II naturgeschichte. 101
Menschen verzehrtihafergrütze).
— Der Mais
wird in allen warmen
Ländern, sowie in den
milderen Gegenden der
gemäßigten Sonen angebaut.
Zuf dem Eipfel des
Stengels erhebt sich eine
große Rispe von Staubblüten.
Die Stempelblüten
bilden dicke Kolben,
die aus den Blattwinkeln
entspringen und
von zahlreichen Blättern
schützend umhüllt sind.
Die meist gelben Körner
werden als Sutter für
die haustiere verwendet,
dienen aber auch dem
Menschen zur Uahrung
(Maismehl). Bei uns
wird die HPflanze besonders
als Grünfutter
angebaut.
Unter den zahlreichen
wild wachsenden Gräsern haben besonders die für uns eine große Bedeutung, die die
Wiesen und Weiden bilden. — Die Quecke ist eins unfrer lästigsten Unkräuter.
Unfre Eetreidearten. 1. Roggen. 2. Weizen. 3. Gerste. 4. hafer.
2. Gruppe. Nacktsamige Dflanzen.
19. Familie. Madelhölzer.
Die Kiefer.
1. Wurzel. Die Kiefer bildet besonders auf Sandboden mächtige Wälder („Heiden“).
Mit zahlreichen weit ausgreifenden Wurzeln, von denen sich die stärkste wie ein Pfahl
(Pfahlwurzel) tief in die Erde senkt, hält sie sich in dem lockeren Grunde fest. Durch
dieses Wurzelgeflecht vermag sie auch selbst noch aus dem ödesten Sande genügend
Wasser und Uahrung herbei zu schaffen.
2. Stamm und weige sind in der Jugend mit einer rötlichen Rinde, später
mit einer dicken, graubraunen Borke bedeckt. Der Stamm verlängert sich in jedem
Hrühjahre um ein Stück. Zuf diese Weise entsteht eine kerzengerade Säule, die eine
Döhe von fast 50 m erreichen kann. Am Ende des Stammes bilden sich außerdem
alljährlich mehrere quirlförmig gestellte Sweige. Daher ist der Baum aus so
vielen „Stockwerken“ zusammengesetzt, wie er Jahre zählt. Die 5weige verlängern und
verzweigen sich fortgesetzt in derselben Weise. — Schlägt man der Kiefer eine Wunde,
so fließt ein sehr klebriges Harz hervor. Es verschließt die Wundstelle, verwehrt also