Full text : Militär-Handlexikon.

Marine.  39

binter  der  Milte  des  Schiffes,  derart  ange-  ,  vor  dem  Zerstören  durch  Geschosse  zu

neben  |  sichern,  Ist  vor  und  hinter  der  gepanzerten

dem  30,8  cm  Geschütze  nach  vorn,  zwei   Kasematte  ca-  2  m  unter  Wasser  cin  stark

‘  gepanzertes,  gewölbten  E  Deck  obne  Jede  Det
ordnet  dass  der

Breitseitgeschütze  feuern  können.  Sie  lie-  des  Schiffes  vorn  und  binten  von  dem
gen  eo  hoch  über  Wasser,  dass  sic  im  Stande  .  oberen  vollständig  abgeschlossen  und  eine
sind,  gefährliche  Stechschüsso  auf  die  Deck  etwaige  Zerstörung  der  Seitenwände  nur
der  Gegner  abzugeben.  —  Die  zweite  'bis  zu  dlceem  Deck  möglich  ist,  dease:

Hauptoffensivwaffe  des  Schiffes  bestcht  Lago  unter  Wasser  en  gegen  das  Getro:  fenaus
  einem  weitvorspringenden  lanzcnför-  werden  durch  feindliche  Geschosse  elchert.

re  v
xerden  Vorkehrungen  zum  Lanciren  von  :  yanze  Schiffatheil  bis  zum  Pauzerdeck  voll
os  angebracht  —  Dic  Verwendung  |;  Warser  gelaufen  wäre;  damit  dies  nicht
der  Penzerkörvetten  als  Schlachtschiffe  :  stettiinden  kann,  sind  die  Rüume  über  dem
din  einen  den  schweren  feindlichen   gepanzerten  Deck,  vorn  in  30,  hinten  in
36  Zellen  eingethellt,  ro  dass  cin  Schuss

bol  ac
lich  war,  diesen  Schutz  über  die  ganze  .  beim  Einechlagen  »ur  einige  Z  Zellen  durch-Lünge
  des  Schiffes  in  der  Form  eines  mehr  brechen  kann  und  80  dem

oder  weniger  breiten  Panzergürtele  auszu-  .  beschränktem  Masse  rg  gewährt  -

1  on  T

ment  und  25°  Tiefgang,  wie  beim  englischen  |  Sachcs  a  machen  kann,  das  im  Allge-Thurmschiffoe
  „Dreadnought“,  sle  grösste  N  meinen  r  beim  Anquellen  des  Rocks
‚durch  Zutritt  dce  Wassers  sich  wieder
der  Schidslängo  nur  35  N  etarko  Platten  ;  schliesst  und  den  Leck  entweder  schon
angewendet  hat.  Ge  de  mer  |aelbst  verstopft  oder  doch  seine  Dichtung
grösser  werdenden  Kalibern  der  feindlichen  |  leicht  ermöglicht.  Für  die  Sicherheit  in

Sc  en  ;  übrigen,  unter  Wasser  liegenden  The
|  des  Schiffes  ist  ebenfalls  durch  Einthellung
genügend  erachtet,  noch  viel  weniger  auf  ,  d  Iben  in  eine  schr  gro:  nzahl  von
Panzerschutz  ganz  verzichtet  werden.  Nach  :  Zellen  geso  Das  Schiff  iet  zunächst
eingehenden  Erwägungen  wurde  cs  ale  un-  durch  eine  von  vorn  nach  hinten’reichende,
nöthig  erkannt,  die  Schiffe  In  der  ganzen  |  in  der  Mitte  des  Schiffes  aufgestellte  wase

  recl

Län  durch  einen  Panzergürtel  in  der  jserdichte  Längswand

Wesserlinie  zu  schützen,  vielmebr  für  voll-  |;  linke  Hälfte  gethellt.  Jede  dieser  Hälften
etändig  ausreichend  eracbtet,  we  leser  |iet  ferner  durch  Quer-Panzerschutz
  r  die  im  aniltieren  wände  in  €  einander  abge-Taeile
  der  Schiffe  gelegenen  Kesscl-,  Ala-  |  schlossene  Theile  gerlegt  und  jeder  dieser
schinen-  und  MMunitioneräume  in  Porm  Theile  durch  die  Anordnung  eincs  inneren
einer  Geschlossenen  asematte  vorbanden  ene,  w  rdic  Plattformen,

war.  Es  wurde  dadurch  möglich,  die  |  die  Kohlenraumwände,  die  Seitenwände  der
tko  den  Panzers  nur  wenig  geringer  |  Wellentunelle  und  die  vorn  parallel  den
als  die  wirkliche  Durchschnittspanzerstärke  |,  Ausscnwänden  des  Schiffes  angeordneten
röraten  englisc  schen  Panzerschiffes  „In-  |  vertikalen  Wände  norhmale  in  Unterabflexible“
  zu  nehm  Da  indess  bei  dieser  |theilungen  geiheilt,  so  dass  der  Schiils-Anordnung
  des  Panzers  die  Gefahr  nahe  |  körper  unter  Wasser  aua  1  Zell:
lag,  vordere  und  hintere  unge-  |  steht.  Da  Jede  Zelle  dicht  abgesperrt
panzerte  Theil  der  Schiffe  von  feindlichen  |  wird,  so  kann  beim  Leckwerden  darch
leicht  zeratört  und  die  Schiffe  !  einen  Rammstoss  oder  die  Explosion  eines
dadurch  ent  ei  sinken  gebracht,  |  Torpedos  nur  Immer  ein  kleiner  Thell  des
oder  ihre  Stabilität  so  beeinträchtigt  würde,  |  Schiffes  voll  Wasser  gefüllt  und  die  Sioher-|


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dass  ale  umflelen,  s0  wurde  von  vornher-  |  heit  desselben  daher  nicht  gefährdet  werein
  die  Länge  der  gepanzerten  |  DI  ve  Schiffe  er-&
  de  Schiffe,  auch  wenn  |  folgt  durch  2  vollständig  von  elnand

er  gedie
  vorderen  und  bloteren  ungepanzerten  trennte  Maschinen  von  Je  2800  Pferdekräf-Thoile
  in  der  Wasserlini  rstört  |  ten,  H
sind,  vollständig  stabil  bleiben  und  nicht  der  erforderliche  Dampf  wird  in  8  Kesseln
umfallen  können.  Um  ausserdem  die  Zer-  :  erzeugt,  die  nicht  wie  bisher  üblich  in
£]  in  der  Wasserlinie  liegenden  einem  oder  höchstens  2  Räumen  vereinigt
ungepanzerten  Seitenwände  der  Schiffe  der  |  liegen,  sondern  entsprechend  der  Zellen-Tiefe
  nach  möglichst  einzusnhränken  und  :  elntheilung  in  4  Gruppen  ü  2  Kessel  geüberhaupt

  den  unteren  Theil  der  Schiffe  |  heilt  sind.  Jede  er  hat  ihren  eigenen