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— Räd-ir (lat.), f. [8 24, 3, ĩeis]: Wurzel, —
bes. botanisch (s. Ohen Regist. 3 33 ff.) u. pharmacentisch;
ferner in der Sprachlehre u. Mathem. —
Uadia 2c.: s. Rarsch 2c. — Radjewina (serb.),
f.; 0: das Holz des Perückenbaums (it. Scodano).
CRobert 1, 144. — Rädl-itz (slaw.), m., es;
e; Jo, m., —s; —#: Hakenpflug. Kreytag Bild. 1,
32 (Ruchädlo. Landwirthsch. 3. (551 106 5ba). —
Uadomönt 2c.: s. Redemont 2c. — Radompol,
f.; 0: s. Radegast. — Radot-age (frz. —äshe), k.
(n., uv.): —m, —#: Rede ohne strengen, innern
Zusammenhang. G. 14, 56; Mein wohlmelnendes
N. über die pfa desidéria. W. 30, 41; Diese Art v.
philosopxhischer R. [Geplauder)] steht Ihnen gar wohl
an. Merck 2, 85 2c. zumeist tadelnd: albernes Geschwätz,
Faselei 2c. -eur, m., —#; —6, —e: Einer,
der radotiert, Fasler 2e. -er#iè, f.; —eyn: Radotage.
- Eren, intr. (haben): sich in Rakotagen
ergehn. S. 14, 34; R. heißt nicht, wie das gemeine
Lexikon sagt: albernes Zeug reden, sondern auch: das
Rechte zur unrechten Zeir sagen, welches dem s. g. Verstande
immer albern vorkommt. Reinh. 72; W. 30,
52; 34, 117 ½. — Radouc-##ren (frz. —uß—),
tr. — adoueieren (s. d.). issement (□mäng), u.,
—6 : —: — Aroucissement. — Rädowa: s. Redowa.
— Hädsch-alh) (skr., auch geschr. Raja, Radjah r.),
m., —#6; —§: „Regent“ (s. d. u. rex), Herrscher,
Fürst, Herrschender, Einer aus der Herrscherkaste 1e.,
— nam. die einheimischen ostind. Fürsten, als
Vasallen England's 2c. Ausld. 38, 104 8b; fallmerayer
Gs W. 2, 103; G. 1, 199; 32, 359; Giude Ch. 2,
131; 111; Cunkowm 3. 2, 181; Monatbl. 1, 489b;
2, 511b; 50 5b (s. Ray); Die Nawabs u. Zemindare,
Mahararschas [s. d.] u. Nacschas. Westermann 3,
533b; w. 7. 219 1c., — vgl. auch im Kartensp.
als (arab.) Bez. des Königs: Rasja. pe#termann
Or. 1, 161. -püte, m., —n; —n: „Radschas-Sohn“,
— als Name eines kriegerischen Stamms
in Indsen. Grude Ch. 2, 111 2c., vgl.: Der ind.
Kriegerkaste od. der Rasbuten (Radirutg). Hetten
1, 430 ff. (s. Chetry; Singb). — Radza-Kariia:
Frohndienste, bei den Singhalesen. Spieß Exp. 62.
Näf (hebr.), m.: — Rab (s. Rabban u. Rabbi),
vgl. — bei den heutigen Juden — Réblb) vor
Namen als Ebrentitel — Herr 2c. — Nafsael #rc.:
s. Raphael. — Rafäle (frz.), f.; —n, —5: Stoßwind.
— Uäff, m., -(e)s; -#e, —6: Der Heilbutt. ..
In Norwegen u. Schweren macht man davon R. u.
Röckel [Rekel, Räkel, Räckling)]; sener ist nichts Andres
als die Flossen mit der daran hängenden ferten Haut,
dieser lang geschnittene Riemen des fetien Fleisches,
welche mit Solz eingerieben u. an Stangen getrocknet
werden. Olen 6, 168 2c.; Rochel 7, 107. — Rafsia,
f.; —s#: auf Madagaskar eine Pfl., deren Blatter
zu Flechtwerk dienen. Globus 7, 266a. — Raffinade
(frz.), f.; —n: das Raffinieren, nam. von
Zucker — u.: der raffinierte, völlig weiße Hutzucker
(ogl. Melis 1). Karmarsch 3, 733 2c.; selten in
Bezug auf geistige Verfeinrung 2c.: Daß diese R.
der Menschheit auch hier zunimmt an Weisheit. Naur
16, 350 ac. -adeur Cör), m., —#; —66, Se: Raffi-Raft
neur, Zuckersieder. Uat3. 21, 101. -age (f5),
f.; —n: das Raffinieren, bes. das Läutern des
Zuckers. -ant, a.: raffinierend, schlau gerieben
(vgl. raffiniert). Bahrdr 3, 151. -atiön, f.: —en:
Raffinierung. -ement (-emäng), n., —#: —6:
Schlauheit, ausgesuchte Berechnung, nam. in Ausnutzung
u. Ausbentung alles für den Zweck irgendwie
Benutzbaren u. zu dessen Fördrung Dienenden.
erik, f.; —e)n: 1) das Raffinieren; Raffinement.
— 2) (s. 1) bes. das Raffinieren des Zuckers
— u.: die Anstalt dazu, Zuckersiederei. -eur, m.,
—6.; —§, —e: Einer, der Waaren, — nam. Zucker
— raffiniert, Zuckersieder. - kren: 1) tr.: Waaren
durch eine damit vorgenommene Behandlung feiner
machen, verfeinern 2c., bes.: a) Metalle r., so:
Eisen r., durch Zusammenschweißen u. Schmieren
der zerbrochnen Stäbe (Karmarsch M. 1. 147) od.
rurch Umschmelzen unter Einwirkung eines Windstroms
auf das geschmolzne Eisen (im s. g. Feineisen-
od. Raffinier-Feuer. 23); ferner: Stabl
gärben (s. d. Ss.) od. r. (29); Zinn rauschen (s. d.
Se.) od. r. (12); Das hammergare Kurfer r., in einem
Flammofen bei Luftzutrilt in Fluß erhalten, bis
die Beimischungen orydiert u. in Schtback verwandelt
sind. 36 2c. — b) Zucker r., sictend läutern, v.
den Unreinigkeiten u. der Melasse befreien. Kaormarsch
3, 731. — c) Brennöl, nam. Rüböl r., mittels koncentrierter
Schwefelsäure v. der schleimigen Substanz
reinigen u. ä. m. — 2) (s. 1) Raffiniert, auch
übrtr.: a) — abgefeimt, schlau, verschmitzt 2c.:
Den raffinierten Betrüger. Sieffens Malk. 1. 331 r2e.
— b) (rgl. 3) ausgeklugelt, mit Raffinement
(s. d.) ersonnen: Raffinierter Betrug 2c.; Die rafsiniertesten
Martern. Spielhagen Pr. 5, 120; Eichendorff
Gsch. Dr. 88 rc.; Der überraffinierte Lurus. CEenzb.
26, 3, 377 2c. Dazu: In den namenlosen Raffiniertheiten
der Ausschweifungskünste. Schetr Stud.
1, 192c. — 3) intr. (baben): auf Etwas grübelnd,
berechnend — mit Raffinement sinnen: Auf, über
Etwas r. J Kohl Par. 2, 26; Sch. 109a; W. 7. 13 1e.
u. tr. in Zistzg (mit Angabe der Wirkung): Madame
de Warrens, welche die Verführung zu einem pädagogischen
Experimente hinauf raffiniert fr-d hinaufgetrieben]
batte. Schter Bl. 1, 169; Diese heilige Verpflichtung
weg= zu-r. Ir-d weg zu klügeln, zu disputieren).
Mag. d. Ausld. 36, 494b c. — Raffstéli-a
(nlat.), f. [8 24, 1; Se, f.; —# : eine Riesenblume
auf Sumatra, — mit dem einheimischen
Namen Krubut. Ohen 3, 302. — Rafraich= linkorrekt:
Refraich-) kEren (frz. rafrähsch-), tr.
(refl.); er-, an-, auffrischen 2c.: Eine Festung r.,
mit frischer Mannschaft u. Munition versehn; Das
Geschütz r., nach dem Feuern ein wenig abkühlen
lassen; Die Trurpen, sich r., auf dem Marsch, durch
kurze Rast u. Stärkung 2c. -isfänt (ng), a.:
rafraichierend. -issement Cmäng), n., —8; —:
Erfrischung 2e. Wachenhusen Eva 27. Cisseur (—ör),
m., —#; —§, —e: „Crfrischer“, z. B. Werkzeug zur
Besprengung in Art v. Staubregen. Oor#enl. 17,
248a. — Häft (engl.), n., —; —#: Floß. Oetrsãcti
Miss. 3, 225; Globus 6, 4b.