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in ihren Schmerzen auf der nassen Erde liegen zu sehen! In
Pont-à-Mousson verließ mich mein Reisegefährte, er hatte einen
alten Bekannten, einen Johanniter, gefunden, der ihn überredete,
seine noch nicht ganz geheilte Wunde noch etwas in
Pont-à-Mousson zu pflegen und nicht in die nassen Biwaks
von Metz zu tragen. Er that sehr recht daran, denn zu der
Misere kam er immer noch zeitig genug. Am Tage der Schlacht
bei Beaune la Rolande beim Divisions-Rendezvous bei Pithiviers
hatte ich die Freude, sein sympathisches Gesicht wieder
zu sehen und der gemeinsamen Reise zu gedenken. Ich setzte
nun also meine Fahrt nach Ars fur Moselle, das schon unter
den Kanonen vom Fort St. Ouentin lag, allein fort, und
dort war die Eisenbahn und zugleich mein Latein zu Ende,
denn bis jetzt hatte mir noch niemand sagen können, wo ich
mein Regiment finden, und wie ich überhaupt weiter kommen
sollte. Doch bald war Hilfe geschafft, gegenüber von Ars, in
Jouy aux Arches, das seinen Namen von einer Reihe wunderbar
schön erhaltener, majestätischer Bogen einer altrömischen
Wasserleitung trägt, quartierte das Oberkommando und dort
erfuhr ich wenigstens, daß die 5te Division um oder in Verneville
läge. Auch die große Schwierigkeit ein Gefährt zu finden,
denn alle Wagen waren in dem Hauptdepotplatz zu den massenhaften
Munitions-, Lebensmittel- und Verwundeten-Transporten
verwendet, war durch Requirierung eines Karriols auf der
Mairie bald beseitigt, und so begab ich mich denn, nachdem
mich, den noch vollständig nüchternen Menschen, der menschenfreundliche
Landwehr-Etappen-Offizier mit Speise und Trank
erquickt hatte, weiter auf die Suche. Mit Vergnügen erinnere
ich mich noch meines Karriolführers, als der ersten Probe der
französischen Landbevölkerung, ein echt französisches Gesicht mit
schwarzem Schnurr= und Kinnbart in der charakteristischen blauen
Bluse. Ich kam bald mit ihm in ein lebhaftes Gespräch über
die Leiden des Krieges, die er mit Humor ertrug, er amüsierte
sich gleich mir über seine Rosinante, die stets rechts wollte
wenn er links lenkte und umgekehrt, mehr als er sich darüber
ärgerte und äußerte auf mein Befremden über den unglücklichen
Zustand seines Gefährts mit stoischem Gleichmute: Cest un
chevral de la commune. Unterwegs, wenn das unglückliche Tier