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nalen Zufammenhang erhalten, und zwar, da es nicht
möglich it mit ganz Deutjchland, doch wenigjtens mit
Preußen und den übrigen Bundesgenofien im Welten
und Norden Deutichlande. Aber wir wollen diefen Zu:
Sammenhang erhalten auf der Grundlage der Sleichberedhtigung
und nicht des politischen VBafallenthuns, wie uns
die vorliegende Bundesverfafjung zunmutbet.
Meine Herren! Sie jprechen jest fchon mehr als
eine Woche uns immer von nationalen Gedanken, von
der nationalen dee; Sie thun fo, ale ob Sie, wie
früher den Xıberalisinus, nun den nationalen Gedanken
ausjchlieglich in Bacht genommen hätten. Dleine Herren!
Sch fpreche offen mit Shnen, das ijt eine lächerliche Selbjitüberhebung;
denn aud wir jind vom nationalen ©edanfen
befeelt. (Unruhe linke.)
I. Bräfident: Ich muß bitten, den Nedner nicht
zu unterbrechen.
Dr. v. Schauß: Id weiß nicht, ob der Herr Präivent
den Ausorud „Lächerliche Selbjtüberhebung” gehört
bat. „LXächerlich” hat er ung zugerufen, das it dod)
zu Stark, e8 hat Alles feine Grenzen.
Wiesnet: Wenn ih den Auspruc „Lächerlid)“
gebraucht habe —
I. Bräfident: Wenn das Wort „lächerlich“ gebraucht
worden it, jo muß ich diefen Nusdruc aller:
dings als ungeeignet bezeichnen.
Wiesuet: Herr Präjident, Sie haben nicht ge:
wartet, bis ich jelbft den Ausdrud zurücdgenommen habe.
Daß man in der Hiße der Debatte mandmal ein Wort
nicht vorher auf die Goldwage legt, Fünnen Ste uns
nicht verdenten, nachden bdasjelbe wohl in weit höherem
Make fchon oft auf der andern Seite ftattyefunden hat,
— ımd wir haben vergebens auf einen DOrbnungsruf
gewartet.
I. Bräfident: Sch muß dagegen Verwahrung ein:
legen. &8 fanı jeder, der glaubt, da ich die Sejchäftsordnung
nicht handhabe, nad) einer ausdrücklichen Be:
ftimmung der Gejchäftsordnung darüber einen Antrag
an die Kammter jtellen, allein eine folche Zurechtweihung
gegen mid) fann ich nicht dulden.