Contents : Die Schlacht bei Forbach und die Wehrkraft des deutschen Volkes.

ceder  zwischen  den  Beinen  baumelt.  Unsere  Off:-ziere
  sind  sich  einig,  bei  der  ersten  Schlacht  die
Scheiden  fortzuwerfen,  damit  sie  die  linke  Hand  für
das  Fernglas  frei  bekommen.  Auch  der  Helm  muß
fallen.  Im  Winter  zu  kalt,  im  Sommer  zu  warm  und
zu  schwer,  hat  er  mit  dem  Degen  die  Okkupierung
einer  Hand  gemein,  denn  beim  Schießen  im  Liegen
stößt  ihn  der  aufgeschnallte  Mantel  in  einem  fort
auf  die  Nase.  Für  alle  Fälle  sollte  schleunigst  eine
leichte,  baumgraue  und  wasserdichte  Feldmütze  mit
großen  seitlichen  Dunstöffnungen  und  einem  breiten,
biegsamen  Schirm  von  derselben  Farbe  geschaffen
werden.  Ob  die  schreienden  Farben  der  Husarenjacken
  fallen,  der  unpraktische  Ulanenczapka,  die
Epaulettes,  der  Kürassierhelm,  die  Pelzmütze  etc.,
steht  wohl  noch  dahin.  Die  Trennung  würde  eine
ergreifende  werden.

Neuerdings  verlautet,  daß  die  Offiziere  der  Infanterie
  lange,  braune  Kniestiefel  bekommen  sollen.
Da  hätten  wir  schon  den  ersten  Mißgriff  des  ‚allerneuesten
  Kurses“.  Der  lange  Stiefel  eignet  sich  durchaus
  nicht  für  große  Märsche,  und  ım  Ernstfalle  müssen
wir  maschieren  wie  noch  nie.  Die  Schuhfrage  harrt
noch  der  Lösung,  trotzdem  sie  längst  gelöst  sein
könnte.  Wahrscheinlich  wird  ein  leichter  Halbstiefel
mit  vom  Knöchel  an  verschnallbarem  Schaft  sich
als  brauchbar  erweisen.

Vermutlich  werden  dieselben  Leute,  nach  deren
Geschmack  es  uns  wiederholt  aufstieß,  auch  die  neuen
Uniformen  zuschneiden.  Na,  was  auch  kommen  mag,
nur  keine  Illusionen!  Vertrauen  wir  dem  Zufall,
vielleicht  trifft  der  es  einmal  richtig!  Uns  frommt
allein  ein  tiefer  Griff  in  die  Tasche  und  dann  noch
einer  —  für  die  Abänderungen!