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ließ, sollte dieser wohl zugeben, daß sein schoͤnes Bisthum
dem Normaljahre zuwider iu ketzerische Gewalt komme? *)
Unterstuͤtzte nicht diesen gluͤcklichen Enkel des Bairischen
Landrichters Petenbrek sein Oheim der Churfürst von Coln
und sein Vetter der Churfürst von Baiern so ganz mit vereinigtem
Familienansehen, daß Lampadius zu jeder andern
Emschädigung des Lüneburgischen Hauses eher gelangen zu
können schien, als zum Besitze von Osnabrück. Herr von
Aoaur spottete sogar, daß sich Lampadius Osnabrück einfallen
lassen könnte. Er drohte voll heiligen Eifers, das
ganze Bisthum Straßburg, die vier Waldstädte, und das
ganze Breisgau für seinen König zu sodern, wenn man
Osnabrück dem Normaljahre zuwider einem evangelischen
rinzen abtrete. Und selbst die Schwedischen Gesandten,
wenn sich etwa auch Osnabrück gewinnen lassen sollte,
dachten mehr an die Versorgung des natürlichen Bruders
ihrer Königin als an Entschädigung des Löneburgischen
Hauses; auch endlich auf die Evangelischen überhaupt war
wenig zu zählen, denn auch diese waren nicht sehr für
Braunschweig-Lüneburg ?s). Um auch nur jene sogenannte
Halberstädtische Appertinenzstücke 8) zu retten, hatten
*) Er war mehr als 8zmal bei den französischen Ambassadeurs
gewesen, und hatte ihnen bie Erhaltung seiner Stifter Verden,
Minden und Osnabrück empfohlen, und nie war er ohne Hoffnung
und Trost von ihnen gegangen. Seit daß Verden und
Minden verloren waren, schien er nun noch zuversichtlicher auf
die Erhaltung von Osnabrück dringen zu können. Er drohte
gar mit dem jüngsten Gericht und Avaur schien ihm geneigt
zu sepn.
**) Man vergleiche nur die Nachrichten, die Sattier aus dem
Wirtembergischen, Pfanner aus dem Weimatschen Archive geschöpft
baben. ·
"-«)Loenobtumckocnmsscnoumptæclto Shauen, C. Westerburg,
et Coenob. Walkenried. "Q