Hist. lit. 116— 1181 113
1878: 6 C. v. Siebold; 7 Th. Schwann; 8 Tlieod. Benfey. 1879:
9 M. A. Stern; 10 W. Henzen und (W.) Helbig. 1881: 11 G.
Hanssen; 12 R. Bunsen. 1882: 13 (Th. L. W.) Bischoff,
Hist.lit.117 18Bl. zu 341/,:2lem. um 17380.
Joh. Peter v. Ludewig, “Pflichtmässiges Gutachten auf die von
der Magdeburger Krieges- und Domainen-Cammer vom 31. Maji 1730
und dem hiesigen Salzdeputations-collegio d. 13. April 1730 gethane
Vorschläge über den jetzigen Zustand der Hallischen Universität’.
Eigenhändiger Entwurf, gedruckt bei Rössler, Gründung der Universität
Göttingen p.439.
Hist.l1it.117i ABl. zu 321/,:21lcm. 18. Jahrh.
Friedrich Wilhelm I an die Universität Halle (über 14 Punkte),
Berlin 13. Jan. 1731; Abschrift.
Hist.1l1it.118 15Bl. in folio. 1713.
Herm. v. d. Hardt: Reuehlini festum seeulare celebratum in
Auditorio Philologico in Academia Julia a. 1713. diebus 9—12. Octobr.
Eigenhändig, mit Holzschnitten. Vermuthlich gedruckt und wahrscheinlich
auch enthalten in der umfangreichen, an 50 Bände umfassenden
Sammlung v. d. Hardt’scher Sehriften der Göttinger
Bibliothek.
1736 aus der Bibliothek des Göttinger Gymnasiums.
Hist. 1it.118Si 374 lose Bl. meist von ungefähr 53 : 20 cm.
1589— 1807.
Originalakten der Universität Helmstedt, Bl. 1—331 chronologisch
geordnet aus den Jahren 1589 — 1807, B1.332 —374 ohne
Angabe des Jahres.
Der Inhalt dieser zum grössten Theil aus Briefen bestehenden
Sammlung ist sehr mannigfaltig. Vorwiegend sind es Schriftstücke,
die sich irgendwie auf die Jurisdietion der Universität beziehen (so
7. B. Bl.8 ein Schreiben von Elisabeth von Braunschweig, der
Mutter des Herzogs Friedrich Ulrich, aus dem Jahre 1604), also
Protocolle über Verhöre, Bescheinigungen über den Empfang von
Citationen, Beschwerden von Gläubigern über säumige Schuldner,
Verantwortungsschreiben sowie Bitten anderer eivil- und militärgerichtlicher
Behörden um Rechtshülfe.. Da derartige Fälle den
Mitgliedern der Universität oder Facultät vielfach durch Rundschreiben
zur Kenntnisnahme und Begutachtung mitgeteilt werden, so weisen
diese Rundschreiben die Autographa der meisten Helmstedter
Professorenauf. Andere Sehriftstücke betreffen mehr Verwaltungssachen;
so finden sich Quittuugen (z. B. Bl.62 von Maria Sabina
Abbatissin zu Gandersheim über 10 Malter Hafer, 1661), Rechnungsablagen
(so Bl.36 von Jac. Tappius und Chr. Schrader über eine
1644 im Auftrag der Universität unternommene Reise von Helmstedt
nach Hannover), Aeten über die Besoldung der Professoren n. a.
Daneben giebt es einzelne Briefe, die mehr privaten Charakter
tragen, so z. B. Bl.199 von Joh. Fabrieius, Helmstedt 1724, mit
Bemerkungen über den Pabst, Ludwig XIV, das päbstliche Archiv
und die Ausgrabungen in den Farnesischen Gärten; B1.361 Hartmann
3