go für die Ange orge wurde
16 sc * vi * der
5B. Eder und an Stelle des dieehen GB.
Wendl als ständiges Mitgli d Peörahrr. In
die Kommission für wornhn cemeiroicher
Grundstücke tritt an Stelle des GB. Schmi
der GB. Stegmaier“ en der bisher schon i
wnse angehört
i die sfion wurden die Herten
s—iis. Schustetter, Perr und itene ier, ern
Ersatzmänner die err del iel ff. He
seret und Grabichl In die Ert
ersatzkommission d 4 PPesren K. und Groß.
Der Magistrat beschloß, um Forterhebung
des Plasterzolles um weitere 10 Jahre n
zusuchen. Das Kollegium ist damit eikerston.
den. Zur Kemntnis dient die Ministerialentlietzung
wonach die Forterhebung des Bierund
Malzaufschlages bis Ende 1924 genehmigt
ist.
Im Kailserbad sind Dachreparaturen erforderlich,
da der Sturm einen Teil des Daches abdedte.
Die Kosten betragen etwa 300 Ml.
Das Kollegium genehmigte den Zgtas zur
Einstellung in den Gemeindeetat 1915
Für das austättergut sind weitere Bauvornahmen
in Höhe von 1390 Mk. beantragt.
Das Projekt wird dem Bauausschuß überwiesen
und ihm Sparsamkeit ans Herz gelegt.
Seinerzeit wurde beschlossen, sich assch' dluß
über die Notstandsarbeiten und die
dung der dafür bewilligten Mittel zu G
Heute lag eine iteilung des Stadtbauamtes
hierüber vor. Darnach sind nur zwei Projekte
erst völlig durchgeführt und die dafür bewilligten
Mittel verwendet. Von den übrigen ist
verschiedenes angefangen und in der Durchführung
begriffen. Da mit diesen Angaben der
Zweck des Beschlusses noch nicht erföllt ist,
soll der Bauausschuß noch weitere Informalionen
erholen.
Weiter beschäftigte man sich mit der Entsernung
von Bäumen auf dem Viehmarktplatz.
Tabakfabrikant Ettenhuber stellte den Antrag
aif Entfernung von sieben Bäumen, welche
sein Anwesen beeinträchtigten. Im vorigen
Jahre schon beschäftigten sich die Kollegien mit
der gleichen Frage; damals wurde beschlossen,
dem Ansuchen auf Entfernung nicht stattzugeben,
vielmehr die Aeste der Bäume so zuzuschneiden,
daß eine Beeinträchtigung des Nachbaranwesens
ausgeschlossen ist. Das ist inzwischen
auch geschehen. Jute traten die GB. Schrettenseger,
Scheuer, Bauer und Schmidt für die
Erhaltung der Bäume ein, während GB. Stegmeier
die Bäume entfernt wissen will in Uebereinstimmung
mit dem Standpunkt des Verwaltungsrates
für den Viehmarkt. Schließlich
wurde aber mit allen gegen eine Stimme beschlossen,
die Bäume nicht zu entfernen.
Bei dieser Gelegenheit, äußerte GB. Buchecker
den Wunsch, die Lücken in der Baumreihe
am Salingarten doch endlich auszufüllen.
Jetzt sei die beste Gelegenheit damm, so lange
Schnee liege und Frost herrsche. Seine Anregung
verdichtete sich z einem Antrag, dem
sich das Kollegium anschloß. Auch (B. Dachs
unterstützte die Anregung. Bekanntlich beschäftigte
diese Angelegenheit früher schon das Kol.
legium, aber man konnmte sich damals nicht
darüber einig werden, welche Linie man für die
Neupflanzungen einhalten wolle.
Weiter verwies GB. Beppo Huber auf die
Entfernung von Bäumen an der Mangfall zwischen
Stadtgärtnerei und Kufsteinerbahn. Hieruber
besteht bereits ein Beschluß, welcher die
Entfernung von abgestorbenen bzw. überhängenden
Bäumen gutheißt. GB. Huber und
mit ihm GB. Scheuer ist aber der Ansicht,
war, auelin in die Nachlt Hinanszuge gen, die la
nur zu gut die Mordanschläge seiner Feinde verbulle
Nur in einem Punkt war er lonsequent
den Beschlen Breitschwerts geborsam, in der
Ueberwachung der Mahlzeiten Kluges, indem er
rrllarte, der Kranle könne nur noch Milch und
Cier vertragen und indem er eine so rührende
Sorgfalt für den Frcund zur Schau trug, daß er
diese beiden Nah#ungsmittel von der Quelle bis
zum Munde des Kranken mit Argusaugen überwachte
und so schon in wenigen Tagen eine aufsallende
Besserung des Kranken herbeiführte.
Endlich lam der von Breitschwert angemeldete
Arzt, untersuchte den Kranken und hatte dann
eine längere Unterredung mit Rechenbach, als deren
Ergebnis für die nicht Eingeweihten die Tatsache
erschien, daß dem Kranken wieder reichlichere und
mannigfaltigere Nahrung zugeführt werden solle,
damit er zu Krästen lommc. Zunächst verordnete
der Doktor ihm eine kräftige Hühnerbrühe, die dann
auch alsbald bereitet und von dem ienst.
mädchen mit liebenswürdigem Lächeln in das
Krankengimmer gebracht wurde. Sofort, nachdem
die Person die Türe Piner sich geschlossen hafnt
zog der Arzt eine Spirituslaschenlampe und ein
Enstem von Probiergläsern bervor, füllic einen
Teil der Suppe in die Glaaröhre, schloß seine lleine
Hauapotheke auf und begann cine genauc chemische
Analyse der Hühnerbrühe. Nach Verlauf einer
halben Stunde hatte er in einem Reagenzgläschen
einen ziemlich großen Rückstand behalten, den er
nun mit verschiedenen Säuren in seine Bestandteile
zu zerlegen begann. Er mischte mit Wasser,
lochte auf und setzte wieder Säuren zu, bis plöglich
die fast wasserhese. Slussigeen eine schöne blaue
Farbe ann au dies erreicht hatte, packte
. me entfernt wrden. Dos
3 75 n bem Antrag des. 0
Huber an und richtete eine entspr
frage an den Stadtmagistrat, der Veruchrung
gegen die Entfernung gesunder Bäume ange ·
fagt ist. »
Sitzung des Magistrats Kollegiums
6# Rosenheim.
29. Januar 1915.
Verehelichungszeugnis erhält Bäckergehilfe
Paul KLindner mit der Näherin Karoline Lutz
von Augsburg.
Das Birgerrecht erhalten: Brrttersontierer
Ignatz Holl, Hauemeister Michael Werdath.
Das Heimatracht erhält der Bahnaubeiter
Josef Lehrberger von Egerndarf. Beim (Stadtmagistrat
München wird Antrag auf Werleiung
des Heimatrechts an die Verkliuferin
Apollonia Staber von hier gestelit.
Baugenehmigungen erhalten: Michael Holzmayer,
Entwässerung im Anwesen Flrühlingstraße
3; Holzhändler Josesf Heliel, Hauliche
Aenderungen im Anmesen Münchenerstruße 24.
Zur Kenntnis dient die Entschließung des
Kgl. Staatsministeriums d. J. vom 21. Januar,
nach welcher der Stadtgemeinde Rosenheim
die Forterhebung des gemeindlichen Bierund
Malzausschlages für die Zeit vom 1. Januar
1915 bis J1. Dezember 1924 genehmigt
wurde.
An Stelle des Metggermeisters Josef Huber
als Schätzer der Pfer#eaushebungskommission
für die Periode 1912.17 wird Oekonom
Vitus Zellner, Hinterma#erbauer in Fürxstätt,
und für den verstokbenen Bäckermeister Josef
Asch! als Stellvertreter Bäckermeister Kaver
Buchecker gewählt.
Die Malersfrau Anna Dagn von Kirchdorf,
k. k. Bezirkshauptmannschaft St. Iphatn in
Tirol, wird aus Gründen der öflentlichen Sicherheit
und Sittlichkeit aus der Stadt Rokenheim
und den umliegenden Gemeinden ausgchriesen.
Nach Antrag des Referenten wird für die
nachstehend bezeichneten, im Haustätterget weiter
notwendigen Bauvornahmen der Betrag
von 1390 Mk. à Conto Besitzveränderungsabgabenkasse
genehmigt, und zwar: a) für den
Einbau # Waschtüche in der großen Stallung
650 z; b) für Aufstellung dreier Oefen
in der im 1. Stock 180 Mk.; c) für
Aenderung in der Pferdestallung. 160 Mt.1 4)
für Bauvornahmen in der Kuhstallung -
Mark; e) für Wiederinstandsetzung des Eiskastens
50 Mk. Won der Streichung der sämtlichen
Zimmerböden und von der vom Pöächter
im Schreiben vom 29. d. M. beantragten Abänderung
der Röume zu ebener Erde wird Abstand
genommen.
Auf Ansuchen des Tabakfabrikanten Josef
Ettenhuber werden die sieben Eschenbäume längs
vder westlichen Grenze des Viehmarktplatzes in
der Nähe des Anwesens Ettenhuber au den
im Magistratsbeschluß vom 13. März 1914
aufgeführten Gründen beseitigt.
Mit Rücksicht auf die beabsichtigte Anlage
eines Sportplatzes westlich vom Haustättergut
sind für das Gebiet einschließlich des angrenzenden
Teiles der Gemeinde Westerndorf Baulinien
festzusetzen und Bauvorschriften zu erlassen.
(Schuß folgt.
— —
—
sich an Rechcnbach:
r alle seine *8 iere msammen und wandie
Im Erhebung der Gekreide- und
Mehloorräle.
Rosenheim, 3J. Febr.
„Wir macken wiederholt nachdrücklichst darauf
aufmerlijam, daß die Ax-eigen über die Getreide=
und Mehlvorräte bis pãtestens Freitag
dieser Wocke zu erstatten und in Nosenheim
im Mittertor (Arbeits- und Wohnungsamt)
ab#mliefern sind. Die Richtigkeit der Anzeigen
ist in dieser ernsten Zeit für unser gesamtes
politisches und wirtschaftliches Leben
von einichneidendster Bedeutung. Zu geringe
Angaben wuürden unter Umständen einen Mangel
an Vorrälen rortäufchen, dadurch zu einer unnötigen
Verschärfung der Versorgungemaßnahmen
und zu einer unnötigen weiteren Einschränkung
der Lebenohaltung zwingen. Wer
seine Vorräte verheimlicht oder unvollständig
angibt, verfündigt sich daher am ganzen Volke
und ladet eine schwere Verantworkung auf sich.
Er seht sich aber auck der Gefahr schwerer Bestrafung
(§ 13 der Veroronung) und der Enteignung
ohne Entschädigung (8 16, Abs. II der
Verordnung! aus. Wir vertrauen zu der Gewissenhaftigkeit
und dem Patriotismus unserer
Bevölkerung, daß sie alles ausbieten wird, um
das Gelingen der wichtigen Bestandsaufnahme
unserer Vorräle sicherzustellen.
Lotalnschrichten.
Rosenheim, den 3. Febr.
Auf dem Felde der Ehre gefallen:
Georg Schwentner, Wirtschaftspächter in Nolenheim,
Landsturmmann und Zugsführer im
k. k. Landsturm- Bataillon Nr. 29, Bruder des
Gastwirts Schwentner zum Thallerbräu, ge.
fallen in Serbien. Ferner erlitt den Tod fürs
Vaterland der Journalist Josef Bet, Unterofftizier
im 1. Res.-Inf.- Rgt., Schwiegersohn
des Herrn Salinkassiers Schiller und seiner Gattin
Luise, geb. Freiin v. Crailsheim- Rügland.
Ahnungsooll schrieb der Held seiner jungen Frau
am 4. Septemder: „Für heute Nacht scheinen
sich wieder heiße Kämpfe * In
der gleichen Nacht wurde er auch schwer verletzt,
wie erst jüngst glaubwürdig festgestellt
werden konnte. Er schilderte zuvor einen Bajonettangriff
und schloß seinen Brief: „Durchzukommen
ist wenig Hoffnung, aber man geht
mutig vor mit Gottvertrauen und Zuversicht.“
Mertwürdig ist, daß irgendein Erkennungszeichen
von dem im Lazarett zu Einville Verlebten
noch nicht vorgefunden werden konnte.
Auszeichnungen im Felde. Das Verdienstkreuz
3. Kl. mit der Krone und den
Schwertern wurde dem Unteroffizier Ludwig
Berger im 1. Fuß-Art.-Reg. verlichen. Berger
war bisher Chauffeur bei Hen. Stras auf dem
Gut Lambelhof in Bernau am Chiemsce. Ferner
wurden mit dem Eisernen Kreuz ausgczeichnet:
Kriegsfreiwilliger Joses Winhart, ällester
Sohn des Sattlermeisters Winhart in Bad
Aibling; Xaver Schmidschneider aus Bad Aibling,
Vizefeldwebel im 1. Inf.-Reg.: Infanterist
Leonhard Weinberger aus Beyherm#na:
Landwehrmann Leonhard Liedl aus Oering=Erafing,
Bruder des Schäfflermeisters Liedl
in Grafing (unter gleickzeitiger Verleihung des
Militärverdienstreuzes mit Krone und Schwertern).
Fleischversorgung. Wie aus Berlin gemeldet
wird, sind auch gegen die in letzter Zeit
festgestellten sprunghaften Fleischpreiesteigerungen,
für die eine Berechtigung in der gegenwärtigen
Marktlage nicht zu erdlicken ist, Zwangsmaßnahmen
im Interesse der Lebenemittelversorgung
des Reiches bevorstehend.
„Aus den Symptomen, die mir Breitschwert
schitdertr, habe ich gleich vermutet, daß es sich um
eine Tigitalinvergistung handelte. Das Gift ist
an und für sich ziemlich leicht zu beschaffen und
in lleinen Dosen beigebracht, zeigt es ganz allmahlich
seine jerstörende Wirkung. Ich weiß nun
nicht, was Sie zu tun gedenlen oder was Freund
Irschwert beabsichtigt. Nach meinem Gesühl
müßte man die gefährliche Gistmischerin sofort verbasten
und festnehmen. Viellcicht aber durchkreuzt
dies die Pläne unseres Freundes. Wir
werden also in Zulunft die Mörderin bei dem
Gedanken lassen, der Kranke nehme ihre in der
Holle gemischten Mahlsciten zu sich und Sie
werden giö —8 Zuer sich der Konserven nh
die IL n Koffer sür Sie
unccht habe Fluch Ei können Sie Wibefrig
essen, denn Eier zu vergiften ist sit ut möglich,
ohne die ale zu verletzen. richt erstatten
werde ich selbst an Breitschwert, " Sie sich sonst
in dem Fall zu verhalten haben, darüber wird er
Ihnen ja schon seine Miteilungen gemacht haben.
Jede denfalls lassen Sie die Linischerin nicht
merken, daß wir hinter ihre Schliche gekommen
find, denn dann würde sie wahrscheinlich die Kreise
unseres Freundes zerstören.“
„Glauben Sie, lieber Doktor, det. das Mädchen
eine t von ihren Taten hat
Arzt,“ antwortete er ruhig. „und
habe über 2 Tinge kein Urteil. Man hat mir
çsagt, daß es Menschen gibt, die mit jächelndem
unde einen andern umbringen können. Es ist
ja möglich, daß so etwas vorkommt, aber ich
muß sagen, daß mir das Mädchen nicht den Eindruck
einer schuldbewußten Seele macht. Man
bassic ahm anf eine nbese eit ans.
Zimmer fesselten was für den Auitraggeber von
Wichtigkeit sei. Ich habe leine Abnunn. wie er
es dem Mäntchen gegenuber mag. motwiert haben.“
ist ganz meine Meinung .. Wann ge:
denken d ucher nach Frankiurt uruc tlehren?“
„Sofort, Sie bedürfen ja meiner nickt mehr.
meine Arbeit ist getan, der Eriolg war uberraschend
und machte der Kombinationsgabe Breitschwerts
alle Ehre. Die weitere Entwickelung des
Falles müssen wir nun in seine Hände legen.“
Ich häue gern geseben, wenn Sie noch
wenigstens solange hier geblieben wären, bis
Breitschwert in Darmstadt abkommen lann. Ich
muß sagen, in Ihrer Gegenwart habe ich cin
Gefübl! der Sicherdeit.“
„Ja, ja. ich hatte auch personlich nichts
dagegen. noch zu bleiben, aber ich kenne Breitschwerts
Meinung in diesen Tingen zu genau.
will man den Kampi gegen einen versteckten und
gefährlichen Feind mit Sicherheit fuhren, so muß
man die Vorposten ziemlich schwach machen,
damit er aus seiner Reserve beraus Sgebt, damn
er den. Mur zum Angriff gewin
ch möchte am liebsten - Dienstmädchen
orrhssden lassen oder wenigstens ihr auf ihren
gebeimen Gängen folgen und zu gleicher Zeit
auch ihren Liebhaber fesinehmen.“.
amit houten Sie wahrscheinlich nichts erreicht.
Er würde sich herausreden, vielleicht ent,
wicchen und 70 Werlzeng jeiner verbrecherijeben
Tätigkeit in unseren Händen lassen. Damit dätten
Sie gar nichts gewonnen. Sie hatten nicht einmal
etwas gewonnen, wenn Sie ihn in die Hand
belämen, es wäre nur das eine Mitglied der
ganzen Gruppe, aus der sich ohne weiteres eine
neue Hand gegen Sie bewaffnen würde
7 ihr wahrscheinlich eingeredet, die Pülverchen
chadeten dem Wachtmeister weiter nichts, als
. ch
alaube, wir handeln im Sinne Breiischwerls.
Mitteflung des Ceflind
seit . Februar abends die fr
Etsprungener Gesongener. Nach
8 angenenlagers Regensburg
fnschen
Soldaten Albert Jacquemin vom 31. Infant.
Reg. und Georges Marcel Protnot vom 82.
3 „Reg. abgängig. Beide sind vermutlich in
Zivilkleidern, führen aber Uniformen mit sich.
Keiner kann deutsch sprechen. Protot trägt
graue Rodelmütze.
Gendarmeriedienst. Bersetzt: Die
Gendarmerie-Oberwacktmeister Andreas Sandmaier
von Aibling nach Tölz; Johann Geiger
von Berchtesgaden nach Aibling; die Gendarmerie-Sergeanten
Georg Fruth von Sauerlach
nach Gaimersheim, Karl Rinderle von Tutzing
nach Sauerlach, der Gendarm Joseph Barth
von Schnaitsee nach Tittmoning, die Gendarmerie-Sergeanten
Michael Schmidbauer von
Miesbach nach Ingolstadt, Mannhaus Arneth
von Gmund nack Bayrischzell, die Gendarmen
Anton Naber von Wartenberg nach Reichertshofen,
Jakob Vogel von Taufkirchen nach Haar,
Martin Doblinger von Apfeldorf nach Oberauderf.
Lorenz Ritter von Söchtenau nach Rosenheim.
Geschworenenauslosung. Für die am
21. Februar beginnende Schwurgerichtsperiode
in München wurden u. a. folgende Geichworenc
ausgelost: Alois Thurnhuber, Bauer in Net#
telkofen, BA. Ebersberg; Matthäus Huber,
Bauer in Ostermünchen; Anton Weber, Schäfflermeister
in Haimdorf, Post Aschau; Wolfgang
Hiebl, Bauer in Ried, Gem. Pfaffing, B.
Wasserburg; Josef Stackeder, Bauer in Reisachöd,
BA. Aibling: Franz Schradler. Hoffischer
in Schliersee; Franz Dinzenhofer, Bauer
in Hohenofsen, Gem. Pang: Peter Snell. Bauer
in Meggental. Gem. Kan. Bll. Tittmoning.
Auns dem Gerichlssanle.
Strafkammer des Landgerichts
Traunstein.
Traunstein, Jan. Der schon öfters
mit Zuchthaus dureh d Taglöhner Lorenz
Drescher von Höchstält sprengte bei Prien das
Schioß einer Bauhütte auf und srahl aus der
Hütte verschiedene Gegenstände. welche er an
den Schuhmacher „Johann Salomon in Rosen-=heim
verkaufte. Diesen sckweren Diebstahl hot
er jetzt mit zwei Jahren Zuchthaus zu verbußen,
wöährend Salomon wegen Schlerei seck
Vochen Gefängnis absitzen muß. Der Bäckergehilse
Josef Müller mißhandeite seinen Dienstherrn,
den Bäckermeister Dobler in Vogtareuth,
und dessen Frau. Vom Scköffengericht Rosenheim
wurde er dieserhalb zu acht Wochen Gefängnis
verurteilt. Seine gegen dieses Urteil
eingelegte Berufung wurde lostenfällig abgewic
sen.
Bunie Chronil.
Der Turlomit dem Schilde. Auf dem
Hauptbahntbof in Koln hält ein Zug mit Ge
fangenen aus Frankreich. Um einen der offenen
Wagen sammolt sich schnell ene große Menichemenge,
die in enolos jich wiederbolende Lach
salven ausbrick und einen riesigen Turko in der
Tär des Wagens mit Sckokolade. Aepfeln.
W urse und anderen guten Dingen dombardtert.
Der ichwarte Sohn Afrikas aber wies min:
breitem, selbugesälligem Grinfjen immer von
neuem auf ein mächtiges Pappichild, das er auf
de: Brust trug. Darauf stand in schöne. llaren
Schriftugen die freundliche Aufforderung:
„Gebt dem Schwein ordentlich zu freisen! Er
hat uns sieben engicke Schünengräben verraten.
Feldwebel ..
wenn wir
znnächit die Unbesangenen '#nd
den FKeind aur seinem Ointerbalt herrortocken.
Viclkicht haben Sie rocht.“
.Wenn Sie sich unsicher in ien, ziencn Sie
doch den JNoriter ins Vertrauen
Da will eben Breitschwer: nicht.
.Und er hat rechl. Soiche nawen Naturmenschen
verraten sich und verderben
einen Wutansbruch oder durch cine
wedensat das ganze VProgramm.
glaulen Sie mir. es muß ichon so bleiden wie
es ist und damit Golt befoblen.“
Der Aru schüttelte dem üntsanwo die
Hand. verabschiedete sich von inar. dem er
liochmais einscharste, recht: awant den Schwer
kranlen in spiclen und aing##unnr. den ###
zu bilten.
zu besorgen.
Rechenbach war wiede" allein, alucklicherweise
aber nicht mehr so sehr allein, w:# vorber, denn
der getreue Kluge halte fich weng'iene so woit
crhol:. daß er mu ihm deraten tonnie.
Wenn nur erst diese furdubart -#
nachließ, wenn nur erst Breiischwert d#-ihm
einen Wagen nach Oeigendricken
annung
warc.
IX.
Mechenbach hatte mu gioster Beder
Phetographr der vernaiteten
ein gan fremdes Gesicht erickt.
ca mit Bewunderunv. es ließ üich nicht leugnen.
daß ei ein Ciesicht ma#r. da mohl einen Maun
beiucchen 1 lonnte, aber in den Aupen winleln lauerte
der Teufel und wer genau binfar, wurde sich
durch da- Madonnenl. asie in den Zormen iuch:
taufeen asien.
Feden'alls waren Hertha von Losmann und
die Anarelumin verschirdene Nersonen
naiedicung in
Verbrecherin
u betrachiet:
– – —