kopfe. Wasserträger, in Spanien ein ständiges
Requisit der Straßen, preisen ihr klares
Gasser an. „Agua, agua, quten qutere agua?
Agua helada, fresquita coma la nieve.“ („Wasler
Wasser, wer wünscht Wasser? Wasier klar,
frisch wie ver Schnee!“) Dawwischen bisweilen
leeine Kinder, die in Schalen glühende Kohlen
umhertragen, damit sic, die Raucher an ihnen
die Zigaretten angünden lollen.
Immer weiter geht es nach Saden, entlang
an der lpanischen Küste. In gemtehender Ruhe
streken wir uns auf den Liegestählen, blicken
mitkwoch, 22. Mrril- 1014
den, merikanischen Bundestruppen in Veracruz,
d zum Hafenkommandanten und ersuchte sie,
an- Handeksschiffe zum Verlassen des Hafens
aufzufordern. Der amerilanische Konjul ersucht
alle Frauen fremder Nationalität, auf den im
Hasen liegenden Schissen Zuslucht zu suchen,
vorzugsweise auf den Dampfern „Meriko“ und
„Esperanza“, die von der amerikanischen Marine
für diesen Zwec gechartert wurden.
Wetterberichi
für Mittwoch den 22. April 1914.
Keine Aenderung.
Tolenlifte.
Rosenheim: Polykarp Barth, Spitalpfründner.
Oberwindering: Alois Möderl, Auslageater
beim Dax, 66 Jahre.
Mühlthal-Ramerberg: Benno Wurm.
Kunstmühl= und Sägewerksbesitzer, 65 Jahre.
Wasserburg: Susanna Ascher, Goldarbeirerswitwe,
61
Stähnsteine
ahre.
Mar Binder, Buchhalter, 41
Mre : Sophie Bauer, geb. Kirchberger,
Hausbesitzersgattin, 53 Jahre
Die Marke „Scott“.
n, Toͤchterchen Dina mit elnem benengahen
bound sl Plud wog, lo 4. ich cs elne Zeitlang Scolla
Leberiran. Emussson nebmen ch g#riff zur Marke Scol#“
wenl die Fletge, cde zebe Fasche binen billgeren Emul.
ulcht a nedme## schien. Sco#s###mmulsion
ia uckte sie ui inn Vehan und der Erfolg blicburcht
aus: Denn nach 4 Fl. elchen balte Dina schen 5¼, Plend
zugenommen und nach wellrem Gbrouch 8 zu einem
letlen, dlatrunden Msssther enkwichell, das mII 15
Monaten allein lief und über dessen 8 Aus!ehen
vnd munteres Wesen sich jedtan reu
Bad Münher a. Stein. 14. Jull 1 % h. Viedl.
Mit dem Eimehmen von Scotts Emulsion
geht die Gewichtserhöhung Hand in 1 Hand und
damit eine Stärkung des Körpers. Der Appetit
und die Verdauung werden angeregt, ebenso die
Lebensfreudigkeit. Dabei nehmen die Kleinen
Scetts Cmulsion gewöhnlich mit Wonne, kein
Zwang und Schrecken, wie beim gewöhnlichen
Lebertran. Freilich die Marke Scott, Schut
marke Fischer mit Dorsch, muß es sein, denn das
Kausen von billigeren Nachahmungen ist eine
nupßlose Geldausgabe. een is
Tteis nur Scotis Emulfion!
an „Omusen, Dird e eussalen im giebtn
1½ ler#:ch: #
n .
shaltes »ein erst-d nelkeketksstvms
stets-s.s).uk et ums-sum sitt » mnkc
L
L rn gauree Na i ins
ahnen-nun )1Inskcl-«. Mit-.- u nent
oromat'iche Emut##on um Zimt., Mande und Gaul-.
theriaol je 2 Aropi#en.
Sreieldr Nauchen, wenn mun dessen Nr
uuchri neen derch W ilm
mrff. Lorraign ollen Apochelen un
rrosm„n rCai#clckuchber M
über das v von leinen weißen Schaumkämmen
gekrönte Meer, über dem die Sonne glizzeri,
oder schauen dem neckischen Spiel der Delphine
zu, die sich in munterem Wettschwimmen, bate
aus den Fluten herausschnellend, bald dicht
unter der Oberfläche einherflitzend, um den
Bug urnerei Schiffes tummein. Wie ganz,
ganz anders, wieviel genußreicher und forg
loser ist doch eine Vergnügungs fahrt zu Wasset
als eine solche zu Lande, in die immer wieder
der leidige Alltag mit seiner Sorge um Bahnverbindungen,
Hotelrechnungen, Trinkgelder,
Verständigung usw. hineinspielt.
Oft schon bin ich hier gesahren, aber immer
wieder ist der Zauber neu. Diese wundervoll
zarten Farben über Himmel und Meere, die oft
io seltsame dusse Beleuchtung, die um schroffe
Fillen liegt, dieses matte Gelb, dieses bräuvliche
Rosa, dieser Hauch von Violelt. Mutwillig
lecen kleine Wellen an der Küste empor
und sallen zerstäubend wieder zurück, ein # Segler
glektet kangsam vorbei, einsame Straßen ziehen
sich an den Bergen hinauf, ab und zu ein
kümmerliches Gehöft, wie Blütenduft weht es
vom Lande herüber, legt sich um uns, umschmeichelt
uns, wiegt uns in ein lächelndes Träumen.
saesllaig Inselgruppen in dunlelrotem Abendchein,
Risse, um die ein grünlich und grau schillerndes,
immer mehr dunkelndes Meer spielt,
latte Farben, vor denen sich Schleier auf
Schleier senkt, bis sie in eine geheimnisvolle
Entrücktheit verdämmern bis ich alles in
die sebnsuchtdurchwobene weiche Nacht des Südens
verliert.
Gortsetzug folgt.)