Volltext : Entwickelung und Stand des höheren Mädchenschulwesens in Deutschland.

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geltenden  Bestimmungen  hier  gleichfalls  malsgebend.  An
öftentlichen  höheren  Mädchenschulen  bestehen  zwei:  die  1854
unter  dem  Namen  Sophienstift  von  der  regierenden  Grolsherzogin
  errichtete  Bildungsanstalt  für  Töchter  höherer  Stände
in  Weimar  und  die  Karolinenschule  (1848  gegründet,
1873  umgestaltet)  in  Eisenach.  Von  diesen  Schulen  steht
die  erstere  direkt  unter  dem  Protektorat  und  der  obersten
Leitung  I.  K.  H.  der  Frau  Grolsherzogin,  die  letztere  unter
derselben  Aufsichtsbehörde  wie  die  höheren  Knabenschulen.

Übersicht  über  den  Stand  des  höheren  Mädchenschulwesens
im  Grofsherzogtum  Sachsen-Weimar-Eisenach.

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Fachlehrer

2.  Private  höhere
Mädchenschulen
  .  2.  ....  8  1  6  —  1  }  573  10  19  21  11

1)  Bei  den  Lehrern  sind  auch  die  Hilfslehrer  mitgerechnet,
  deren  Zahl  besonders  bei  den  privaten  höheren
  Mlädchenschulen  nicht  unbeträchtlich  ist.

9.  Grofsherzogtum  Mecklenburg  -Strelitz.

In  Bezug  auf  das  Allgemeine  gilt  von  Mecklenburg-Strelitz
das  bereits  bei  Mecklenburg-Schwerin  Gesagte.  Die  Zahl  der
öffentlichen  höheren  Mädchenschulen  beträgt  2.  Davon  ist
eine  (die  höhere  Mädchenschule  in  Neustrelitz)  grolsherzoglich,
  die  andere  (in  Neubrandenburg)  städtisch.  Beide  haben
Yjährigen  Kursus.  Die  erstere  ist  dem  Konsistorium,  die
zweite  dem  Magistrat  untergeordnet.  Es  unterrichten  an  den
beiden  Schulen  4  akademisch,  4  seminarisch  gebildete  Lehrer,
9  Lehrerinnen  und  2  Hilfslehrer.

Es  bestehen  aufserdem  noch  2  öffentliche  Mittelschulen.